Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Bauernhoftourismus

Der Bauernhoftourismus bezeichnet im Agrar- und Tourismussektor eine spezifische Form der Diversifizierung landwirtschaftlicher Betriebe, bei der betriebseigene Ressourcen wie Gebäude, Flächen oder Tiere für touristische Dienstleistungen genutzt werden. Rechtlich ist diese Tätigkeit in Deutschland und Österreich als...

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Urlaub am Bauernhof

Urlaub am Bauernhof bezeichnet eine spezifische Form der landwirtschaftlichen Diversifizierung, bei der ein land- und forstwirtschaftlicher Betrieb (im Sinne des § 1 Abs. 2 des Landwirtschaftsgesetzes) seine vorhandenen Gebäude und Flächen teilweise für die gewerbliche Beherbergung von Gästen nutzt. Rechtlich handelt...

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LED-Beleuchtung

Die LED-Beleuchtung (Licht emittierende Diode) ist eine Technik zur gezielten Lichtzufuhr in der pflanzlichen Produktion, insbesondere im Gewächshaus- und Indoor-Farming-Bereich. Sie basiert auf Halbleiterbauelementen, die elektrische Energie in Licht umwandeln. Im Gegensatz zu herkömmlichen Leuchtmitteln wie Natriumdampflampen...

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Hydrokultur

Die Hydrokultur, auch als Hydroponik bezeichnet, ist ein erdeloses Verfahren der Pflanzenproduktion, bei dem die Nährstoffversorgung der Kulturpflanzen ausschließlich über eine wässrige Nährlösung erfolgt. Der Wurzelraum wird dabei durch ein inertes Substrat (z. B. Steinwolle, Blähton, Perlit) oder durch eine reine Nährlösungszirkulation...

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Microgreens

Microgreens bezeichnen junge Gemüse-, Kräuter- oder Getreidepflanzen, die nach der Keimung bis zur Entwicklung der ersten echten Laubblätter (Stadium der Kotyledonen und des ersten Folgeblattpaares) geerntet werden. Der Anbau erfolgt überwiegend in kontrollierten Umgebungen (Indoor-Farming, Gewächshäuser) auf Substraten...

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Vertical Farming

Vertical Farming bezeichnet ein Anbauverfahren für pflanzliche Produkte, bei dem die Kulturführung in mehreren, vertikal übereinander angeordneten Ebenen innerhalb geschlossener, kontrollierter Umgebungen erfolgt. Die Produktion findet in der Regel ohne landwirtschaftliche Nutzfläche im Freiland oder in Gewächshäusern...

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Futtermittelknappheit

Futtermittelknappheit bezeichnet in der landwirtschaftlichen Betriebswirtschaft und Versorgungslehre einen Zustand, in dem die verfügbare Menge an wirtschaftseigenen oder zugekauften Futtermitteln (Raufutter, Kraftfutter, Saftfutter) nicht ausreicht, um den Erhaltungs- und Leistungsbedarf des gehaltenen Nutztierbestandes...

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Proteingehalt

Der Proteingehalt bezeichnet in der Landwirtschaft den prozentualen Massenanteil von Rohprotein (Gesamtstickstoff × 6,25) in pflanzlichen Ernteprodukten, Futtermitteln oder tierischen Erzeugnissen. Er wird primär über das Kjeldahl- oder Dumas-Verfahren bestimmt und dient als zentraler Qualitätsparameter für die Bewertung...

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Futterqualität

Die Futterqualität bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die Gesamtheit der physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften eines Futtermittels, die dessen Eignung zur Ernährung von landwirtschaftlichen Nutztieren bestimmen. Sie wird primär durch den Gehalt an Nährstoffen (Rohprotein, Rohfaser, Stärke,...

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Heuernte

Die Heuernte bezeichnet den landwirtschaftlichen Arbeitsgang der Gewinnung von getrocknetem Futter (Heu) aus Grünlandaufwuchs. Sie umfasst die Prozessschritte der Mahd, der Aufbereitung, der Trocknung und der Bergung des Ernteguts. Ziel ist die Konservierung des Grünfutters durch Wasserentzug auf einen Restfeuchtegehalt...

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