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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Dürrehilfen

Dürrehilfen bezeichnen staatliche oder unionsrechtliche Finanzleistungen, die landwirtschaftliche Betriebe nach anerkannten, extremen Trockenheitsereignissen zur Abmilderung existenzgefährdender Ertrags- und Einkommensverluste erhalten. Rechtsgrundlage in Deutschland ist primär die nationale Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung...

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Anbaumethoden

Anbaumethoden bezeichnen die Gesamtheit der systematischen Verfahren und Praktiken zur Etablierung, Pflege und Ernte landwirtschaftlicher Kulturpflanzen auf einer definierten Fläche. Sie umfassen die räumliche und zeitliche Anordnung der Kulturen, die Bodenbearbeitung, die Aussaat- oder Pflanztechnik sowie die Steuerung...

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Poinsettien

Poinsettien (Euphorbia pulcherrima), im deutschsprachigen Raum auch als Weihnachtssterne bekannt, sind eine Pflanzenart aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). Im gärtnerischen Erwerbsanbau werden sie als saisonale Topfpflanzen für den Herbst- und Wintermarkt kultiviert. Botanisch handelt es sich um einen...

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Nützlingseinsatz

Der Nützlingseinsatz bezeichnet in der Landwirtschaft die gezielte Freisetzung oder Förderung von antagonistischen Organismen zur biologischen Schädlingsregulierung. Im Gegensatz zum chemischen Pflanzenschutz werden hierbei natürliche Gegenspieler wie parasitoide Wespen, Raubmilben, Marienkäferlarven oder entomopathogene...

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Abschussfreigabe

Die Abschussfreigabe bezeichnet im jagdrechtlichen Kontext die behördliche oder vertragliche Genehmigung zur Entnahme von Schalenwild, die über die regulären Jagdzeiten hinausgeht oder von den allgemeinen Abschussplänen abweicht. Sie wird in der Regel von der zuständigen Unteren Jagdbehörde auf Antrag des Jagdausübungsberechtigten...

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Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie

Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG) ist ein zentrales Rechtsinstrument der Europäischen Union zum Aufbau des kohärenten Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Sie verpflichtet die Mitgliedstaaten, natürliche Lebensraumtypen sowie wildlebende Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse in...

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Risikotier

Ein Risikotier bezeichnet in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung ein Einzeltier, das aufgrund objektivierbarer Kriterien ein erhöhtes Potenzial für negative Abweichungen von definierten Gesundheits-, Leistungs- oder Verhaltensparametern aufweist. Die Einstufung erfolgt primär anhand tierindividueller Daten wie wiederholter...

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Niedrigwasser

Niedrigwasser bezeichnet in der Hydrologie und Landwirtschaft einen Zustand, bei dem der Wasserstand oder die Abflussmenge eines oberirdischen Gewässers einen festgelegten Schwellenwert unterschreitet. Dieser Schwellenwert wird in Österreich und Deutschland gemäß den Richtlinien der jeweiligen Länderarbeitsgemeinschaften...

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Trockenperiode

Die Trockenperiode bezeichnet in der Agrarmeteorologie und Pflanzenbauwissenschaft einen Zeitraum von mindestens mehreren aufeinanderfolgenden Tagen, in dem die nutzbare Feldkapazität des Bodens in der durchwurzelbaren Schicht signifikant absinkt und die Niederschlagsmenge die potenzielle Evapotranspiration der Kulturpflanzen...

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Bewässerung

Bewässerung bezeichnet in der Landwirtschaft die gezielte Zufuhr von Wasser auf landwirtschaftlich genutzte Flächen, um den pflanzenverfügbaren Bodenwassergehalt während Vegetationsperioden mit unzureichender Niederschlagsmenge oder -verteilung zu erhöhen. Ziel ist die Sicherstellung des pflanzenphysiologischen Wasserbedarfs...

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