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Archiv: Lexikon-Begriffe

Körnerleguminosen

Körnerleguminosen sind landwirtschaftliche Kulturpflanzen aus der Familie der Fabaceae, die zur Gewinnung von proteinreichen Samen (Körnern) angebaut werden. Zu den wichtigsten Arten zählen Ackerbohne (Vicia faba), Erbse (Pisum sativum), Lupine (Lupinus spp.) und Sojabohne (Glycine max). Die Körner zeichnen sich durch...

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Boden-pH-Wert

Der Boden-pH-Wert ist ein dimensionsloser Kennwert, der die aktuelle Wasserstoffionenaktivität in der Bodenlösung angibt und auf einer logarithmischen Skala von 0 bis 14 gemessen wird. Er definiert die Azidität oder Alkalität des Bodens, wobei ein Wert von 7,0 als neutral gilt. Werte unter 7,0 kennzeichnen saure, Werte...

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CCS (Carbon Capture and Storage)

CCS (Carbon Capture and Storage) bezeichnet in der Agrarwissenschaft die technische Abscheidung und dauerhafte unterirdische Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CO₂), das bei industriellen Prozessen oder der Energieerzeugung entsteht. Im landwirtschaftlichen Kontext ist CCS vor allem als Verfahren zur Reduktion von Treibhausgasemissionen...

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Mulchsaat

Die Mulchsaat ist ein etabliertes Bestellverfahren im Ackerbau, bei dem die Aussaat des Folgekultur-Saatguts direkt in eine auf der Bodenoberfläche verbleibende Mulchschicht aus abgestorbenen Pflanzenresten der Vorfrucht oder einer Zwischenfrucht erfolgt. Im Gegensatz zur konventionellen Saat auf ein blankes, gepflügtes...

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Pflugloser Anbau

Der pfluglose Anbau, auch als konservierende Bodenbearbeitung bezeichnet, ist ein Verfahren der Bestellung, bei dem auf den traditionellen Pflugeinsatz mit vollständiger Wendung der Ackerkrume verzichtet wird. Stattdessen erfolgt die Saatbettbereitung und Einarbeitung von Ernterückständen durch nicht wendende Geräte...

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Nährstoffbilanz

Die Nährstoffbilanz ist ein zentrales Instrument des betrieblichen Nährstoffmanagements und stellt die Gegenüberstellung aller Nährstoffzufuhren und -abfuhren innerhalb eines landwirtschaftlichen Betriebs oder einer Fläche für einen definierten Zeitraum (meist ein Wirtschaftsjahr) dar. Sie erfasst systematisch die Zufuhr...

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Kalkung

Die Kalkung bezeichnet in der Landwirtschaft die gezielte Ausbringung von kalkhaltigen Düngemitteln, vorrangig kohlensaurem Kalk (CaCO₃) oder Branntkalk (CaO), auf landwirtschaftlich genutzte Flächen. Ihr primäres Ziel ist die Regulierung und Optimierung des Boden-pH-Wertes, um eine für das Pflanzenwachstum und die Bodenfruchtbarkeit...

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Hackfrucht

Die Hackfrucht ist ein pflanzenbaulicher Sammelbegriff für landwirtschaftliche Kulturpflanzen, die während ihrer Vegetationsperiode eine oder mehrere mechanische Beikrautregulierungen (das „Hacken“) zwischen den Reihen erfordern. Charakteristisch ist der weite Reihenabstand, der den Einsatz von Hackgeräten oder Kultivatoren...

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Grunddüngung

Die Grunddüngung bezeichnet in der landwirtschaftlichen Praxis die erste und fundamentale Zufuhr von Hauptnährstoffen vor oder während der Bestellung einer Kultur. Ihr Ziel ist es, den natürlichen Nährstoffvorrat des Bodens auf ein für die gesamte Vegetationsperiode ausreichendes Niveau anzuheben. Im Gegensatz zur späteren...

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Feldhygiene

Die Feldhygiene bezeichnet im Ackerbau die Gesamtheit aller vorbeugenden und direkten Maßnahmen zur Minimierung des Befallsdrucks durch Schaderreger, Unkräuter und Schädlinge. Ziel ist es, die Ausgangsbedingungen für die Folgefrucht zu optimieren und Ertragsverluste zu vermeiden. Kern der Feldhygiene ist die konsequente...

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