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Archiv: Lexikon-Begriffe

Hektolitergewicht

Das Hektolitergewicht (HLG), auch als Schüttdichte oder Volumengewicht bezeichnet, ist eine physikalische Kenngröße für die Qualität von Getreide, Ölsaaten und Hülsenfrüchten. Es gibt die Masse eines Erntegutes in Kilogramm an, die in einem Volumen von einem Hektoliter (100 Liter) enthalten ist, und wird in der Einheit...

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Kornausbildung

Die Kornausbildung bezeichnet in der landwirtschaftlichen Pflanzenbaulehre den finalen Entwicklungsabschnitt der generativen Phase von Getreidepflanzen, der von der Befruchtung bis zur physiologischen Reife des Korns reicht. Sie umfasst die Prozesse der Zellteilung, des Längen- und Dickenwachstums sowie der Einlagerung...

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Abreife

Die Abreife bezeichnet in der Pflanzenproduktion den finalen physiologischen Prozess der Samen- oder Fruchtentwicklung, der mit dem Abschluss der Assimilateinlagerung und der maximalen Trockenmasseakkumulation einhergeht. Sie ist definiert als der Übergang von der Grünreife zur Vollreife, bei dem es zu einer charakteristischen...

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Druschmaschinen

Als Druschmaschinen werden in der Landwirtschaft motorisierte Erntegeräte bezeichnet, die primär der Trennung von Korn und Stroh bei Getreide, Ölsaaten, Leguminosen und anderen Körnerfrüchten dienen. Der technische Prozess des Druschs umfasst das Herauslösen der Körner aus den Ähren oder Hülsen sowie die anschließende...

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Hofnachfolger

Der Hofnachfolger bezeichnet im Agrarrecht und in der landwirtschaftlichen Betriebslehre die natürliche Person, die den land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb eines Landwirts (des Hofübergebers) im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge oder durch Erbfall übernimmt. Die Hofnachfolge ist ein zentraler Aspekt der Betriebskontinuität...

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Strukturbruch

Der Strukturbruch bezeichnet in der Bodenkunde und Agrartechnik die irreversible Zerstörung der natürlichen Aggregatstabilität des Bodengefüges. Ursächlich sind vorrangig mechanische Überbeanspruchungen durch schwere Landmaschinen bei hoher Bodenfeuchte sowie der Verzicht auf organische Düngung oder eine unzureichende...

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genetische Vielfalt

Die genetische Vielfalt bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die Gesamtheit der genetischen Unterschiede innerhalb und zwischen Populationen von Nutzpflanzen, Nutztieren sowie deren wilden Verwandten. Sie umfasst die Variabilität auf Ebene der Gene, Allele und Genotypen, die durch Mutation, Rekombination und Selektion...

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Hochleistungslinien

Als Hochleistungslinien werden in der landwirtschaftlichen Pflanzenzüchtung und Tierzucht jene genetischen Linien oder Populationen bezeichnet, die durch langjährige, gezielte Selektion auf eine außergewöhnlich hohe Ertragsleistung, Wachstumsrate oder spezifische Produktqualität optimiert wurden. In der Pflanzenzucht...

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Legeleistung

Die Legeleistung ist ein zentraler Leistungsparameter in der Legehennenhaltung und wird definiert als die Anzahl der von einem Huhn innerhalb eines definierten Zeitraums, in der Regel eines Legejahres (etwa 52 Wochen), gelegten Eier. Sie wird entweder als absolute Stückzahl pro Henne oder als prozentuale Legeintensität...

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Hybriden

Als Hybriden werden in der landwirtschaftlichen Pflanzenzucht Nachkommen bezeichnet, die aus der kontrollierten Kreuzung zweier genetisch unterschiedlicher, reinerbiger Elternlinien (Inzuchtlinien) hervorgehen. Dieses Verfahren, bekannt als Heterosiszüchtung, nutzt den Heterosiseffekt (Hybridvigor), der bei der F1-Generation...

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