Archiv: Lexikon-Begriffe

Dürrehilfsfonds

Der Dürrehilfsfonds ist ein staatliches Finanzierungsinstrument zur Abmilderung existenzgefährdender wirtschaftlicher Schäden in der Landwirtschaft, die durch anhaltende Trockenheit oder Dürre verursacht werden. Rechtsgrundlage bildet in Deutschland das Gesetz zur Einrichtung eines Dürrehilfsfonds (DürreHFG) in Verbindung...

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Kreditzinsen

Kreditzinsen sind im landwirtschaftlichen Kontext die vom Kreditnehmer an den Kreditgeber zu entrichtende Vergütung für die zeitweise Überlassung von Fremdkapital. Sie stellen den Preis für die Nutzung von Geld dar und werden in der Regel als Prozentsatz des ausstehenden Kreditbetrages (Nominalzinssatz) für einen bestimmten...

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Meliorationen

Meliorationen bezeichnen im land- und forstwirtschaftlichen Kontext alle technischen und biologischen Maßnahmen zur dauerhaften Verbesserung der Ertragsfähigkeit von Böden. Ziel ist die Optimierung der physikalischen, chemischen und biologischen Bodeneigenschaften sowie der standörtlichen Wasser- und Nährstoffverhältnisse....

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Pachtpreise

Der Begriff Pachtpreise bezeichnet im Agrarrecht und in der landwirtschaftlichen Betriebswirtschaft die vertraglich vereinbarte, regelmäßig zu entrichtende Geld- oder Naturalleistung des Pächters an den Verpächter für die zeitweise Überlassung landwirtschaftlicher Nutzflächen oder ganzer Betriebe. Die Höhe des Pachtpreises...

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Ackerlandmarkt

Der Ackerlandmarkt bezeichnet den ökonomischen Teilmarkt des landwirtschaftlichen Bodenmarktes, auf dem Eigentumsrechte und Nutzungsrechte an ackerbaulich genutzten Flächen gehandelt werden. Er umfasst sowohl den Kauf und Verkauf von Ackerland als auch die langfristige Pacht und die kurzfristige Anpachtung. Die Preisbildung...

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Lese

Die Lese bezeichnet im Wein- und Obstbau den Vorgang der Ernte der reifen Früchte, insbesondere der Weintrauben. Sie stellt den Abschluss der Vegetationsperiode dar und ist der zentrale Schritt zur Gewinnung des Leseguts. Der Zeitpunkt der Lese wird primär durch den Reifegrad der Früchte bestimmt, welcher anhand von...

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Weinbau

Der Weinbau bezeichnet die landwirtschaftliche Kultur der Weinrebe (Vitis vinifera) zur Erzeugung von Trauben, die primär der Weinherstellung dienen. Im Kern umfasst der Weinbau die standortangepasste Sortenwahl, die Bodenbearbeitung, die Reberziehung sowie die Durchführung von Laubarbeiten und Pflanzenschutzmaßnahmen....

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Hagelschäden

Als Hagelschäden werden im Pflanzenbau die durch Hagelschlag verursachten mechanischen Verletzungen an landwirtschaftlichen Kulturpflanzen bezeichnet. Diese treten in Form von Quetschungen, Abrissen von Blättern, Stängeln oder Fruchtständen sowie durch Risse in der Epidermis auf, die sekundäre Infektionen durch pilzliche...

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Mikrohabitate

Als Mikrohabitate werden in der Agrarökologie kleinräumige, strukturell abgegrenzte Lebensraumeinheiten innerhalb eines größeren Agrarökosystems bezeichnet, die sich durch spezifische abiotische und biotische Faktoren von ihrer Umgebung unterscheiden. Diese Kleinstlebensräume umfassen typischerweise Dimensionen von wenigen...

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extensive Beweidung

Die extensive Beweidung ist eine Form der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung, bei der eine geringe Anzahl von Tieren pro Hektar über einen langen Zeitraum auf einer Weidefläche gehalten wird. Die Besatzdichte liegt dabei deutlich unter dem natürlichen Futterzuwachs der Fläche, sodass keine Zufütterung erforderlich...

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