Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Weiher

Ein Weiher ist in der Agrar- und Gewässerkunde ein kleines, stehendes Binnengewässer von natürlicher oder künstlicher Entstehung, das sich durch eine geringe Wassertiefe und eine überwiegend durch Grund- und Niederschlagswasser gespeiste Wasserführung auszeichnet. Im Gegensatz zu einem Teich weist ein Weiher in der fachlichen...

Weiterlesen

Speisekarpfen

Der Speisekarpfen bezeichnet in der Aquakultur und Fischereiwirtschaft einen Karpfen (Cyprinus carpio), der ein für den menschlichen Verzehr bestimmtes Schlachtgewicht erreicht hat. In der Teichwirtschaft Österreichs und Deutschlands wird dieser Begriff normativ für Tiere mit einem Lebendgewicht von üblicherweise 1,25...

Weiterlesen

Teichwirtschaft

Die Teichwirtschaft ist ein Zweig der Aquakultur, der die kontrollierte Aufzucht und Haltung von aquatischen Organismen, überwiegend Speisefischen, in künstlich angelegten oder naturnah bewirtschafteten Stillgewässern bezeichnet. Im Gegensatz zur intensiven Kreislaufanlage basiert die klassische Teichwirtschaft auf der...

Weiterlesen

Abfischung

Die Abfischung bezeichnet in der Aquakultur und Fischereiwirtschaft den kontrollierten Fang bzw. die vollständige oder partielle Entnahme des Fischbestands aus einem Produktionsgewässer (z. B. Teich, Kreislaufanlage) oder einem natürlichen Gewässer zu Ernte- oder Bestandsregulierungszwecken. Im Gegensatz zur selektiven...

Weiterlesen

Rissvorfälle

Rissvorfälle bezeichnen in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung das ungewollte, akute Aufreißen der Haut (Korium) im Bereich der Zitze oder des Euters von Milchkühen, seltener von anderen laktierenden Wiederkäuern. Ätiologisch handelt es sich um eine mechanische Überbeanspruchung des Gewebes, die durch eine verminderte...

Weiterlesen

Wolfsrudel-Präsenz

Die Wolfsrudel-Präsenz bezeichnet im agrarischen und jagdrechtlichen Kontext des Jahres 2026 den dokumentierten, über einen Zeitraum von mindestens zwei aufeinanderfolgenden Fortpflanzungszyklen nachgewiesenen Aufenthalt eines reproduzierenden Wolfsrudels (Canis lupus) in einem definierten Territorium. Sie wird von den...

Weiterlesen

Raupentraktor

Ein Raupentraktor ist eine selbstfahrende land- und forstwirtschaftliche Zugmaschine, deren Kraftübertragung auf den Boden über zwei seitlich angeordnete, endlose Gleisketten (Raupenfahrwerke) erfolgt. Im Gegensatz zu Radtraktoren wird das Fahrzeuggewicht über eine große Kettenauflagefläche verteilt, was den spezifischen...

Weiterlesen

Trockengebiet

Ein Trockengebiet ist in der Agrarwissenschaft eine Region, in der die potenzielle Evapotranspiration die Niederschlagsmenge über einen längeren Zeitraum signifikant übersteigt. Die Abgrenzung erfolgt gemäß dem Ariditätsindex nach UNEP (Verhältnis von Niederschlag zu potenzieller Evapotranspiration), wobei Werte unter...

Weiterlesen

Ackerbaubetrieben

Ein Ackerbaubetrieb ist ein landwirtschaftlicher Betrieb, dessen primärer Produktionsschwerpunkt auf der Bewirtschaftung von Ackerland zur Erzeugung pflanzlicher Marktfrüchte liegt. Im Gegensatz zu Futterbau- oder Veredelungsbetrieben steht bei diesen Unternehmen die ackerbauliche Nutzung der Fläche im Vordergrund, wobei...

Weiterlesen

Forst

Der Forst ist im landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Sprachgebrauch sowie im rechtlichen Sinne eine mit Waldbäumen bestockte Grundfläche, die forstwirtschaftlichen Zwecken dient. Im Gegensatz zum landwirtschaftlich genutzten Grünland oder Ackerland unterliegt der Forst einer spezifischen Bewirtschaftungsform,...

Weiterlesen

Anzeige