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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Rissbild

Ein Rissbild bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die charakteristische Anordnung und Morphologie von Bodenrissen, die infolge von Schrumpfungsprozessen in ton- und schluffreichen Böden entstehen. Diese Risse bilden sich primär bei Austrocknung, wenn die kapillaren Wasserspannungen die Kohäsionskräfte der Bodenpartikel...

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Milchviehhaltung

Die Milchviehhaltung bezeichnet einen spezialisierten Zweig der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung, der auf die Produktion von Rohmilch durch die Haltung und Fütterung von weiblichen Rindern (Milchkühen) ausgerichtet ist. Sie umfasst sämtliche betrieblichen Prozesse von der Aufzucht der Jungtiere über die Laktationsperiode...

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Tierseuchenkasse

Die Tierseuchenkasse ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts, die in den einzelnen Bundesländern Deutschlands sowie in Österreich auf landesrechtlicher Grundlage errichtet ist. Ihre primäre Aufgabe besteht in der finanziellen Entschädigung von Tierhaltern für Verluste, die durch die behördliche Anordnung...

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Rindertuberkulose

Die Rindertuberkulose ist eine chronisch verlaufende, anzeigepflichtige Tierseuche, die durch Bakterien des Mycobacterium tuberculosis-Komplexes, vorrangig Mycobacterium bovis, verursacht wird. Die Infektion befällt primär das lymphatische System und die Lungen der Rinder, kann jedoch nahezu alle Organe betreffen. Die...

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Tbc

Tbc ist die gebräuchliche Abkürzung für die Tuberkulose, eine chronisch verlaufende, meldepflichtige Infektionskrankheit, die durch Bakterien des Mycobacterium tuberculosis-Komplexes verursacht wird. In der Landwirtschaft betrifft die Tbc vorwiegend Rinder, seltener auch Ziegen, Schafe, Schweine und Geflügel. Die Übertragung...

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Green Deal

Der Green Deal bezeichnet im agrarpolitischen Kontext des Jahres 2026 ein legislatives und regulatorisches Maßnahmenpaket der Europäischen Union, das auf die Transformation der landwirtschaftlichen Produktionssysteme abzielt. Kern der Initiative ist die rechtliche Verankerung von Umwelt- und Klimazielen, die für landwirtschaftliche...

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Nitratrichtlinie

Die Nitratrichtlinie (Richtlinie 91/676/EWG) ist ein Rechtsakt der Europäischen Union, der darauf abzielt, die durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen verursachte Gewässerverunreinigung zu verringern und zu verhindern. Sie verpflichtet die Mitgliedstaaten, gefährdete Gebiete auszuweisen, in denen ein erhöhtes Risiko...

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Düngestrategie

Die Düngestrategie bezeichnet im landwirtschaftlichen Produktionssystem den langfristig geplanten, standort- und kulturartenspezifischen Einsatz von Düngemitteln zur Sicherstellung des pflanzlichen Nährstoffbedarfs unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, insbesondere der Düngeverordnung (DüV) und der Düngegesetze...

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Grundwassermessstellen

Grundwassermessstellen sind bauliche Anlagen, die der systematischen Erfassung der quantitativen und qualitativen Beschaffenheit des Grundwassers dienen. Sie bestehen in der Regel aus einem Bohrloch, einem Filterrohr und einem Aufsatzrohr, das den Zugang für Messgeräte ermöglicht. Die Standortauswahl erfolgt nach hydrogeologischen...

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Wasserhaushalt

Der Wasserhaushalt eines landwirtschaftlichen Standorts beschreibt die zeitliche und räumliche Bilanz aller Wasserzuflüsse, -abflüsse und -speichervorgänge in der belebten Bodenzone. Er umfasst die Komponenten Niederschlag, Infiltration, Perkolation, kapillarer Aufstieg, Evaporation und Transpiration der Kulturpflanzen....

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