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Archiv: Lexikon-Begriffe

BOKU

Die Abkürzung BOKU steht für die Universität für Bodenkultur Wien, eine öffentliche Universität mit Sitz in Wien. Sie wurde 1872 als Hochschule für Bodenkultur gegründet und ist die einzige agrarwissenschaftliche Volluniversität Österreichs. Die BOKU gliedert sich in die drei Departments für Nutzpflanzenwissenschaften,...

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Wolf

Der Wolf (Canis lupus) ist ein wildlebendes Raubtier aus der Familie der Hunde (Canidae), das in den landwirtschaftlichen Kontexten Mitteleuropas, insbesondere in Österreich und Deutschland, primär als Prädatior von Nutztieren relevant ist. Im Agrarlexikon wird der Begriff daher nicht biologisch-taxonomisch, sondern...

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Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie

Die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG) ist ein zentrales Rechtsinstrument der Europäischen Union zur Errichtung eines kohärenten europäischen ökologischen Netzes besonderer Schutzgebiete mit der Bezeichnung Natura 2000. Ihr Ziel ist die Sicherung der Artenvielfalt durch die Erhaltung der natürlichen...

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EU-Artenschutzrichtlinie

Die EU-Artenschutzrichtlinie (Richtlinie 92/43/EWG, Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) ist ein zentrales Rechtsinstrument der Europäischen Union zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Sie verpflichtet die Mitgliedstaaten, natürliche Lebensräume sowie wildlebende Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse...

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Ernteausfall

Der Begriff Ernteausfall bezeichnet in der Landwirtschaft den vollständigen oder teilweisen Verlust des erwarteten pflanzlichen Ertrags einer Kulturfläche innerhalb eines Vegetationszyklus. Ursächlich sind biotische Faktoren wie Schädlingsbefall oder Pflanzenkrankheiten sowie abiotische Faktoren wie Dürre, Frost, Hagel,...

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Grünland

Grünland bezeichnet landwirtschaftlich genutzte Flächen, die dauerhaft (in der Regel mindestens fünf Jahre) mit einer Gras- und Krautvegetation bestockt sind und nicht im Rahmen einer Fruchtfolge umgebrochen werden. Es umfasst sowohl natürliches als auch angesätes Grünland, das der Futtergewinnung durch Mahd oder Beweidung...

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Ernteverluste

Als Ernteverluste werden in der Landwirtschaft jene Anteile des potenziell nutzbaren Pflanzenertrags bezeichnet, die zwischen dem Zeitpunkt der physiologischen Reife und der endgültigen Einlagerung oder Nutzung durch biotische, abiotische oder technische Faktoren verloren gehen. Die quantitative Erfassung erfolgt in...

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Prädatorenmanagement

Das Prädatorenmanagement bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die Gesamtheit aller planvollen Maßnahmen zur Regulierung von Beutegreiferpopulationen, mit dem Ziel, wirtschaftliche Schäden an Nutztieren oder landwirtschaftlichen Kulturen zu verhindern oder zu minimieren. Es umfasst sowohl präventive als auch reaktive...

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Herdenschutzmaßnahmen

Herdenschutzmaßnahmen bezeichnen im Agrarwesen des Jahres 2026 die Gesamtheit aller technischen, baulichen, organisatorischen und tierhalterischen Vorkehrungen, die dem Schutz von Weidevieh (insbesondere Schafe, Ziegen, Rinder, Pferde) vor Übergriffen durch große Beutegreifer wie Wolf, Bär, Luchs oder Goldschakal dienen....

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Schadwolf

Der Schadwolf bezeichnet in der landwirtschaftlichen Fachsprache, insbesondere im Kontext der österreichischen und deutschen Grünlandbewirtschaftung, einen spezifischen, nicht normgerechten Zustand von Silage- oder Heuballen. Es handelt sich um einen Ballen, dessen äußere Schicht durch unzureichende Verdichtung, falsche...

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