Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Spargelstich

Der Spargelstich bezeichnet in der landwirtschaftlichen Praxis den manuellen oder maschinellen Erntevorgang von Spargel (Asparagus officinalis). Dabei werden die unter der Erdoberfläche herangewachsenen, noch unbelichteten Sprossen (Bleichspargel) oder die bereits ausgetriebenen grünen Stangen (Grünspargel) durch einen...

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Fruchtqualität

Die Fruchtqualität bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die Gesamtheit aller physikalischen, chemischen, sensorischen und gesundheitlichen Eigenschaften eines pflanzlichen Ernteguts, die dessen Eignung für die vorgesehene Verwendung – sei es als Nahrungsmittel, Futtermittel oder Rohstoff – bestimmen. Sie wird durch...

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Trockenstress

Trockenstress bezeichnet in der Pflanzenproduktion einen Zustand, in dem die pflanzliche Transpiration den über die Wurzeln aufnehmbaren Bodenwasseranteil übersteigt, was zu einem negativen Wasserbilanzsaldo im Pflanzengewebe führt. Aus pflanzenphysiologischer Sicht liegt eine Abweichung des Wasserpotentials vom Optimum...

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Obstbauer

Der Obstbauer ist ein landwirtschaftlicher Berufsstand, der sich mit dem gewerbsmäßigen Anbau, der Pflege und der Ernte von Obstgehölzen und -pflanzen befasst. Die Tätigkeit umfasst die Auswahl geeigneter Standorte, die Bodenbearbeitung, die Pflanzung sowie die Durchführung von Kulturmaßnahmen wie Schnitt, Bewässerung...

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Mindestpflückgrenze

Die Mindestpflückgrenze bezeichnet im Obst- und Gemüsebau den rechtlich oder vertraglich festgelegten, unteren Grenzwert des Reifezustands oder der Fruchtgröße, ab dem eine Ernte (Pflückung) zulässig ist. Sie dient der Sicherstellung der Produktqualität und der Einhaltung von Vermarktungsnormen, insbesondere im Rahmen...

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Ernteeinbußen

Als Ernteeinbußen bezeichnet man in der Agrarwissenschaft die quantitative oder qualitative Minderung des tatsächlichen Ernteertrags im Vergleich zu einem definierten Referenzertrag, wie dem langjährigen Durchschnittsertrag oder dem potenziellen Ertrag unter optimalen Bedingungen. Die Ursachen sind multifaktoriell und...

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Selbstpflückfeld

Ein Selbstpflückfeld (auch Selbstpflückanlage oder „Pick-your-own“-Feld) bezeichnet eine landwirtschaftliche Anbaufläche, auf der Verbraucher gegen Entgelt die Ernte von Obst, Gemüse oder Schnittblumen eigenhändig durchführen. Die Fläche wird vom Betrieb nach den Regeln der guten fachlichen Praxis bewirtschaftet, wobei...

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Erdmandeln

Die Erdmandel (Cyperus esculentus) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze aus der Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae). Im landwirtschaftlichen Kontext wird sie primär aufgrund ihrer unterirdischen, stärke- und fettreichen Knöllchen (Sprossknollen) kultiviert. Diese Knöllchen, fälschlicherweise oft als Nüsse oder...

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invasive Ungras

Der Begriff invasive Ungras bezeichnet in der Agrarwissenschaft und Pflanzenbaulehre des Jahres 2026 eine Gruppe von Süßgräsern (Poaceae), die sich durch eine hohe Konkurrenzkraft, schnelle Ausbreitung und eine ausgeprägte Anpassungsfähigkeit an ackerbauliche Kulturen auszeichnen. Im Gegensatz zu Kultur- oder Futtergräsern...

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Erdmandelgras

Das Erdmandelgras (botanisch: Cyperus esculentus) ist ein ausdauerndes, krautiges Sauergras aus der Familie der Cyperaceae. Es wird im landwirtschaftlichen Kontext in Mitteleuropa, insbesondere in Österreich und Deutschland, primär als schwer bekämpfbares Unkraut eingestuft. Die Pflanze vermehrt sich effektiv über unterirdische...

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