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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Motorsäge

Die Motorsäge ist ein motorisch angetriebenes, handgeführtes Forst- und Holzbearbeitungswerkzeug, das der Trennung von Holz mittels einer umlaufenden, mit Zähnen besetzten Sägekette dient. Der Antrieb erfolgt in der land- und forstwirtschaftlichen Praxis überwiegend durch einen Verbrennungsmotor (Ottomotor), zunehmend...

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persönliche Schutzausrüstung

Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) umfasst gemäß der Verordnung (EU) 2016/425 alle Ausrüstungen, die dazu bestimmt sind, vom Anwender getragen oder gehalten zu werden, um sich gegen ein Risiko für Gesundheit oder Sicherheit zu schützen. In der Landwirtschaft zählen hierzu unter anderem Schutzhandschuhe, Atemschutzmasken,...

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Schnittschutzhose

Die Schnittschutzhose ist ein persönliches Schutzmittel (PSA) der Kategorie II gemäß Verordnung (EU) 2016/425, das in der Forst- und Landwirtschaft primär beim Umgang mit handgeführten Motorsägen zum Einsatz kommt. Ihr Funktionsprinzip beruht auf einem mehrschichtigen Textilaufbau, bei dem zwischen einem reißfesten Außenmaterial...

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Gartenbaubetrieb

Ein Gartenbaubetrieb ist ein landwirtschaftlicher Betrieb, dessen Produktionsschwerpunkt auf dem Anbau und der Vermarktung gärtnerischer Kulturen liegt. Dazu zählen insbesondere Gemüse, Obst, Zierpflanzen, Baumschulware sowie Stauden und Kräuter. Die Betriebsform ist in der Regel durch einen hohen Spezialisierungsgrad...

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Sturzfluten

Sturzfluten bezeichnen in der Hydrologie und im Agrarwesen plötzlich auftretende, örtlich begrenzte Hochwasserereignisse, die durch extrem intensive, kurzzeitige Niederschläge (Starkregen) ausgelöst werden. Im Gegensatz zu Flusshochwassern entstehen sie innerhalb weniger Minuten bis Stunden auf kleinem Raum und sind...

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Klimawandel-Leugner

Der Begriff Klimawandel-Leugner bezeichnet im agrar- und gesellschaftswissenschaftlichen Diskurs des Jahres 2026 eine Person, die den anthropogenen Klimawandel als wissenschaftlichen Konsens grundsätzlich bestreitet oder dessen Ursachen und Auswirkungen in Abrede stellt. In der Landwirtschaft ist diese Haltung relevant,...

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Körndl- und Hörndlbauern

Der Begriff „Körndl- und Hörndlbauern“ bezeichnet in der österreichischen Agrarterminologie, insbesondere in den östlichen Bundesländern (Niederösterreich, Wien, Burgenland) sowie in Teilen Oberösterreichs, historisch und gegenwärtig jene landwirtschaftlichen Betriebe, die sich auf den Anbau von Getreide („Körndl“) und...

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Dürre-Sommer

Der Begriff Dürre-Sommer bezeichnet in der Agrarmeteorologie und Pflanzenbauwissenschaft eine Vegetationsperiode (üblicherweise Mai bis August) mit einer signifikanten, über mehrere Wochen anhaltenden Unterschreitung des langjährigen Niederschlagsmittels, verbunden mit überdurchschnittlichen Lufttemperaturen und erhöhter...

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Gießkanne

Die Gießkanne ist ein garten- und landwirtschaftliches Arbeitsgerät zur dosierten Ausbringung von Flüssigkeiten, vorrangig Wasser, an Einzelpflanzen oder in flächenmäßig begrenzten Kulturen. Sie besteht typischerweise aus einem Behälter mit Tragegriff, einer Ausgusstülle und einem abnehmbaren Brausekopf, der den Wasserstrahl...

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Produktionsausfall

Der Produktionsausfall bezeichnet in der Landwirtschaft den vollständigen oder teilweisen Verlust der erwarteten pflanzlichen oder tierischen Erzeugung innerhalb eines Produktionszyklus. Ursachen sind biotische Faktoren wie Schädlingsbefall oder Pflanzenkrankheiten sowie abiotische Faktoren wie Dürre, Frost, Hagel oder...

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