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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Weideführung

Die Weideführung bezeichnet im landwirtschaftlichen Fachkontext die planmäßige Steuerung des Weidegangs von Nutztieren, insbesondere von Rindern, Schafen und Ziegen, mit dem Ziel einer nachhaltigen Nutzung des Grünlandaufwuchses. Sie umfasst die zeitliche und räumliche Organisation der Beweidung, wobei zwischen kontinuierlicher...

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GAP

Die GAP (Gemeinsame Agrarpolitik) ist ein Politikbereich der Europäischen Union, der die landwirtschaftliche Produktion, die Einkommensstützung für Betriebe sowie die ländliche Entwicklung in den Mitgliedstaaten, insbesondere in Österreich und Deutschland, regelt. Sie basiert auf einem mehrjährigen Finanzrahmen, aktuell...

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extensive Landwirtschaft

Die extensive Landwirtschaft bezeichnet ein Produktionssystem der pflanzlichen und tierischen Erzeugung, das durch einen im Vergleich zur intensiven Landwirtschaft geringen Einsatz von Betriebsmitteln wie Düngemitteln, Pflanzenschutzmitteln, Kraftfutter und Energie pro Flächeneinheit gekennzeichnet ist. Charakteristisch...

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Wildmanagement

Wildmanagement bezeichnet im agrarwissenschaftlichen Kontext die planvolle, regulierende Einflussnahme auf Populationen wildlebender Tierarten (Schalenwild, Niederwild) mit dem Ziel, einen ökologisch tragfähigen und landeskulturell vertretbaren Wildbestand zu gewährleisten. Es umfasst Maßnahmen zur Bestandsregulierung,...

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Schälen

Das Schälen ist ein Verfahren der Bodenbearbeitung, bei dem die oberste Bodenschicht, in der Regel bis zu einer Tiefe von 10 bis 15 Zentimetern, flach gewendet, gelockert und mit organischer Substanz vermischt wird. Es dient primär der Einarbeitung von Ernterückständen, der Stoppelbearbeitung nach der Getreideernte sowie...

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Schälschäden

Als Schälschäden werden in der Land- und Forstwirtschaft Verletzungen des Stamm- oder Wurzelbereichs von Bäumen bezeichnet, die durch das Abreiben oder Abschälen der Rinde durch Wildtiere, insbesondere durch Rot-, Dam- und Rehwild, verursacht werden. Diese Schäden entstehen während der Nahrungssuche, beim Fegen des Geweihs...

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Verbiss

Verbiss bezeichnet in der Land- und Forstwirtschaft das Abbeißen und Fressen von Knospen, Trieben, Blättern oder der Rinde holziger Pflanzen durch Wildtiere, vor allem durch Schalenwild wie Reh, Hirsch oder Gämse. Im engeren agrarischen Kontext wird der Begriff auf Schäden an forstlichen Kulturen, Jungpflanzen und landwirtschaftlichen...

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invasive gebietsfremde Arten

Als invasive gebietsfremde Arten werden nach der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 sowie der nationalen Durchführungsverordnungen in Deutschland und Österreich jene Taxa bezeichnet, deren Einbringung oder Ausbreitung die biologische Vielfalt und die damit verbundenen Ökosystemdienstleistungen gefährdet oder nachteilig beeinflusst....

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Sika-Hirsch

Der Sika-Hirsch (Cervus nippon) ist eine in Ostasien beheimatete Hirschart, die in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland und Österreich, als Neozoon vorkommt. Die Art wurde im 19. und 20. Jahrhundert für Jagdzwecke ausgesetzt und hat sich in einigen Regionen etabliert. Sika-Hirsche sind mittelgroße Cerviden; männliche...

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Erosion

Erosion bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext den durch Wasser oder Wind verursachten Abtrag von Bodenmaterial von der Bodenoberfläche. Man unterscheidet primär zwischen Wassererosion, bei der Niederschlag und Oberflächenabfluss Bodenpartikel lösen und abtransportieren, und Winderosion, die vor allem auf leichten,...

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