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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Niederschlagsdefizit

Ein Niederschlagsdefizit bezeichnet in der Agrarmeteorologie und Pflanzenproduktion die negative Differenz zwischen der tatsächlich gefallenen Niederschlagsmenge und einem langjährigen Mittelwert oder einem pflanzenphysiologisch erforderlichen Sollwert für einen definierten Zeitraum. Es wird in Millimetern (mm) oder...

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BMLUK

Der Begriff BMLUK ist die Abkürzung für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft der Republik Österreich. Es handelt sich um eine oberste Verwaltungsbehörde des Bundes, die in der Geschäftseinteilung der österreichischen Bundesregierung für die Ressorts Landwirtschaft, Forstwirtschaft,...

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Bergwiesen

Bergwiesen sind landwirtschaftlich genutzte, artenreiche Grünlandflächen in montanen bis subalpinen Höhenlagen (etwa 800 bis 1.800 m ü. NN), die durch extensive Bewirtschaftung ohne Düngung oder mit sehr geringer Düngergabe gekennzeichnet sind. Sie entstehen durch jahrhundertelange Mahd oder Beweidung und weisen eine...

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Offenhaltung

Die Offenhaltung bezeichnet im Agrarwesen die gezielte, meist maschinelle oder durch Beweidung erfolgende Unterbindung der natürlichen Sukzession auf landwirtschaftlich genutzten oder ehemals genutzten Flächen. Ziel ist die Erhaltung eines baum- und strauchfreien, gehölzarmen Offenlandcharakters, um spezifische Biotoptypen...

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Almbewirtschaftung

Die Almbewirtschaftung bezeichnet im deutschsprachigen Raum (Österreich, Deutschland) eine extensive Form der Grünlandnutzung, bei der landwirtschaftliche Nutztiere, vorwiegend Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde, während der sommerlichen Vegetationsperiode (in der Regel von Juni bis September) auf natürlichen oder kulturbeeinflussten...

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sensorgestützte Technologien

Sensorgestützte Technologien bezeichnen im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 die Gesamtheit elektronischer Systeme, die mittels verschiedener Messprinzipien physikalische, chemische oder biologische Parameter des Bodens, der Pflanze, des Tieres oder der Umwelt erfassen. Diese Sensoren, die auf optischen, akustischen,...

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Wassermanagement

Das Wassermanagement in der Landwirtschaft umfasst die Gesamtheit aller planerischen, technischen und operativen Maßnahmen zur Steuerung des Wasserhaushalts auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Ziel ist die Sicherstellung einer bedarfsgerechten Wasserversorgung der Kulturpflanzen bei gleichzeitiger Minimierung von...

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Bewässerungstechnologie

Die Bewässerungstechnologie umfasst die Gesamtheit der technischen Verfahren, Systeme und Steuerungsmethoden zur planmäßigen Zufuhr von Wasser zu landwirtschaftlichen Kulturpflanzen. Sie dient der Kompensation von Niederschlagsdefiziten und der Sicherstellung des pflanzlichen Wasserbedarfs zur Ertragsstabilisierung und...

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Tröpfchenbewässerung

Die Tröpfchenbewässerung, auch Tropfbewässerung genannt, ist ein Verfahren der landwirtschaftlichen Bewässerung, bei dem Wasser mittels eines Druckreglers und spezieller Tropfer oder Emitter punktgenau und langsam an der Basis der Kulturpflanze in den Wurzelraum abgegeben wird. Dieses System arbeitet mit geringen Durchflussmengen,...

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Ertragseinbußen

Der Begriff Ertragseinbußen bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die messbare Minderung des mengen- oder qualitätsmäßigen Ernteertrags einer Kulturpflanze im Vergleich zu einem definierten Referenzertrag, wie dem langjährigen Durchschnittsertrag oder dem genetisch möglichen Ertragspotenzial unter optimalen Bedingungen....

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