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Archiv: Lexikon-Begriffe

Feldberegnung

Die Feldberegnung bezeichnet in der landwirtschaftlichen Praxis die künstliche Zufuhr von Wasser auf landwirtschaftlich genutzte Flächen mittels technischer Beregnungsanlagen, um das pflanzenverfügbare Bodenwasser während Trockenperioden zu ergänzen. Sie dient der Sicherstellung des pflanzlichen Wasserbedarfs und der...

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Striegel

Der Striegel ist ein landwirtschaftliches Gerät zur mechanischen Unkrautbekämpfung und Bodenlockerung, das vorwiegend im Ackerbau sowie im ökologischen Landbau eingesetzt wird. Es handelt sich um einen gezogenen oder angehängten Arbeitsgeräteträger, dessen Wirkprinzip auf federnden Zinken aus gehärtetem Stahl beruht....

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Kalkstickstoff

Kalkstickstoff ist die landwirtschaftliche Bezeichnung für den Dünger Calciumcyanamid (CaCN₂), der durch Umsetzung von Calciumcarbid mit molekularem Stickstoff bei hohen Temperaturen hergestellt wird. Er enthält etwa 20 % Stickstoff und 50 % Calciumoxid. Im Boden hydrolysiert Kalkstickstoff zunächst zu Cyanamid (H₂CN₂),...

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NawaRo

Der Begriff NawaRo ist ein Akronym für Nachwachsende Rohstoffe und bezeichnet in der landwirtschaftlichen Fachsprache pflanzliche oder tierische Biomasse, die nicht primär der menschlichen oder tierischen Ernährung dient, sondern einer stofflichen oder energetischen Nutzung zugeführt wird. Zu den NawaRo zählen unter...

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Ökologische Vorrangfläche

Die Ökologische Vorrangfläche (ÖVF) ist ein Begriff aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union, der im Rahmen der Direktzahlungen für Betriebsinhaber Anwendung findet. Sie bezeichnet landwirtschaftliche Flächen, die nicht der Nahrungs- oder Futtermittelproduktion dienen, sondern vorrangig ökologischen...

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Agrarumweltmaßnahmen

Agrarumweltmaßnahmen sind spezifische, meist mehrjährige Bewirtschaftungsmethoden, die über die gesetzlichen Mindeststandards des guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustands hinausgehen. Ihr primäres Ziel ist der Schutz und die nachhaltige Verbesserung von Umweltgütern wie Biodiversität, Bodenfruchtbarkeit,...

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Bodenverdichtung

Bodenverdichtung bezeichnet die druckbedingte Volumenverringerung des Bodengefüges, bei der die Porenräume zwischen den Bodenpartikeln zusammengedrückt werden. Ursächlich sind vor allem schwere landwirtschaftliche Maschinen, die bei hoher Radlast und häufigem Befahren auf feuchten, tragfähigkeitsarmen Böden eingesetzt...

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Stickstoffdüngung

Die Stickstoffdüngung bezeichnet die gezielte Zufuhr von pflanzenverfügbarem Stickstoff in den Boden, um den Ertrag und die Qualität landwirtschaftlicher Kulturen zu sichern. Stickstoff ist ein essenzieller Makronährstoff, der als Bestandteil von Aminosäuren, Proteinen und Chlorophyll maßgeblich das vegetative Wachstum,...

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Pflanzenschutzmittel-Rückstände

Pflanzenschutzmittel-Rückstände sind geringe Mengen von Wirkstoffen sowie deren Abbau- und Umwandlungsprodukte, die nach der sachgerechten Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf oder in pflanzlichen Erzeugnissen, Lebensmitteln, Futtermitteln oder in der Umwelt verbleiben. Diese Rückstände entstehen durch die Applikation...

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Zwischenfruchtanbau

Der Zwischenfruchtanbau bezeichnet die landwirtschaftliche Praxis des Anbaus von Pflanzenbeständen in der Zeitspanne zwischen zwei Hauptkulturen, ohne dass diese selbst der Hauptnutzung dienen. Diese Kulturmaßnahme wird primär zur Erfüllung agrarökologischer und rechtlicher Vorgaben durchgeführt. Im Kontext der Düngeverordnung...

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