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Archiv: Lexikon-Begriffe

Kalbinnenmastbetrieb

Ein Kalbinnenmastbetrieb ist ein landwirtschaftlicher Spezialbetrieb, der auf die Aufzucht und Mast weiblicher Rinder (Kalbinnen) zur Schlachtreife spezialisiert ist. Im Unterschied zur Bullenmast oder der Mast von Ochsen werden hier ausschließlich weibliche Tiere gehalten, die in der Regel nach der ersten Trächtigkeit...

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Vollerwerb

Der Begriff Vollerwerb bezeichnet im Agrarrecht und der landwirtschaftlichen Betriebslehre eine Betriebsform, bei der die Betriebsleiterin oder der Betriebsleiter sowie die mitarbeitenden Familienangehörigen ihre Arbeitskraft überwiegend und hauptberuflich in der landwirtschaftlichen Urproduktion einsetzen. Der Betrieb...

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Thünen-Institut

Das Thünen-Institut (Eigenbezeichnung: Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei) ist eine rechtlich unselbstständige Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) der Bundesrepublik Deutschland....

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Moorböden

Moorböden sind organische Böden, die unter dem Einfluss von Nässe aus abgestorbenen Pflanzenresten entstanden sind. Sie werden gemäß der Deutschen Bodensystematik und der Österreichischen Bodensystematik als Böden aus organischem Material (Histosols) klassifiziert. Das entscheidende Kriterium ist ein Gehalt an organischer...

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EU-Naturwiederherstellungsverordnung

Die EU-Naturwiederherstellungsverordnung (Verordnung (EU) 2024/1991) ist ein im Jahr 2024 in Kraft getretenes Legislativinstrument der Europäischen Union, das verbindliche Ziele zur Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme in den Mitgliedstaaten festlegt. Für die Landwirtschaft ergeben sich daraus spezifische Anforderungen...

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Wasserstress

Wasserstress bezeichnet in der Landwirtschaft einen Zustand, bei dem die pflanzliche Wasserversorgung aufgrund eines Defizits zwischen Wasseraufnahme und Transpirationsverlusten beeinträchtigt ist. Dies tritt auf, wenn die Bodenwasserverfügbarkeit unter den kritischen Grenzwert fällt, der für die Aufrechterhaltung des...

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Beregnung

Die Beregnung ist ein Verfahren der künstlichen Bewässerung, bei dem Wasser mittels technischer Anlagen (z. B. Beregnungsmaschinen, Kreis- oder Linearberegner, Düsenwagen) oberirdisch auf die Kulturfläche ausgebracht wird. Ziel ist die bedarfsgerechte Ergänzung der natürlichen Niederschläge zur Sicherstellung des pflanzlichen...

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Borkenkäfer

Der Begriff Borkenkäfer bezeichnet eine artenreiche Familie (Scolytinae) von Rüsselkäfern, die als sekundäre Schadorganismen in der Forstwirtschaft gelten. Ihre biologische Besonderheit ist die Brut unter der Rinde von Nadel- und Laubbäumen, wo sie ein komplexes Fraßsystem aus Mutter- und Larvengängen anlegen. Die primäre...

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Förderkulisse

Eine Förderkulisse bezeichnet im Agrarförderwesen der Europäischen Union, insbesondere der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für den Zeitraum 2023–2027, den räumlich und sachlich abgegrenzten Geltungsbereich einer spezifischen Fördermaßnahme. Sie definiert die geografischen Gebiete (z. B. benachteiligte Regionen, Berggebiete,...

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Flächenkonkurrenz

Die Flächenkonkurrenz bezeichnet in der Agrarökonomie und Landnutzungsplanung die Rivalität um die begrenzte Ressource Boden zwischen verschiedenen Nutzungsansprüchen. Diese Konkurrenzsituation entsteht, wenn die Nachfrage nach landwirtschaftlicher Produktion, Siedlungs- und Verkehrsflächen, Energiepflanzenanbau, Naturschutzgebieten...

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