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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Wettbewerbsverzerrungen

Als Wettbewerbsverzerrungen werden in der Agrarökonomie alle Faktoren bezeichnet, die die Bedingungen des Leistungswettbewerbs zwischen landwirtschaftlichen Betrieben oder zwischen Agrarsektoren verschiedener Staaten systematisch und ungerechtfertigt verändern. Ursächlich sind vor allem staatliche Eingriffe, die nicht...

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Zollsenkungen

Als Zollsenkungen werden im Agraraußenhandel die administrative Reduzierung oder der vollständige Abbau von Importzöllen auf landwirtschaftliche Erzeugnisse und Betriebsmittel bezeichnet. Diese Maßnahmen sind im Rahmen der gemeinsamen Handelspolitik der Europäischen Union (EU) geregelt und basieren auf völkerrechtlichen...

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Mercosur-Abkommen

Das Mercosur-Abkommen bezeichnet einen geplanten, jedoch bis zum Jahr 2026 noch nicht ratifizierten Assoziierungsvertrag zwischen der Europäischen Union (EU) und dem südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur (Mitgliedstaaten: Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay). Aus agrarwissenschaftlicher und agrarpolitischer...

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Maschinelles Lernen

Maschinelles Lernen bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 eine Teilmenge der künstlichen Intelligenz, bei der Algorithmen auf Basis großer Datenmengen (z. B. Satellitenbilder, Bodensensordaten, Ertragskartierungen) Muster erkennen und Vorhersagemodelle entwickeln, ohne für jede spezifische Aufgabe...

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Reifegrad

Der Reifegrad bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext den physiologischen und biochemischen Zustand einer pflanzlichen Erntepartie zu einem bestimmten Zeitpunkt, der durch messbare Parameter wie Trockensubstanzgehalt, Zuckergehalt, Stärkegehalt, Säuregehalt oder Farbe definiert wird. Er dient als objektives Kriterium...

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Erdäpfelernte

Die Erdäpfelernte bezeichnet den landwirtschaftlichen Prozess der Gewinnung von Speise-, Futter- oder Industriekartoffeln (Solanum tuberosum) aus dem Boden. Sie erfolgt in Mitteleuropa, insbesondere in Österreich und Deutschland, in der Regel zwischen Ende August und Oktober, sobald das Kraut abgestorben und die Schale...

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Almbauern

Der Begriff Almbauern bezeichnet landwirtschaftliche Betriebe, die im Rahmen der saisonalen Weidewirtschaft (Alm- oder Alpwirtschaft) ihre Nutztiere, vorwiegend Rinder, Schafe oder Ziegen, während der Sommermonate auf hochgelegenen, meist nicht dauerhaft besiedelten Grünlandflächen im Gebirge halten. Diese Form der extensiven...

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Bergbauern

Der Begriff Bergbauern bezeichnet landwirtschaftliche Betriebe, die aufgrund ihrer geografischen Lage in Mittel- und Hochgebirgslagen (in Österreich und Deutschland typischerweise ab einer Seehöhe von etwa 600 bis 700 Metern) unter erschwerten natürlichen und strukturellen Bedingungen wirtschaften. Charakteristisch sind...

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Beutegreifer

Der Begriff Beutegreifer bezeichnet im jagd- und landwirtschaftlichen Kontext wildlebende, überwiegend fleischfressende Tierarten, die als Prädatoren auftreten und Nutztiere, Wildtiere oder Kulturfolger erbeuten. Zu den relevanten Beutegreifern zählen in Mitteleuropa insbesondere der Rotfuchs (Vulpes vulpes), der Steinmarder...

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Alpwirtschaft

Die Alpwirtschaft ist eine Form der extensiven Grünlandbewirtschaftung, bei der landwirtschaftliche Nutztiere, vorwiegend Rinder, Schafe und Ziegen, während der Sommermonate auf natürlichen oder kultivierten Weideflächen im Hochgebirge (Alpen) gehalten werden. Diese saisonale Bewirtschaftung, auch als Sömmerung bezeichnet,...

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