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Archiv: Lexikon-Begriffe

Weinschule

Die Weinschule ist eine spezialisierte Bildungseinrichtung oder ein strukturiertes Bildungsprogramm, das der Vermittlung von theoretischen und praktischen Kenntnissen im Bereich des Weinbaus und der Önologie dient. Im Kontext des Agrar- und Weinbausektors in Deutschland und Österreich umfasst die Ausbildung in einer...

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Qualitätsweine

Der Begriff Qualitätsweine bezeichnet im österreichischen und deutschen Weinrecht jene Weinkategorie, die zwischen den Grundweinen (ohne geschützte Ursprungsbezeichnung) und den Prädikatsweinen (mit besonderen Reife- und Mostgewichtsanforderungen) angesiedelt ist. Die rechtliche Grundlage bildet die EU-Weinmarktordnung...

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Weingüter

Ein Weingut ist ein landwirtschaftlicher Betrieb, dessen primärer Erwerbszweck in der Erzeugung von Weintrauben und der anschließenden Verarbeitung zu Wein, Schaumwein, Sekt oder Traubenmost besteht. Die rechtliche Definition in Deutschland und Österreich basiert auf dem jeweiligen Weingesetz, das die Flächenbindung...

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Weinbautradition

Die Weinbautradition bezeichnet im engeren Sinne die über mehrere Generationen hinweg kontinuierlich ausgeübte und dokumentierte Praxis des Weinbaus an einem geografisch definierten Standort. Sie umfasst die Summe der lokal angepassten, empirisch überlieferten Verfahren der Rebsortenwahl, der Stockerziehung, der Bodenbearbeitung...

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Artenschutz

Der Begriff Artenschutz bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die Gesamtheit aller Maßnahmen und rechtlichen Vorgaben, die dem Erhalt wildlebender Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer natürlichen Lebensräume dienen. Grundlage hierfür ist in der Europäischen Union die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG)...

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Wolfsriss

Der Begriff Wolfsriss bezeichnet im jagd- und agrarrechtlichen Kontext des Jahres 2026 den Zustand, bei dem ein Nutztier (z. B. Schaf, Ziege, Rind oder Gehegewild) durch einen Wolf (Canis lupus) getötet oder so schwer verletzt wurde, dass es verendet oder notgetötet werden muss. Die rechtliche Einordnung eines Wolfsrisses...

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Almwirtschaft

Die Almwirtschaft ist eine extensive Form der landwirtschaftlichen Landnutzung, bei der Rinder, Schafe, Ziegen oder Pferde während der Sommermonate (Almauftrieb im Mai/Juni, Abtrieb im September/Oktober) auf meist oberhalb der Waldgrenze gelegenen, natürlichen oder kulturbedingten Gras- und Kräuterflächen (Almweiden)...

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Weidetierhalter

Der Weidetierhalter ist eine natürliche oder juristische Person, die im Rahmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion Nutztiere zur Erzeugung tierischer Produkte wie Fleisch, Milch, Wolle oder zur Landschaftspflege auf Weideflächen hält. Die Definition umfasst insbesondere die Haltung von Rindern, Schafen, Ziegen,...

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Bekämpfungsstrategien

Als Bekämpfungsstrategien werden im Pflanzenschutz und in der landwirtschaftlichen Schädlingsregulierung systematische, nach rechtlichen und fachlichen Vorgaben geplante Maßnahmenkombinationen bezeichnet, die darauf abzielen, das Auftreten und die Ausbreitung von Schadorganismen (z. B. Insekten, Pilze, Unkräuter, Nagetiere)...

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invasive Art

Eine invasive Art ist im agrarwissenschaftlichen und naturschutzfachlichen Kontext eine gebietsfremde Art (Neobiota), deren Einbringung oder Ausbreitung die biologische Vielfalt sowie die landwirtschaftliche Produktion signifikant beeinträchtigt. Gemäß der EU-Verordnung Nr. 1143/2014 über die Prävention und das Management...

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