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Archiv: Lexikon-Begriffe

Kulturpflanzen

Kulturpflanzen sind Pflanzenarten und -sorten, die durch gezielte züchterische Selektion und landwirtschaftliche Anbaumethoden über Generationen hinweg domestiziert wurden. Sie unterscheiden sich von Wildpflanzen durch spezifische Merkmale wie erhöhten Ertrag, veränderte Inhaltsstoffe, Synchronisierung der Blüte oder...

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frosttolerante Varietäten

Frosttolerante Varietäten bezeichnen in der Pflanzenzüchtung und im Ackerbau Kultursorten (Varietäten) einer Pflanzenart, die über eine genetisch fixierte Fähigkeit verfügen, Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes ohne irreversible Schädigung des Gewebes zu überstehen. Diese Toleranz beruht primär auf physiologischen...

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Olivenanbau

Der Olivenanbau (Olea europaea L.) bezeichnet die planmäßige, landwirtschaftliche Kultivierung des Olivenbaums zur Gewinnung von Früchten, die primär der Ölproduktion oder der Tafelolivenherstellung dienen. Als perenniales, tiefwurzelndes Gehölz gedeiht die Kulturpflanze vorrangig in Regionen mit mediterranem Klima,...

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Klimawandel

Der Klimawandel bezeichnet die langfristige, statistisch signifikante Veränderung meteorologischer Zustandsgrößen wie Temperatur, Niederschlag und Windverhältnisse über Dekaden bis Jahrhunderte. Im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 ist primär die anthropogen verstärkte globale Erwärmung relevant, die zu einer...

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Risikowolf

Der Risikowolf ist ein in der landwirtschaftlichen Praxis und im Agrarrecht Österreichs und Deutschlands etablierter, jedoch nicht gesetzlich definierter Begriff. Er bezeichnet einen einzelnen Wolf (Canis lupus), der wiederholt und nachweislich verhaltensauffälliges, nutztierbezogenes Schadensverhalten zeigt, insbesondere...

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Entnahmegenehmigung

Die Entnahmegenehmigung ist ein behördlicher Verwaltungsakt, der einer natürlichen oder juristischen Person das Recht einräumt, definierte Mengen eines geschützten Gutes aus der Natur zu entnehmen. Im landwirtschaftlichen Kontext bezieht sich diese Genehmigung primär auf die Entnahme von Wasser aus ober- oder unterirdischen...

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Mindererträge

Mindererträge bezeichnen in der landwirtschaftlichen Produktion die tatsächlich erzielte Erntemenge, die unter dem langjährigen ortsüblichen Durchschnittsertrag oder unter dem für eine bestimmte Kultur und Standortbedingung kalkulierten Sollertrag liegt. Die Abweichung wird in Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) oder in Prozent...

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Tierbestände

Der Begriff Tierbestände bezeichnet in der Landwirtschaft die Gesamtheit der auf einem Betrieb gehaltenen landwirtschaftlichen Nutztiere zu einem bestimmten Stichtag oder innerhalb eines definierten Zeitraums. Er umfasst alle Tierarten, die der Erzeugung tierischer Produkte wie Milch, Fleisch oder Eiern dienen, einschließlich...

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Ersatzfuttermittel

Ein Ersatzfuttermittel ist ein Futtermittel, das in der Tierernährung anstelle eines konventionellen oder primären Futtermittels eingesetzt wird, um dessen Funktion teilweise oder vollständig zu übernehmen. Die Substitution erfolgt in der Regel aus ökonomischen, versorgungstechnischen oder rechtlichen Gründen, wobei...

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Dürreschäden

Dürreschäden bezeichnen in der Landwirtschaft die messbaren Ertrags- und Qualitätsminderungen an Kulturpflanzen sowie die Substanzschäden an landwirtschaftlich genutzten Böden, die infolge eines anhaltenden Wasserdefizits im Bodenprofil auftreten. Ursächlich ist eine über einen längeren Zeitraum unter dem langjährigen...

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