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Verbundspitze

Die Verbundspitze bezeichnet im landwirtschaftlichen Maschinenbau, insbesondere bei gezogenen Geräten wie Anhängern, Pflügen oder Sämaschinen, die obere Befestigungspunkte der Dreipunktaufhängung nach ISO 730 oder DIN 9674. Sie ist das zentrale Verbindungselement zwischen der Zugmaschine und dem Anbaugerät, das die Übertragung von Zug- und Stützkräften ermöglicht. Die Verbundspitze besteht in der Regel aus einem geschmiedeten oder gegossenen Stahlkörper mit einer Kugelpfanne, die auf den kugelförmigen Zapfen des Oberlenkers aufgesteckt wird. Ihre Hauptfunktion ist die Fixierung der Oberlenkeranbindung, um ein unkontrolliertes Abkippen oder seitliches Ausweichen des Geräts während der Fahrt oder Arbeit zu verhindern. Die Ausführung variiert je nach Geräteklasse (Kategorie I bis IV) und kann mit Sicherungsbolzen oder Schnellverschlüssen ausgestattet sein. In der Praxis muss die Verbundspitze regelmäßig auf Verschleiß und Rissbildung geprüft werden, da Materialermüdung zu einem plötzlichen Ausfall der Anhängerkupplung führen kann. Die korrekte Einstellung der Verbundspitze ist zudem für die Einhaltung der zulässigen Stützlasten und der Verkehrssicherheit nach StVZO relevant.