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Präventionsmaßnahmen

Präventionsmaßnahmen im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 bezeichnen ein Bündel vorbeugender, planmäßiger Handlungen und technischer Vorkehrungen, die das Auftreten von Schadorganismen, Tierkrankheiten, Nährstoffverlusten oder Umweltschäden verhindern oder deren Eintrittswahrscheinlichkeit signifikant reduzieren sollen. Sie sind integraler Bestandteil des integrierten Pflanzenschutzes und der guten fachlichen Praxis. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem die Fruchtfolgegestaltung, die Wahl resistenter Sorten, die Anwendung von Hygienekonzepten in der Tierhaltung sowie die Erosionsvermeidung durch konservierende Bodenbearbeitung. Rechtlich verankert sind diese Vorgaben in der EU-Verordnung über den ökologischen Landbau, der Düngeverordnung (DüV) und den Cross-Compliance-Bestimmungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen wird durch betriebliche Aufzeichnungen und Schaderregerüberwachung überprüft. Sie dienen der Risikominimierung und der Sicherung der langfristigen Produktionsgrundlagen, ohne dass eine nachträgliche Bekämpfung oder Sanierung erforderlich wird.