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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Grünlandtechnik

Grünlandtechnik bezeichnet die Gesamtheit der maschinellen Verfahren und Geräte, die für die Bewirtschaftung von Dauergrünland sowie von Ackerfutterflächen (Feldgras) eingesetzt werden. Sie umfasst die Teilbereiche der Bestandspflege (z. B. Walzen, Schleppen), der Ernte konservierter Futterstoffe (Mahd, Aufbereitung,...

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Hülsenansatz

Der Hülsenansatz bezeichnet in der landwirtschaftlichen Pflanzenbauwissenschaft den Beginn der reproduktiven Entwicklungsphase bei Leguminosen, insbesondere bei Körnererbsen (Pisum sativum) und Ackerbohnen (Vicia faba). Konkret wird darunter der Zeitpunkt und der Umfang der Anlage fertilisierter Blüten verstanden, aus...

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Kornansatz

Der Kornansatz bezeichnet in der Pflanzenbauwissenschaft den Prozess der Anlage und initialen Entwicklung der generativen Fortpflanzungsorgane bei Getreide und anderen Körnerfrüchten. Er umfasst die Phase von der Differenzierung der Ährchenanlagen bis zum Abschluss der Blüte und dem Beginn der Kornfüllung. Im engeren...

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Hektarertrag

Der Hektarertrag bezeichnet in der landwirtschaftlichen Produktion die je Flächeneinheit von einem Hektar (ha = 10.000 m²) erzielte Menge eines pflanzlichen Ernteguts. Er wird in Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) oder in Tonnen pro Hektar (t/ha) angegeben und dient als zentrale betriebswirtschaftliche sowie agrarstatistische...

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Dickenwachstum

Das Dickenwachstum bezeichnet in der Botanik und Pflanzenphysiologie die sekundäre Zunahme des Spross- und Wurzelumfangs bei dikotylen und gymnospermen Pflanzen. Es wird durch die Aktivität der lateralen Meristeme, insbesondere des Kambiums, ermöglicht. Das Kambium bildet nach innen sekundäres Xylem (Holz) und nach außen...

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Knollenbildung

Die Knollenbildung bezeichnet in der Pflanzenphysiologie einen primär durch endogene Hormon- und Kohlenhydratstoffwechsel gesteuerten Prozess der sekundären Dickenwachstumsinduktion an Spross- oder Wurzelachsen. Sie führt zur Bildung speichernder, meist unterirdischer Organe (Knollen), die der Überdauerung und vegetativen...

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Gnitzen

Gnitzen (Familie Ceratopogonidae) sind eine weltweit verbreitete Familie sehr kleiner, blutsaugender Zweiflügler (Diptera). In der Landwirtschaft und Tierhaltung Österreichs und Deutschlands sind insbesondere Arten der Gattung Culicoides von Bedeutung. Diese Insekten, mit einer Körperlänge von ein bis drei Millimetern,...

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Orthobunyaviren

Orthobunyaviren sind eine Gattung behüllter Viren mit einzelsträngiger RNA negativer Polarität aus der Familie der Peribunyaviridae innerhalb der Ordnung der Bunyavirales. Sie besitzen ein dreigeteiltes Genom (L-, M-, S-Segment). Für die Nutztierhaltung in Deutschland und Österreich sind insbesondere die von Gnitzen...

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Simbu-Serogruppe

Die Simbu-Serogruppe bezeichnet eine taxonomische Einheit innerhalb der Gattung Orthobunyavirus (Familie Peribunyaviridae), die auf serologischen Kreuzreaktionen im Neutralisationstest basiert. Sie umfasst mehr als 25 antigenetisch verwandte, aber genetisch distinkte Virusisolate, die hauptsächlich durch Stechmücken...

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Shamonda-Virus

Das Shamonda-Virus (SHAV) ist ein zur Gattung Orthobunyavirus innerhalb der Familie Peribunyaviridae gehörendes RNA-Virus. Es wird dem Simbu-Serogruppen-Komplex zugeordnet und ist ein zoonotisch irrelevantes, aber für Wiederkäuer bedeutsames Pathogen. Übertragen wird das Virus durch stechende Mücken der Gattung Culicoides...

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