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Archiv: Lexikon-Begriffe

Vertical Farming

Vertical Farming bezeichnet ein Anbauverfahren für pflanzliche Produkte, bei dem die Kulturführung in mehreren, vertikal übereinander angeordneten Ebenen innerhalb geschlossener, kontrollierter Umgebungen erfolgt. Die Produktion findet in der Regel ohne landwirtschaftliche Nutzfläche im Freiland oder in Gewächshäusern...

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Futtermittelknappheit

Futtermittelknappheit bezeichnet in der landwirtschaftlichen Betriebswirtschaft und Versorgungslehre einen Zustand, in dem die verfügbare Menge an wirtschaftseigenen oder zugekauften Futtermitteln (Raufutter, Kraftfutter, Saftfutter) nicht ausreicht, um den Erhaltungs- und Leistungsbedarf des gehaltenen Nutztierbestandes...

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Proteingehalt

Der Proteingehalt bezeichnet in der Landwirtschaft den prozentualen Massenanteil von Rohprotein (Gesamtstickstoff × 6,25) in pflanzlichen Ernteprodukten, Futtermitteln oder tierischen Erzeugnissen. Er wird primär über das Kjeldahl- oder Dumas-Verfahren bestimmt und dient als zentraler Qualitätsparameter für die Bewertung...

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Futterqualität

Die Futterqualität bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die Gesamtheit der physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften eines Futtermittels, die dessen Eignung zur Ernährung von landwirtschaftlichen Nutztieren bestimmen. Sie wird primär durch den Gehalt an Nährstoffen (Rohprotein, Rohfaser, Stärke,...

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Heuernte

Die Heuernte bezeichnet den landwirtschaftlichen Arbeitsgang der Gewinnung von getrocknetem Futter (Heu) aus Grünlandaufwuchs. Sie umfasst die Prozessschritte der Mahd, der Aufbereitung, der Trocknung und der Bergung des Ernteguts. Ziel ist die Konservierung des Grünfutters durch Wasserentzug auf einen Restfeuchtegehalt...

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Wolfsmanagement-Verordnung

Die Wolfsmanagement-Verordnung bezeichnet im rechtlichen Kontext der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich (Stand 2026) eine landes- oder bundesrechtliche Verordnung, die den Umgang mit dem Wolf (Canis lupus) im Rahmen des Artenschutzes und der Nutztierhaltung regelt. Sie konkretisiert die Ausnahmetatbestände...

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Agrarumweltprogramme

Agrarumweltprogramme sind im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union verankerte, freiwillige Förderinstrumente, die landwirtschaftliche Betriebe für die Anwendung umweltschonender und biodiversitätsfördernder Bewirtschaftungsmethoden finanziell entlohnen. Die Programme zielen auf die vertragliche...

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Untersaaten

Untersaaten bezeichnen in der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion die Aussaat einer oder mehrerer Pflanzenarten in einen bereits etablierten Bestand einer Hauptfrucht, ohne dass die Hauptfrucht in ihrer Entwicklung wesentlich beeinträchtigt wird. Ziel ist die Etablierung einer sekundären Pflanzendecke, die nach der...

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Blühstreifen

Ein Blühstreifen ist eine gezielt angelegte, lineare Struktur auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, die mit einer spezifischen Mischung ein- oder mehrjähriger krautiger Pflanzen, insbesondere Blühpflanzen und Leguminosen, bestellt wird. Die Anlage erfolgt in der Regel als Teil von Agrarumweltmaßnahmen, wie sie im...

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tierphysiologisches Gutachten

Ein tierphysiologisches Gutachten ist ein nach wissenschaftlichen Methoden erstelltes, schriftliches Sachverständigengutachten, das den Gesundheitszustand, das Wohlbefinden und die physiologischen Funktionen eines Nutztieres oder einer Tiergruppe objektiv beschreibt und bewertet. Es basiert auf einer systematischen Erhebung...

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