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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Kopfdüngung

Die Kopfdüngung bezeichnet in der Landwirtschaft die Nährstoffzufuhr zu einem bereits etablierten Pflanzenbestand während der Vegetationsperiode. Sie erfolgt im Gegensatz zur Grund- oder Startdüngung, die vor oder unmittelbar zur Aussaat beziehungsweise Pflanzung ausgebracht wird. Typische Anwendungsbereiche sind Getreide,...

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Zwischenfrucht

Eine Zwischenfrucht ist eine landwirtschaftliche Kulturpflanze, die zwischen zwei Hauptfrüchten in einer Fruchtfolge angebaut wird, ohne dass deren Ernte primär der menschlichen Ernährung oder der Futternutzung dient. Der Anbau erfolgt in der Regel nach der Ernte der Hauptfrucht im Sommer oder Herbst, wobei die Zwischenfrucht...

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Haltungsstandards

Haltungsstandards bezeichnen die Gesamtheit verbindlicher Anforderungen an die Unterbringung, Pflege und Versorgung landwirtschaftlicher Nutztiere. Sie umfassen Vorgaben zu Mindestflächen je Tier, Einstreu, Beschäftigungsmaterial, Klimaführung, Beleuchtung, Lärmpegel, Zugang zu Auslauf oder Weide sowie zu Fütterung und...

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Schlachtwoche

Die Schlachtwoche bezeichnet in der landwirtschaftlichen und veterinärmedizinischen Praxis denjenigen Zeitraum, der für die Schlachtung einer definierten Tiergruppe vorgesehen ist. Sie dient der zeitlichen Bündelung von Schlachtvorgängen in Schlachthöfen und wird in der Regel im Voraus zwischen Tierhalter, Transporteur...

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Bewirtschaftungsmethoden

Bewirtschaftungsmethoden bezeichnen die Gesamtheit der planmäßigen, technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Nutzung landwirtschaftlicher Flächen und Produktionsmittel. Sie umfassen die Bodenbearbeitung, die Fruchtfolgegestaltung, die Düngung, den Pflanzenschutz, die Bewässerung sowie die Ernte- und Weideführung....

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Multiplikatorinnen

Der Begriff Multiplikatorinnen bezeichnet in der Agrarwirtschaft weibliche Fachkräfte, die in der landwirtschaftlichen Beratung, Aus- und Weiterbildung sowie im Wissenstransfer tätig sind und erworbenes Fachwissen systematisch an Betriebsleiterinnen, Betriebsleiter, Arbeitskräfte und Auszubildende weitergeben. Zu den...

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Düngerpreise

Düngerpreise bezeichnen die Marktpreise für mineralische und organische Düngemittel, die Landwirte beim Erwerb von Nährstoffen wie Stickstoff, Phosphat, Kali, Schwefel oder Kalk aufwenden. Sie bilden sich auf internationalen Rohstoff- und Energiemärkten sowie über Angebot und Nachfrage im Groß- und Einzelhandel. Wesentliche...

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Agrarwirtschaft

Agrarwirtschaft bezeichnet die Gesamtheit aller wirtschaftlichen Tätigkeiten, die der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte dienen. Sie umfasst die Urproduktion (Pflanzenbau, Tierhaltung, Gartenbau, Weinbau, Forstwirtschaft sowie Fischerei und Aquakultur), die vor- und nachgelagerten Sektoren...

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AgrarBarometer

Das AgrarBarometer bezeichnet ein Instrument der agrarpolitischen Berichterstattung und Datenaggregation, das in Österreich und Deutschland seit den 2020er-Jahren eingesetzt wird, um die wirtschaftliche Lage land- und forstwirtschaftlicher Betriebe anhand standardisierter Kennzahlen abzubilden. Es basiert auf einer regelmäßigen,...

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Hochwassergefahr

Die Hochwassergefahr bezeichnet in der Agrarwissenschaft die Wahrscheinlichkeit, dass landwirtschaftlich genutzte Flächen, Betriebsstätten oder Infrastrukturen durch Überschwemmung, Starkregen oder wild abfließendes Wasser geschädigt werden. Sie ergibt sich aus der Überlagerung von Gefährdung (Hochwasserereignis), Exposition...

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