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Archiv: Lexikon-Begriffe

Käfighaltung

Die Käfighaltung ist eine Form der Nutztierhaltung, bei der Tiere in abgegrenzten, meist aus Drahtgittern oder Kunststoff bestehenden Einrichtungen untergebracht werden. Im Kontext der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung bezieht sich der Begriff primär auf die Legehennenhaltung. In der Europäischen Union ist die konventionelle...

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Bodenfeuchte

Die Bodenfeuchte bezeichnet den aktuellen, volumetrischen oder gravimetrischen Wassergehalt des Bodens, der als entscheidender Standortfaktor die physikalischen, chemischen und biologischen Prozesse im Boden maßgeblich beeinflusst. Sie wird in der Regel als Anteil des Wasservolumens am Gesamtbodenvolumen (Volumenprozent)...

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Humusaufbau

Der Humusaufbau bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die gezielte Förderung der Akkumulation organischer Bodensubstanz, vorwiegend in Form von stabilen Humusverbindungen (Dauerhumus). Dieser Prozess resultiert aus der Umwandlung pflanzlicher und organischer Rückstände durch die edaphische Mikro- und Mesofauna sowie...

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Klimaresilienz

Klimaresilienz bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die Fähigkeit eines Agrarökosystems, eines Betriebs oder einer Kulturpflanze, klimatische Extremereignisse wie Dürre, Hitze, Starkniederschläge oder Spätfröste zu überstehen und sich nach deren Auftreten zu regenerieren, ohne dauerhafte Ertrags- oder Funktionsverluste...

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Nahrungsangebot

Der Begriff Nahrungsangebot bezeichnet in der Agrarökonomie und Ernährungswissenschaft die Gesamtheit aller für den menschlichen Verzehr verfügbaren Lebensmittel und Getränke innerhalb eines definierten geografischen Raums (z. B. Nationalstaat, EU-Binnenmarkt) während eines bestimmten Zeitraums. Es umfasst die inländische...

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Insektizide

Insektizide sind chemische oder biologische Wirkstoffe, die zur Abtötung, Bekämpfung oder Regulierung von Insektenpopulationen in der landwirtschaftlichen Produktion eingesetzt werden. Sie zählen zu den Pflanzenschutzmitteln und unterliegen in der Europäischen Union, insbesondere in Deutschland und Österreich, einer...

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Schädlingsdruck

Der Schädlingsdruck bezeichnet in der Agrarwissenschaft die quantitative und qualitative Einwirkung von Schadorganismen – wie Insekten, Pilzen, Bakterien, Viren oder Unkräutern – auf einen Kulturpflanzenbestand. Er wird als Maß für die potenzielle oder tatsächliche Gefährdung des Ertrags und der Qualität des Ernteguts...

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Agrarprodukte

Als Agrarprodukte werden alle pflanzlichen und tierischen Erzeugnisse bezeichnet, die durch landwirtschaftliche Urproduktion gewonnen werden. Dazu zählen insbesondere Feldfrüchte wie Getreide, Ölsaaten, Hülsenfrüchte und Kartoffeln, sowie Obst, Gemüse und Wein. Im tierischen Bereich umfasst der Begriff Milch, Eier, Honig...

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Wettbewerbsverzerrungen

Als Wettbewerbsverzerrungen werden in der Agrarökonomie alle Faktoren bezeichnet, die die Bedingungen des Leistungswettbewerbs zwischen landwirtschaftlichen Betrieben oder zwischen Agrarsektoren verschiedener Staaten systematisch und ungerechtfertigt verändern. Ursächlich sind vor allem staatliche Eingriffe, die nicht...

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Zollsenkungen

Als Zollsenkungen werden im Agraraußenhandel die administrative Reduzierung oder der vollständige Abbau von Importzöllen auf landwirtschaftliche Erzeugnisse und Betriebsmittel bezeichnet. Diese Maßnahmen sind im Rahmen der gemeinsamen Handelspolitik der Europäischen Union (EU) geregelt und basieren auf völkerrechtlichen...

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