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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Großraubwild

Der Begriff Großraubwild bezeichnet in der Jagd- und Forstwirtschaft eine Kategorie von Wildtieren, die aufgrund ihrer Körpergröße, ihres Raumanspruchs und ihrer ökologischen Funktion als Spitzenprädatoren gesondert eingeordnet werden. In Österreich und Deutschland zählen hierzu gemäß den jeweiligen Landesjagdgesetzen...

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Erhaltungszustand

Der Erhaltungszustand bezeichnet in der Agrar- und Umweltwissenschaft den qualitativen und quantitativen Zustand eines definierten Schutzgutes, etwa eines Lebensraumtyps, einer Art oder eines Bodens, bezogen auf einen festgelegten Referenzzeitpunkt oder einen anzustrebenden Zielzustand. Rechtsverbindliche Definitionen...

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Wolfsmanagement

Wolfsmanagement bezeichnet die Gesamtheit aller planerischen, rechtlichen und operativen Maßnahmen zum Umgang mit Populationen des Eurasischen Wolfs (Canis lupus lupus) in Kulturlandschaften. Es umfasst Monitoring, Bestandsanalyse, Herdenschutz, Vergrämung, Entnahme sowie Ausgleichszahlungen und basiert in Österreich...

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Sozialversicherung

Die Sozialversicherung bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die gesetzlich geregelte Pflichtversicherung für selbstständige Land- und Forstwirte, deren mitarbeitende Familienangehörige sowie für bestimmte Personengruppen in Österreich und Deutschland. In Österreich erfolgt die Zuständigkeit durch die Sozialversicherungsanstalt...

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Betriebsführer

Der Betriebsführer ist die natürliche Person, die einen land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb eigenverantwortlich leitet und für dessen ordnungsgemäße Bewirtschaftung sowie die Einhaltung der einschlägigen Rechtsvorschriften verantwortlich ist. Die Stellung setzt die erforderliche fachliche und persönliche Zuverlässigkeit...

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HBLA

HBLA bezeichnet im agrarpolitischen und bildungsrechtlichen Kontext Österreichs die Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft. Es handelt sich um einen Schultyp der Sekundarstufe II, der gemäß dem österreichischen Schulorganisationsgesetz in der jeweils geltenden Fassung geführt wird. Die Ausbildung erstreckt sich...

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Erbhof

Der Begriff Erbhof bezeichnet in der Agrar- und Rechtsgeschichte eine spezielle Form des bäuerlichen Eigentums, die vor allem im deutschsprachigen Raum verbreitet war. Rechtlich handelt es sich um ein land- oder forstwirtschaftliches Anwesen, das nach dem Prinzip der Anerbenfolge vererbt wird. Im Gegensatz zur Realteilung...

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Extensive Bio-Landwirtschaft

Extensive Bio-Landwirtschaft bezeichnet ein landwirtschaftliches Produktionssystem, das nach den Vorgaben der EU-Öko-Verordnung (VO (EU) 2018/848) zertifiziert ist und zugleich durch eine geringe Flächenproduktivität bei gleichzeitig hohem Flächenanspruch je Tier oder Kulturpflanze gekennzeichnet ist. Kennzeichnend sind...

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Ferkelaufzucht

Die Ferkelaufzucht bezeichnet in der landwirtschaftlichen Tierhaltung die Phase zwischen dem Absetzen des Saugferkels und dem Erreichen der Mastfähigkeit. Sie schließt unmittelbar an die Säugezeit an, die in konventionellen Betrieben der Europäischen Union gemäß Richtlinie 2008/120/EG mindestens 28 Tage beträgt, und...

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Friedfische

Friedfische ist ein fischereilicher Sammelbegriff für Süßwasserfischarten, die sich überwiegend von pflanzlicher Nahrung, Detritus, Plankton, Mollusken, Insektenlarven oder anderen wirbellosen Organismen ernähren und keine oder nur untergeordnet räuberische Ernährungsweisen aufweisen. Die Abgrenzung erfolgt primär nach...

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