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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Bodenqualität

Die Bodenqualität bezeichnet die Gesamtheit der physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften eines Bodens, die seine Funktionsfähigkeit als Lebensraum für Pflanzen, Bodenorganismen und als Bestandteil des Naturhaushalts bestimmen. Sie ist ein multidimensionaler Begriff, der sich nicht auf die reine Ertragsfähigkeit...

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Vegetationsphase

Die Vegetationsphase bezeichnet in der Agrarwissenschaft den Zeitraum innerhalb eines Jahres, in dem die klimatischen Bedingungen – insbesondere Temperatur und Wasserangebot – das Wachstum und die Entwicklung von Kulturpflanzen ermöglichen. Sie ist definiert als die Zeitspanne zwischen dem Austrieb beziehungsweise der...

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Kulturführung

Die Kulturführung bezeichnet in der Pflanzenproduktion die Gesamtheit aller steuernden und pflegenden Maßnahmen, die vom Auflaufen der Kulturpflanze bis zur Ernte auf den Bestand einwirken. Sie umfasst insbesondere die mechanische und chemische Unkrautregulierung, den Pflanzenschutz gegen Schaderreger, die Bewässerung,...

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Bodensensoren

Bodensensoren sind technische Messsysteme zur kontinuierlichen oder punktuellen Erfassung physikalischer, chemischer und biologischer Bodenparameter in situ. Zu den standardmäßig erfassten Kenngrößen zählen volumetrischer Wassergehalt, Bodenwasserspannung (pF-Wert), Bodentemperatur, elektrische Leitfähigkeit sowie pH-Wert...

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Reproduktionsart

Die Reproduktionsart bezeichnet in der Land- und Tierwirtschaft die Gesamtheit der biologischen und technischen Verfahren, durch die der Fortbestand eines Nutztierbestands oder Pflanzenbestands gesichert wird. In der Tierhaltung wird zwischen der natürlichen Paarung (Deckung) und der künstlichen Besamung unterschieden,...

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Fotofallen

Fotofallen sind automatische, bildgebende Erfassungssysteme, die in der landwirtschaftlichen Praxis und im angrenzenden Naturraummanagement eingesetzt werden. Sie bestehen aus einer wetterfesten Kameraeinheit mit Infrarot- oder Weißlichtblitz sowie einem passiven Infrarot-Bewegungsmelder, der bei Temperaturdifferenz...

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Futterreserven

Futterreserven bezeichnen in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung die planmäßig bevorrateten Mengen an konserviertem oder gelagertem Grund- und Kraftfutter, die zur Überbrückung von Zeiten ohne ausreichendes Pflanzenwachstum oder bei Ertragsausfällen vorgehalten werden. Hierzu zählen insbesondere Silagen (Gras-,...

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Agrar-Spezialversicherer

Ein Agrar-Spezialversicherer ist ein Versicherungsunternehmen, das sich auf Risiken der land- und forstwirtschaftlichen Primärproduktion spezialisiert hat. Im Gegensatz zu Allversicherern fokussiert es sein Produktportfolio auf die Absicherung von Ernteausfällen, Tierbeständen und Betriebseinrichtungen. Das Leistungsspektrum...

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Dürrekatastrophe

Die Dürrekatastrophe bezeichnet im agrarmeteorologischen und pflanzenbaulichen Kontext des Jahres 2026 einen extremen, regional und zeitlich begrenzten Wassermangel im Boden, der über einen längeren Zeitraum (in der Regel mehrere Wochen bis Monate) die nutzbare Feldkapazität signifikant unterschreitet und dadurch zu...

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Befallsdruck

Der Befallsdruck bezeichnet in der Phytomedizin und im Pflanzenschutz die quantitative Ausprägung einer Schaderregerpopulation (Pathogene, Schadinsekten, Unkräuter) in einem Bestand zu einem bestimmten Zeitpunkt, bezogen auf eine definierte Flächen- oder Pflanzeneinheit. Er wird als epidemiologische Kenngröße über die...

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