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Archiv: Lexikon-Begriffe

Hacktechnik

Die Hacktechnik bezeichnet in der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion ein Verfahren der mechanischen Unkrautregulierung und Bodenlockerung, bei dem Werkzeuge wie Hacken, Striegel oder Rollhacken in den oberen Bodenhorizont (in der Regel 2 bis 8 cm Tiefe) eingreifen. Ziel ist die Beseitigung von Konkurrenzvegetation...

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Alprinder

Der Begriff Alprinder bezeichnet in der landwirtschaftlichen Fachterminologie eine Sammelbezeichnung für Rinderpopulationen, die während der Vegetationsperiode auf Alm- bzw. Alpweiden im Hochgebirge (subalpine und alpine Stufe) gehalten werden. Es handelt sich hierbei nicht um eine eigenständige, züchterisch anerkannte...

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Grundwasser

Grundwasser bezeichnet im wasserwirtschaftlichen und bodenkundlichen Sinne das unterirdische Wasser, das die Hohlräume der Erdkruste zusammenhängend ausfüllt und sich ausschließlich durch die Schwerkraft bewegt. Es entsteht überwiegend durch Versickerung von Niederschlag sowie durch Infiltration aus oberirdischen Gewässern...

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Brunnenfelder

Brunnenfelder bezeichnen in der Landwirtschaft landwirtschaftlich genutzte Flächen, deren Bewässerung überwiegend oder vollständig aus grundwasserführenden Schichten mittels eigener oder gemeinschaftlich genutzter Brunnenanlagen erfolgt. Im Gegensatz zur Bewässerung aus oberirdischen Gewässern oder öffentlichen Versorgungsnetzen...

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Naturfilteranlagen

Naturfilteranlagen sind technische Bauwerke zur dezentralen Reinigung von Abwässern aus landwirtschaftlichen Betrieben, insbesondere von silagehaltigen Sickersäften, Gülle- und Jaucheabwässern sowie Waschwässern aus dem Melk- und Stallbereich. Sie bestehen in der Regel aus einem Absetz- und Sedimentationsbecken, gefolgt...

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Wasserdargebot

Das Wasserdargebot bezeichnet in der Land- und Forstwirtschaft die in einem definierten Raum (z. B. Einzugsgebiet, Bodenprofil, Betriebsfläche) während eines bestimmten Zeitraums (z. B. hydrologisches Jahr, Vegetationsperiode) verfügbare Menge an Wasser. Es umfasst die Summe aus Niederschlag, oberirdischem Zufluss und...

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klimafitte Wälder

Als klimafitte Wälder bezeichnet man in der forstlichen Fachsprache Waldökosysteme, die durch gezielte waldbauliche Maßnahmen an die fortschreitende Klimaerwärmung angepasst werden, um ihre Stabilität, Produktivität und Schutzfunktion langfristig zu erhalten. Im Zentrum steht der Umbau von anfälligen Reinbeständen, insbesondere...

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standortgerechte

Der Begriff standortgerecht bezeichnet in der Land- und Forstwirtschaft die Anpassung von Bewirtschaftungsmaßnahmen, Kulturarten und Sortenwahl an die am jeweiligen Standort vorherrschenden natürlichen Produktionsbedingungen. Zu diesen Bedingungen zählen insbesondere Bodenart, Bodenfeuchte, Nährstoffverfügbarkeit, Klima-...

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Waldbrandprävention

Die Waldbrandprävention umfasst alle vorbeugenden Maßnahmen, die das Entstehen und die Ausbreitung von Vegetationsbränden in Waldflächen verhindern oder deren Schadensausmaß begrenzen sollen. Sie basiert auf einer Kombination aus technischen, organisatorischen und forstbetrieblichen Vorgehensweisen. Dazu zählen die Schaffung...

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Klimawandelanpassung

Die Klimawandelanpassung bezeichnet in der Landwirtschaft die Gesamtheit agronomischer, technischer und betriebsstruktureller Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, die Produktionssysteme an die bereits eingetretenen sowie die projizierten Folgen des Klimawandels anzupassen. Im Gegensatz zum Klimaschutz, der die Ursachen...

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