Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Naturkatastrophe

Die Naturkatastrophe bezeichnet im agrarischen Kontext ein durch natürliche Prozesse ausgelöstes, extrem seltenes und in seiner Intensität außergewöhnliches Schadensereignis, das zu einer massiven und dauerhaften Beeinträchtigung der landwirtschaftlichen Produktionsgrundlagen führt. Hierzu zählen insbesondere Stürme...

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Existenzbedrohung

Existenzbedrohung bezeichnet in der Agrarökonomie und im Agrarrecht den Zustand eines landwirtschaftlichen Betriebes, in dem dessen wirtschaftliche Lebensfähigkeit durch außergewöhnliche, nicht vorhersehbare Ereignisse oder durch eine dauerhafte, existenzgefährdende Ertrags- und Liquiditätskrise derart beeinträchtigt...

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Haltbarmachung

Die Haltbarmachung bezeichnet in der Land- und Ernährungswirtschaft die Gesamtheit aller Verfahren, die die mikrobiologische, enzymatische und chemische Stabilität von pflanzlichen oder tierischen Erzeugnissen über einen definierten Zeitraum gewährleisten. Ziel ist die Reduktion der Vermehrungsfähigkeit von Mikroorganismen...

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KI in der Landwirtschaft

KI in der Landwirtschaft bezeichnet den Einsatz von Verfahren der künstlichen Intelligenz, insbesondere des maschinellen Lernens, zur Analyse und Nutzung agrarrelevanter Daten. Anwendung findet diese Technologie in der teilflächenspezifischen Bewirtschaftung, der automatisierten Unkrauterkennung und -bekämpfung, der...

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Sonderkulturen

Sonderkulturen bezeichnen in der Landwirtschaft jene landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Kulturen, die im Vergleich zu standardisierten Ackerfrüchten wie Getreide oder Mais einen deutlich höheren Arbeits-, Kapital- und Pflegeaufwand pro Flächeneinheit erfordern und spezielle Anbauverfahren, Erntetechniken sowie...

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Beschäftigungsbewilligung

Die Beschäftigungsbewilligung ist ein behördlicher Verwaltungsakt nach § 284 des österreichischen Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG) und in Verbindung mit der Ausländerbeschäftigungsverordnung (AuslBG). Sie stellt die zentrale Voraussetzung für die legale Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen (Nicht-EWR-Bürgern)...

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Erntehelfer-Kontingent

Das Erntehelfer-Kontingent bezeichnet im Agrarrecht der Bundesrepublik Deutschland die zahlenmäßige Obergrenze für kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse von Saisonarbeitskräften in landwirtschaftlichen Betrieben. Diese Kontingente werden von der Bundesagentur für Arbeit festgelegt und regeln die maximale Anzahl ausländischer...

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Zuckeranreicherung

Die Zuckeranreicherung bezeichnet in der Landwirtschaft ein Verfahren zur Erhöhung des natürlichen Zuckergehalts (meist Saccharose) in pflanzlichen Ernteprodukten, insbesondere bei Weintrauben, aber auch bei Zuckerrüben oder Futterpflanzen. Im Weinbau ist die Anreicherung ein önologisches Verfahren, bei dem dem Most...

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Fotosynthese

Die Fotosynthese ist der biochemische Prozess autotropher Organismen, bei dem unter Nutzung von Lichtenergie aus Kohlenstoffdioxid (CO₂) und Wasser (H₂O) energiereiche organische Verbindungen, vorrangig Glucose, sowie molekularer Sauerstoff (O₂) gebildet werden. In der Landwirtschaft ist dieser Vorgang die primäre Grundlage...

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Spaltöffnungen

Spaltöffnungen (Stomata) sind mikroskopisch kleine, regulierbare Poren in der Epidermis photosynthetisch aktiver Pflanzenorgane, vorwiegend der Blattunterseite. Sie werden von zwei Schließzellen begrenzt, die durch Turgoränderungen die Porenweite steuern. Dieser als Stomatabewegung bezeichnete Prozess ermöglicht den...

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