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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Wolfsmanagement-Verordnung

Die Wolfsmanagement-Verordnung bezeichnet im rechtlichen Kontext der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich (Stand 2026) eine landes- oder bundesrechtliche Verordnung, die den Umgang mit dem Wolf (Canis lupus) im Rahmen des Artenschutzes und der Nutztierhaltung regelt. Sie konkretisiert die Ausnahmetatbestände...

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Agrarumweltprogramme

Agrarumweltprogramme sind im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union verankerte, freiwillige Förderinstrumente, die landwirtschaftliche Betriebe für die Anwendung umweltschonender und biodiversitätsfördernder Bewirtschaftungsmethoden finanziell entlohnen. Die Programme zielen auf die vertragliche...

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Untersaaten

Untersaaten bezeichnen in der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion die Aussaat einer oder mehrerer Pflanzenarten in einen bereits etablierten Bestand einer Hauptfrucht, ohne dass die Hauptfrucht in ihrer Entwicklung wesentlich beeinträchtigt wird. Ziel ist die Etablierung einer sekundären Pflanzendecke, die nach der...

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Blühstreifen

Ein Blühstreifen ist eine gezielt angelegte, lineare Struktur auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, die mit einer spezifischen Mischung ein- oder mehrjähriger krautiger Pflanzen, insbesondere Blühpflanzen und Leguminosen, bestellt wird. Die Anlage erfolgt in der Regel als Teil von Agrarumweltmaßnahmen, wie sie im...

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tierphysiologisches Gutachten

Ein tierphysiologisches Gutachten ist ein nach wissenschaftlichen Methoden erstelltes, schriftliches Sachverständigengutachten, das den Gesundheitszustand, das Wohlbefinden und die physiologischen Funktionen eines Nutztieres oder einer Tiergruppe objektiv beschreibt und bewertet. Es basiert auf einer systematischen Erhebung...

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Nutztiere

Als Nutztiere werden domestizierte Tierarten bezeichnet, die vom Menschen gezielt zur Erzeugung von Nahrungsmitteln (Fleisch, Milch, Eier), Rohstoffen (Wolle, Leder, Federn) oder zur Erbringung von Arbeitsleistungen (Zug- und Hütearbeit) gehalten werden. Die Definition umfasst landwirtschaftliche Nutztiere im engeren...

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Tierschutzgesetz

Das Tierschutzgesetz (TSchG) ist ein Bundesgesetz, das in Deutschland (TierSchG) und Österreich (TSchG) den rechtlichen Rahmen für den Umgang mit Wirbeltieren, Kopffüßern und Zehnfußkrebsen festlegt. Es dient dem Schutz des Lebens und Wohlbefindens dieser Tiere, basierend auf der ethischen Verantwortung des Menschen....

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Multispektralkamera

Eine Multispektralkamera ist ein optisches Sensorsystem, das elektromagnetische Strahlung in mehr als drei schmalen, diskreten Spektralbändern im Bereich des sichtbaren und nahen Infrarots (VIS/NIR) sowie teilweise des kurzwelligen Infrarots (SWIR) erfasst. Im Gegensatz zu herkömmlichen RGB-Kameras, die nur die drei...

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Agrardrohne

Die Agrardrohne ist ein unbemanntes Luftfahrzeug (Unmanned Aerial Vehicle, UAV), das spezifisch für den Einsatz in der landwirtschaftlichen Produktion konzipiert ist. Sie dient als Trägersystem für verschiedene Sensoren und Applikationstechnik. Im Jahr 2026 umfasst ihr Einsatzspektrum die präzise Erfassung von Pflanzenparametern...

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Durchmischung

Die Durchmischung bezeichnet in der Landwirtschaft einen physikalischen Prozess, bei dem Bodenbestandteile, organische Substanz, Düngemittel oder Pflanzenschutzmittel räumlich neu verteilt und homogenisiert werden. Sie erfolgt primär durch mechanische Bodenbearbeitungsgeräte wie Pflug, Grubber, Kreiselegge oder Fräse,...

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