Archiv: Lexikon-Begriffe

Landwirtschaftskammer

Die Landwirtschaftskammer ist eine berufsständische Körperschaft des öffentlichen Rechts in Österreich und Deutschland, die als Selbstverwaltungseinrichtung der Land- und Forstwirtschaft fungiert. Ihre Rechtsgrundlage bilden spezifische Kammergesetze der Bundesländer, die ihre Organisation, Aufgaben und die Pflichtmitgliedschaft...

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Mehrgefahrenversicherung

Die Mehrgefahrenversicherung ist ein versicherungstechnisches Instrument der landwirtschaftlichen Risikovorsorge, das im Jahr 2026 in Deutschland und Österreich als privatwirtschaftliches Produkt mit staatlicher Förderung angeboten wird. Sie dient der Absicherung von Ertrags- und Qualitätsverlusten, die durch eine Kombination...

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Hagelversicherung

Die Hagelversicherung ist eine spezifische Form der landwirtschaftlichen Elementarschadenversicherung, die landwirtschaftliche Kulturpflanzen gegen Schäden durch Hagelschlag absichert. Sie zählt zu den ältesten und am weitesten verbreiteten Spezialversicherungen im Agrarsektor. Der Versicherungsfall tritt ein, wenn Hagelkörner...

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Waldbau

Der Waldbau ist ein Teilgebiet der Forstwirtschaft, das sich mit der planmäßigen Begründung, Pflege, Nutzung und Verjüngung von Waldökosystemen befasst. Im Kern umfasst er alle waldbaulichen Maßnahmen, die auf die Steuerung der Bestandesstruktur, der Baumartenzusammensetzung und des Standortpotenzials abzielen. Ziel...

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Rücketechniken

Als Rücketechniken werden im Forst- und Agrarsektor die methodischen Verfahren zum bodenschonenden Transport von gefälltem Holz (Rundholz, Langholz) vom Fällort im Bestand zur nächstgelegenen befahrbaren Rückegasse oder Lagerfläche bezeichnet. Die Verfahren dienen der Überwindung der Distanz zwischen Entnahme- und Sammelpunkt...

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Seilzugsysteme

Als Seilzugsysteme werden in der Landwirtschaft mechanische Vorrichtungen bezeichnet, die Zugkräfte über ein oder mehrere Seile auf landwirtschaftliche Geräte oder Anbauteile übertragen. Die Systeme bestehen in der Regel aus einem Zugseil, Umlenkrollen, Seiltrommeln und einer Antriebseinheit, die entweder hydraulisch,...

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Forstwirtschaft

Die Forstwirtschaft ist ein eigenständiger, nachhaltig ausgerichteter Produktionssektor der Urproduktion, der die planmäßige Bewirtschaftung von Waldflächen zur Erzeugung von Rohholz sowie zur Sicherung der Waldfunktionen umfasst. Rechtlich ist sie im Bundeswaldgesetz (BWaldG) sowie den jeweiligen Landeswaldgesetzen...

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Investitionszuschüsse

Als Investitionszuschüsse werden im Agrarbereich nicht rückzahlbare finanzielle Zuwendungen der öffentlichen Hand bezeichnet, die landwirtschaftlichen Betrieben zur Förderung von Sachanlageinvestitionen gewährt werden. Die rechtliche Grundlage bildet in Deutschland die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur...

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Klima- und Energiefonds

Der Klima- und Energiefonds ist ein österreichischer Förderfonds, der auf Basis des Klima- und Energiefondsgesetzes (KLI.EN-Fonds-Gesetz) als juristische Person des öffentlichen Rechts eingerichtet wurde. Seine primäre Aufgabe ist die finanzielle Unterstützung von Maßnahmen zur Erreichung der nationalen Klima- und Energieziele,...

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Biogasanlagen

Eine Biogasanlage ist eine technische Einrichtung zur kontrollierten, anaeroben Vergärung organischer Biomasse, bei der durch mikrobiologische Prozesse Biogas entsteht. Dieses Gasgemisch, bestehend hauptsächlich aus Methan (CH₄) und Kohlenstoffdioxid (CO₂), wird in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zur gekoppelten Erzeugung...

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