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Archiv: Lexikon-Begriffe

Futterreserven

Futterreserven bezeichnen in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung die planmäßig bevorrateten Mengen an konserviertem oder gelagertem Grund- und Kraftfutter, die zur Überbrückung von Zeiten ohne ausreichendes Pflanzenwachstum oder bei Ertragsausfällen vorgehalten werden. Hierzu zählen insbesondere Silagen (Gras-,...

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Agrar-Spezialversicherer

Ein Agrar-Spezialversicherer ist ein Versicherungsunternehmen, das sich auf Risiken der land- und forstwirtschaftlichen Primärproduktion spezialisiert hat. Im Gegensatz zu Allversicherern fokussiert es sein Produktportfolio auf die Absicherung von Ernteausfällen, Tierbeständen und Betriebseinrichtungen. Das Leistungsspektrum...

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Dürrekatastrophe

Die Dürrekatastrophe bezeichnet im agrarmeteorologischen und pflanzenbaulichen Kontext des Jahres 2026 einen extremen, regional und zeitlich begrenzten Wassermangel im Boden, der über einen längeren Zeitraum (in der Regel mehrere Wochen bis Monate) die nutzbare Feldkapazität signifikant unterschreitet und dadurch zu...

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Befallsdruck

Der Befallsdruck bezeichnet in der Phytomedizin und im Pflanzenschutz die quantitative Ausprägung einer Schaderregerpopulation (Pathogene, Schadinsekten, Unkräuter) in einem Bestand zu einem bestimmten Zeitpunkt, bezogen auf eine definierte Flächen- oder Pflanzeneinheit. Er wird als epidemiologische Kenngröße über die...

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Monitoringfallen

Monitoringfallen sind standardisierte Fangvorrichtungen zur quantitativen Erfassung von Schadorganismen im Pflanzenbau. Sie dienen der populationsdynamischen Überwachung und ermöglichen die zeitliche und räumliche Dokumentation des Auftretens relevanter Insektenarten wie etwa des Maiszünslers (Ostrinia nubilalis) oder...

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Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung ist im Kontext der landwirtschaftlichen Betriebsführung eine gesetzlich normierte Zahlung für die Einspeisung von elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen in das öffentliche Stromnetz. Sie stellt eine Form der staatlich regulierten Preisbildung dar, die auf Basis des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes...

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Lastprofil

Das Lastprofil bezeichnet in der Agrartechnik und landwirtschaftlichen Verfahrenstechnik den zeitlichen Verlauf der von einer Maschine, einer Anlage oder einem gesamten Betriebsstandort aufgenommenen elektrischen Wirkleistung. Es wird üblicherweise als Ganglinie mit einer Auflösung von einer Viertelstunde oder einer...

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PV-Leistung

Die PV-Leistung bezeichnet in der Landwirtschaft die elektrische Nennleistung einer Photovoltaikanlage unter Standard-Testbedingungen (STC), angegeben in Kilowatt-Peak (kWp). Sie beschreibt die maximal mögliche Gleichstrom-Abgabe eines Solarmoduls bei einer Einstrahlung von 1.000 W/m², einer Modultemperatur von 25 °C...

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Gewerbespeicher

Der Gewerbespeicher bezeichnet in der Landwirtschaft eine ortsfeste Lagerstätte für landwirtschaftliche Erzeugnisse, insbesondere Getreide, Ölsaaten oder Hülsenfrüchte, die nicht dem landwirtschaftlichen Betrieb selbst zuzuordnen ist, sondern von einem Dritten – etwa einem Handelsunternehmen, einer Lagerhausgenossenschaft...

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Zulieferer

Der Zulieferer in der Landwirtschaft ist ein Unternehmen oder eine Einzelperson, die landwirtschaftlichen Betrieben Produktionsmittel, Betriebsmittel oder Dienstleistungen entgeltlich bereitstellt. Zu den typischen Produktionsmitteln zählen Saatgut, Pflanzenschutzmittel, Düngemittel, Futtermittel, Tiere sowie landwirtschaftliche...

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