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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Blühphase

Die Blühphase bezeichnet im pflanzenbaulichen Kontext den phänologischen Entwicklungsabschnitt einer Kulturpflanze, der durch das Aufblühen der Blütenorgane und die anschließende Bestäubung sowie Befruchtung gekennzeichnet ist. Sie stellt eine kritische Wachstumsperiode dar, in der die Pflanze ihre reproduktive Leistungsfähigkeit...

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Kornfüllungsphase

Die Kornfüllungsphase bezeichnet in der Pflanzenphysiologie den finalen Abschnitt der generativen Entwicklung von Getreide und anderen Körnerfrüchten, der unmittelbar nach der Blüte und Befruchtung einsetzt. In dieser Phase erfolgt die Einlagerung von Assimilaten, vorwiegend Stärke und Proteinen, in die sich entwickelnden...

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Hitzestress

Hitzestress bezeichnet in der Landwirtschaft den physiologischen Zustand von Nutzpflanzen und -tieren, der durch eine Überschreitung der artspezifischen Temperaturoptima infolge anhaltend hoher Umgebungstemperaturen ausgelöst wird. Bei Pflanzen führt dies zu einer reduzierten Photosyntheseleistung, erhöhter Transpiration...

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Selbstjustiz

Der Begriff Selbstjustiz bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die eigenmächtige, außerrechtliche Durchsetzung vermeintlicher oder tatsächlicher eigener Rechtsansprüche durch landwirtschaftliche Betriebsinhaber oder deren Beschäftigte. Dies umfasst insbesondere Handlungen wie die eigenständige Sicherstellung oder...

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Falschparker

Der Begriff Falschparker bezeichnet in der Landwirtschaft des Jahres 2026 ein unbeabsichtigtes oder systemisches Fehlverhalten von selbstfahrenden Arbeitsmaschinen oder autonomen Feldrobotern bei der Ablage von Erntegut, Betriebsmitteln oder bei der Positionierung auf dem Feld. Ursächlich sind häufig fehlerhafte RTK-GPS-Signale,...

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Nachhaltigkeitsauflagen

Nachhaltigkeitsauflagen sind verbindliche rechtliche und administrative Vorgaben, die landwirtschaftliche Betriebe im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union sowie nationaler Rechtsakte (z. B. Düngeverordnung, Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung) erfüllen müssen, um öffentliche Fördermittel (Direktzahlungen,...

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Ressortlogik

Die Ressortlogik bezeichnet im Agrarbereich das administrative und planerische Prinzip, nach dem landwirtschaftliche Fachaufgaben, Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse innerhalb einer Behörde, eines Ministeriums oder einer Verwaltungseinheit strikt nach thematischen Ressorts (z. B. Ackerbau, Tierhaltung, Forstwirtschaft,...

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grüne Transformation

Die grüne Transformation bezeichnet im agrarpolitischen und -ökonomischen Kontext des Jahres 2026 den grundlegenden, systemischen Wandel der landwirtschaftlichen Produktionsweise hin zu einer ökologisch nachhaltigen, ressourcenschonenden und klimaresilienten Wirtschaftsform. Sie umfasst die Umstellung auf emissionsarme...

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Agrarpolitik

Die Agrarpolitik bezeichnet die Gesamtheit der staatlichen Maßnahmen und Rechtsvorschriften, die auf die Steuerung und Regulierung des Agrar- und Ernährungssektors abzielen. Ihr primäres Ziel ist die Sicherstellung der Nahrungsmittelproduktion, die Stabilisierung der Agrarmärkte sowie die Gewährleistung angemessener...

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Direktzahlungen

Direktzahlungen sind im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union gewährte, vollständig aus dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) finanzierte Einkommensbeihilfen für landwirtschaftliche Betriebe. Sie dienen der Stützung landwirtschaftlicher Einkommen und der Abgeltung gesellschaftlicher...

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