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Archiv: Lexikon-Begriffe

Feldfutter

Feldfutter bezeichnet im Ackerbau angebaute Pflanzenbestände, die als Ganzpflanze oder in Teilen als Grundfutter für Nutztiere, vorrangig Wiederkäuer, verwendet werden. Im Gegensatz zum Dauergrünland werden Futterpflanzen wie Kleegrasgemenge, Luzerne, Silomais, Futterrüben oder Ackerbohnen im Rahmen einer Fruchtfolge...

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Grundfutter

Grundfutter bezeichnet in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung Futterpflanzen, die einen hohen Anteil an Rohfaser aufweisen und vorwiegend von Wiederkäuern verwertet werden. Hierzu zählen Grünfutter (Weidegras, Feldfutter), Silagen (Grassilage, Maissilage), Heu sowie Stroh. Im Gegensatz zu Kraftfutter liefert Grundfutter...

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Bioackerbau

Der Bioackerbau ist eine Form der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion, die auf die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung (EG) Nr. 834/2007 in der aktuellen Fassung vom Mai 2026 gestützt wird. Er stellt eine Alternative zum konventionellen Ackerbau dar und verzichtet vollständig auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel...

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Grünlandbetriebe

Grünlandbetriebe sind landwirtschaftliche Unternehmen, bei denen der überwiegende Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) aus Dauergrünland besteht. Die Definition folgt in Österreich und Deutschland der jeweiligen nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU. Als Dauergrünland gelten Flächen,...

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Echter Mehltau

Der Echte Mehltau ist eine durch obligat biotrophe Pilze der Ordnung Erysiphales verursachte Pflanzenkrankheit, die ein breites Wirtsspektrum im Acker-, Obst-, Wein- und Gemüsebau umfasst. Charakteristisch ist der weiße bis graue, mehlige Pilzrasen auf Blättern, Stängeln und Früchten, der vorwiegend bei trocken-warmen...

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Erdbeermilbe

Die Erdbeermilbe (Phytonemus pallidus ssp. fragariae, Syn. Tarsonemus fragariae) ist eine etwa 0,2 Millimeter große, vierbeinige Milbe aus der Familie der Tarsonemidae, die ausschließlich an Fragaria-Arten parasitiert. Adulte Tiere und Larven saugen an jungen Blattanlagen, Blütenknospen und Früchten, wodurch es zu Stauchungen,...

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Phänologie

Die Phänologie ist die Wissenschaft von den im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Entwicklungsstadien von Pflanzen (phänologische Phasen). In der Landwirtschaft dient sie der systematischen Beobachtung und Dokumentation von Ereignissen wie Blattentfaltung, Blüte, Fruchtreife oder Blattverfärbung. Diese Beobachtungen...

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Bohrmehl

Bohrmehl bezeichnet ein feinkörniges, mineralisches Nebenprodukt, das bei mechanischen Bohr- oder Fräsprozessen in Gesteinsschichten (z. B. Kalkstein, Dolomit oder Basalt) anfällt. Es besteht überwiegend aus zerkleinertem Gesteinsmaterial mit einer Korngröße von wenigen Mikrometern bis Millimetern. In der landwirtschaftlichen...

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Waldhygiene

Waldhygiene bezeichnet in der Forst- und Landwirtschaft die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit von Waldökosystemen. Hierzu zählen präventive Verfahren wie die Auswahl standortgerechter Baumarten, die Regulierung von Wildbeständen sowie die Förderung natürlicher Gegenspieler von Schadorganismen....

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Schadholz

Als Schadholz wird im forstlichen Kontext solches Rohholz bezeichnet, das durch biotische Schaderreger (bspw. Borkenkäfer, Pilze) oder abiotische Ereignisse (Sturm, Schneebruch, Waldbrand) in seinem Zuwachs, seiner Vitalität oder Holzqualität beeinträchtigt ist. Die Einstufung erfolgt objektiv nach dem Grad der Schädigung:...

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