Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Rebstock

Der Rebstock (Vitis vinifera subsp. vinifera) bezeichnet die veredelte oder unveredelte Kulturform der Weinrebe, die als mehrjährige, rankende Holzpflanze kultiviert wird. Botanisch zählt er zur Familie der Vitaceae und bildet ein tiefreichendes Wurzelsystem sowie eine oberirdische Sprossachse, die je nach Erziehungsform...

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Weinbauverband

Ein Weinbauverband ist eine rechtlich selbstständige, eingetragene Organisation (zumeist ein Verein nach BGB bzw. österreichischem Vereinsgesetz), die als Zusammenschluss von Weinerzeugern, Winzergenossenschaften und weinbaulichen Betrieben agiert. Seine primäre Funktion liegt in der Bündelung und Artikulation der gemeinsamen...

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Tiefwurzler

Als Tiefwurzler werden in der Agrarwissenschaft Pflanzen bezeichnet, deren Wurzelsystem in der Lage ist, Bodenhorizonte in einer Tiefe von mehr als 100 Zentimetern zu erschließen. Im Gegensatz zu Flachwurzlern, die sich überwiegend in der oberen Bodenschicht (0–30 cm) ausbreiten, dringen Tiefwurzler wie Luzerne, Rotklee,...

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Zinszuschüsse

Zinszuschüsse sind im Agrarbereich zweckgebundene, nicht rückzahlungspflichtige Zuschüsse der öffentlichen Hand zum Ausgleich der Zinsbelastung förderungswürdiger Investitionskredite. Sie stellen eine Form der einzelbetrieblichen Investitionsförderung dar und werden in Deutschland und Österreich im Rahmen der jeweiligen...

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Liquidität

Liquidität bezeichnet in der Landwirtschaft die Fähigkeit eines Betriebs, seinen fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit termingerecht und in voller Höhe nachzukommen. Sie ist eine zentrale Kennzahl der betrieblichen Finanzwirtschaft und wird als Differenz zwischen zahlungswirksamen Einnahmen und Ausgaben innerhalb...

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SVS-Beiträge

SVS-Beiträge bezeichnen im österreichischen Agrarwesen die Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) für land- und forstwirtschaftliche Betriebsführer sowie mitarbeitende Familienangehörige. Rechtsgrundlage ist das Bauern-Sozialversicherungsgesetz (BSVG) in der Fassung des Jahres 2026. Die Beitragspflicht...

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Krümelung

Die Krümelung bezeichnet in der Bodenkunde und Landtechnik die mechanische Zerkleinerung und Aggregierung von Bodenaggregaten zu einem krümeligen, stabilen Bodengefüge. Sie ist das Ergebnis physikalischer Prozesse wie Frostwechsel, Austrocknung und der Einwirkung von Bodenorganismen sowie gezielter ackerbaulicher Maßnahmen....

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Leistungspflügen

Das Leistungspflügen bezeichnet ein Bodenbearbeitungsverfahren, bei dem der Pflug mit erhöhter Arbeitsgeschwindigkeit (in der Regel über 8 km/h) und entsprechend größerer Flächenleistung pro Zeiteinheit eingesetzt wird. Im Gegensatz zum konventionellen Pflügen wird hierbei eine geringere Arbeitstiefe (etwa 15 bis 25...

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Drehpflug Spezial

Der Drehpflug Spezial bezeichnet eine konstruktive Sonderform des klassischen Drehpfluges, die primär für den Einsatz unter erschwerten Boden- und Geländebedingungen konzipiert ist. Im Gegensatz zu Standardmodellen verfügt diese Variante über eine verstärkte Rahmenkonstruktion, einen größeren Bodenfreiheitsgrad sowie...

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Beetpflüge

Ein Beetpflug ist ein landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät, das zur vollwendenden Grundbodenbearbeitung eingesetzt wird. Im Gegensatz zum Drehpflug, der den Boden in einer kontinuierlichen Furche wendet, arbeitet der Beetpflug in abgegrenzten, rechteckigen Bodenabschnitten, den sogenannten Beeten. Die Arbeitsweise...

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