Header monbile

Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Ölmühle

Die Ölmühle ist eine verfahrenstechnische Anlage zur Gewinnung von Pflanzenölen aus ölhaltigen Rohstoffen, vornehmlich aus Ölsaaten wie Raps, Sonnenblumenkern, Sojabohne oder Leinsaat. Der Prozess gliedert sich in die mechanische Vorbehandlung (Reinigung, Konditionierung, Schälung), die eigentliche Ölgewinnung durch...

Weiterlesen

Prämienzuschüsse

Prämienzuschüsse sind im Agrarförderrecht zweckgebundene öffentliche Finanzmittel, die zusätzlich zu einer bestehenden Basisprämie oder einem Grundförderbetrag gewährt werden. Sie stellen eine ergänzende Zahlung dar, die an spezifische, über die Grundanforderungen hinausgehende Bewirtschaftungsauflagen oder Investitionsziele...

Weiterlesen

Agrarinvestitionskredite

Agrarinvestitionskredite sind zweckgebundene, zinsgünstige Darlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank sowie der Förderbanken der Bundesländer (z. B. LfA Förderbank Bayern, Landwirtschaftliche Investitionsförderung NRW) zur Finanzierung von Investitionen in landwirtschaftlichen Betrieben. Die Mittel dienen der Errichtung,...

Weiterlesen

Betriebsmittelkredite

Betriebsmittelkredite sind kurzfristige Fremdfinanzierungsinstrumente, die landwirtschaftlichen Unternehmen zur Vorfinanzierung des Umlaufvermögens dienen. Sie decken den Finanzierungsbedarf für Betriebsmittel wie Saatgut, Pflanzenschutzmittel, Düngemittel, Tierfutter, Energie sowie laufende Lohn- und Maschinenkosten...

Weiterlesen

Plantage

Die Plantage ist eine landwirtschaftliche Anbauform, die durch den großflächigen, monokulturellen Anbau mehrjähriger Kulturpflanzen gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zu temporären Ackerflächen handelt es sich um eine dauerhafte Kultur, die über mehrere Jahre oder Jahrzehnte bewirtschaftet wird. Typische Plantagenkulturen...

Weiterlesen

Stammbasis

Die Stammbasis bezeichnet in der Pflanzenbauwissenschaft den Übergangsbereich zwischen dem oberirdischen Sprossachsensystem und dem Wurzelhals beziehungsweise den obersten Wurzelansätzen einer Pflanze. Morphologisch ist sie durch eine Verdickung und verholzte Struktur gekennzeichnet, die bei zweikeimblättrigen Kulturpflanzen...

Weiterlesen

klimaangepasste Jungbäume

Klimaangepasste Jungbäume bezeichnen in der Land- und Forstwirtschaft Gehölzpflanzen in der Anwuchsphase, die durch züchterische Selektion, Herkunftswahl oder vegetative Vermehrung über Eigenschaften verfügen, die eine erhöhte Toleranz gegenüber abiotischen Stressfaktoren des Klimawandels aufweisen. Dazu zählen insbesondere...

Weiterlesen

Kulturflächen

Kulturflächen bezeichnen in der Landwirtschaft jene Bodenflächen, die einer planmäßigen, landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Nutzung unterliegen. Dazu zählen insbesondere Ackerland, Dauergrünland, Dauerkulturen (z. B. Weinberge, Obstplantagen) sowie gärtnerisch genutzte Flächen. Die Abgrenzung erfolgt in der Regel...

Weiterlesen

Bewässerungsmöglichkeiten

Bewässerungsmöglichkeiten bezeichnen die Gesamtheit der technischen, wasserwirtschaftlichen und betrieblichen Verfahren, mit denen Kulturpflanzen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen zusätzlich zum natürlichen Niederschlag mit Wasser versorgt werden. Die Auswahl einer konkreten Bewässerungsmöglichkeit richtet sich...

Weiterlesen

Bagatellgrenze

Die Bagatellgrenze bezeichnet im Agrarrecht und in der Verwaltungspraxis einen festgelegten Schwellenwert, unterhalb dessen bestimmte Rechtsfolgen, Kontrollpflichten oder Sanktionen nicht zur Anwendung gelangen. Sie dient der Verfahrensökonomie und der Verhältnismäßigkeit, indem sie geringfügige Abweichungen von normativen...

Weiterlesen

Anzeige