Archiv: Lexikon-Begriffe

Risikovorsorge

Risikovorsorge bezeichnet in der Landwirtschaft die Gesamtheit präventiver Maßnahmen und betrieblicher Strategien, die darauf abzielen, die Eintrittswahrscheinlichkeit und die potenziellen negativen Auswirkungen von produktionstechnischen, marktbezogenen, klimatischen sowie rechtlich-regulatorischen Schadensereignissen...

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Hitzetage

Der Begriff Hitzetage bezeichnet in der Agrarmeteorologie und Pflanzenbauwissenschaft Tage, an denen die Lufttemperatur in zwei Metern Höhe über dem Erdboden einen Schwellenwert von mindestens 30 Grad Celsius erreicht oder überschreitet. Diese Definition folgt der standardisierten Messvorschrift der Zentralanstalt für...

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Funktionelle Ökologie

Die Funktionelle Ökologie ist ein Teilgebiet der Ökologie, das die Wechselwirkungen zwischen Organismen, ihren Merkmalen (Traits) und den Ökosystemfunktionen untersucht. Im Fokus steht die quantitative Analyse, wie physiologische, morphologische und phänologische Eigenschaften von Arten biogeochemische Kreisläufe, Primärproduktion...

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Wasserschloss Österreich

Das Wasserschloss Österreich ist ein geohydrologischer und agrarpolitischer Begriff, der die Funktion Österreichs als zentrales Einzugsgebiet für Mitteleuropa beschreibt. Rund 96 Prozent des österreichischen Staatsgebiets entwässern über die Donau in das Schwarze Meer, wobei bedeutende Flusssysteme wie Inn, Enns und...

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Bodenqualität

Die Bodenqualität bezeichnet die Gesamtheit der physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften eines Bodens, die seine Funktionsfähigkeit als Lebensraum für Pflanzen, Bodenorganismen und als Bestandteil des Naturhaushalts bestimmen. Sie ist ein multidimensionaler Begriff, der sich nicht auf die reine Ertragsfähigkeit...

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Vegetationsphase

Die Vegetationsphase bezeichnet in der Agrarwissenschaft den Zeitraum innerhalb eines Jahres, in dem die klimatischen Bedingungen – insbesondere Temperatur und Wasserangebot – das Wachstum und die Entwicklung von Kulturpflanzen ermöglichen. Sie ist definiert als die Zeitspanne zwischen dem Austrieb beziehungsweise der...

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Kulturführung

Die Kulturführung bezeichnet in der Pflanzenproduktion die Gesamtheit aller steuernden und pflegenden Maßnahmen, die vom Auflaufen der Kulturpflanze bis zur Ernte auf den Bestand einwirken. Sie umfasst insbesondere die mechanische und chemische Unkrautregulierung, den Pflanzenschutz gegen Schaderreger, die Bewässerung,...

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Bodensensoren

Bodensensoren sind technische Messsysteme zur kontinuierlichen oder punktuellen Erfassung physikalischer, chemischer und biologischer Bodenparameter in situ. Zu den standardmäßig erfassten Kenngrößen zählen volumetrischer Wassergehalt, Bodenwasserspannung (pF-Wert), Bodentemperatur, elektrische Leitfähigkeit sowie pH-Wert...

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Reproduktionsart

Die Reproduktionsart bezeichnet in der Land- und Tierwirtschaft die Gesamtheit der biologischen und technischen Verfahren, durch die der Fortbestand eines Nutztierbestands oder Pflanzenbestands gesichert wird. In der Tierhaltung wird zwischen der natürlichen Paarung (Deckung) und der künstlichen Besamung unterschieden,...

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Fotofallen

Fotofallen sind automatische, bildgebende Erfassungssysteme, die in der landwirtschaftlichen Praxis und im angrenzenden Naturraummanagement eingesetzt werden. Sie bestehen aus einer wetterfesten Kameraeinheit mit Infrarot- oder Weißlichtblitz sowie einem passiven Infrarot-Bewegungsmelder, der bei Temperaturdifferenz...

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