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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Kraftfutter

Kraftfutter bezeichnet in der Tierernährung Futtermittel mit hohem Gehalt an umsetzbarer Energie und Nährstoffen (Stärke, Zucker, Fett, Protein), die im Unterschied zu Grundfuttermitteln wie Heu oder Silage aufgrund ihrer geringen Rohfaseranteile nur in begrenzten Mengen eingesetzt werden, um den Nährstoffbedarf leistungsstarker...

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Futterbilanz

Die Futterbilanz ist ein betriebswirtschaftliches und agrartechnisches Instrument zur mengen- und nährstoffmäßigen Gegenüberstellung des gesamten Futteraufkommens und des Futterbedarfs in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Jahresverlauf. Sie umfasst sowohl die betriebseigene Futtererzeugung aus Grünland, Ackerfutterbau...

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Schlupfwespen

Schlupfwespen (Hymenoptera: Ichneumonidae sowie weitere Familien wie Braconidae) sind eine artenreiche Gruppe parasitoid lebender Hautflügler, die in der Landwirtschaft als Nützlinge zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Weibliche Schlupfwespen legen ihre Eier mittels eines Legebohrers in oder an Wirtsinsekten...

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Phytoplasma

Phytoplasma bezeichnet eine Gattung zellwandloser Bakterien aus der Klasse der Mollicutes, die als obligate intrazelluläre Pathogene im Phloem von Pflanzen und im Darm von Vektorinsekten vorkommen. Die Übertragung erfolgt ausschließlich durch saugende Insekten, vorwiegend Zikaden der Familien Cicadellidae und Cixiidae,...

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Flurbereinigung

Die Flurbereinigung ist ein hoheitliches Bodenordnungsverfahren zur Neugestaltung des ländlichen Grundbesitzes, das in Deutschland durch das Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) und in Österreich durch das Flurverfassungsgesetz (FlVG) geregelt wird. Ziel des Verfahrens ist die Beseitigung von Missständen in der Agrarstruktur,...

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Retentionsflächen

Retentionsflächen sind landwirtschaftlich genutzte Flächen, die temporär zur Aufnahme von Hochwasser oder Starkregenereignissen vorgesehen sind. Sie dienen der Rückhaltung von Wasser, um Hochwasserspitzen zu kappen, die Grundwasserneubildung zu fördern und Erosionsschäden zu verringern. In Deutschland sind sie rechtlich...

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Bodenerosion

Bodenerosion bezeichnet den Abtrag von Bodenmaterial durch Wasser oder Wind. Dieser Prozess kann natürlichen Ursprungs sein, wird jedoch durch landwirtschaftliche Nutzung, insbesondere bei fehlender oder unzureichender Bodenbedeckung, signifikant beschleunigt. Man unterscheidet zwischen Wassererosion (Oberflächenabfluss,...

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Kreislaufwirtschaft

Die Kreislaufwirtschaft bezeichnet in der Landwirtschaft ein systemisches Stoffstrommanagement, das den Verbleib von Nährstoffen und organischer Substanz im landwirtschaftlichen Produktionssystem maximiert und externe Inputs minimiert. Sie basiert auf dem Prinzip der geschlossenen Stoffkreisläufe: Nährstoffe, die mit...

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Überdüngung

Überdüngung bezeichnet im pflanzenbaulichen Kontext des Jahres 2026 die Zufuhr von Pflanzennährstoffen (insbesondere Stickstoff, Phosphor, Kalium) in einer Menge, die den aktuellen kulturspezifischen Nährstoffbedarf unter Berücksichtigung standorttypischer Ertragserwartungen sowie der im Boden verfügbaren Nährstoffreserven...

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Phytoplasmen

Phytoplasmen sind obligat intrazelluläre, zellwandlose Bakterien der Klasse Mollicutes, die als Krankheitserreger im Phloem zahlreicher Kultur- und Wildpflanzen auftreten. Sie werden durch saugende Insekten, vorwiegend Zikaden (Cicadomorpha) und Blattflöhe (Psyllidae), sowie vegetativ durch infiziertes Pflanzenmaterial...

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