Archiv: Lexikon-Begriffe

Wildhalter

Wildhalter bezeichnet im Agrarrecht eine natürliche oder juristische Person, die Wildtiere (insbesondere Rot-, Dam-, Schwarz- und Muffelwild) in umfriedeten Gehegen zu Zwecken der Fleischerzeugung, Zucht oder Landschaftspflege hält. Die Tätigkeit unterliegt in der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich einem mehrstufigen...

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Sikawild

Sikawild bezeichnet in der jagdlichen und landwirtschaftlichen Terminologie den Sikahirsch (Cervus nippon), eine mittelgroße Hirschart aus Ostasien. In Mitteleuropa wurde Sikawild im 19. und 20. Jahrhundert als Jagdwild eingebürgert und ist in einigen Regionen Deutschlands und Österreichs etabliert, insbesondere in geschlossenen...

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Silomais

Silomais bezeichnet die gesamte oberirdische Biomasse der Maispflanze (Zea mays L.), die im Stadium der Teig- bis Gelbreife mittels Feldhäcksler geerntet, gehäckselt und unter Ausschluss von Luftsauerstoff zu Ganzpflanzensilage konserviert wird. Der Anbau dient in Österreich und Deutschland im Jahr 2026 vorrangig der...

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Futterzwischenfrucht

Die Futterzwischenfrucht ist eine landwirtschaftliche Kulturpflanze, die innerhalb der Fruchtfolge zwischen zwei Hauptfrüchten angebaut wird, mit dem primären Zweck der Erzeugung von Biomasse zur Fütterung von Nutztieren. Anders als Gründüngungspflanzen, die eingearbeitet werden, erfolgt bei Futterzwischenfrüchten eine...

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Futterzwischenfrüchte

Futterzwischenfrüchte sind landwirtschaftliche Kulturpflanzen, die in der Zeit zwischen der Ernte der Hauptfrucht und der Aussaat der Folgefrucht angebaut werden, um als Viehfutter genutzt zu werden. Sie dienen der Ganzpflanzenernte, meist als Silage oder Grünfutter, und werden häufig aus Leguminosen (z. B. Futtererbsen,...

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Abstockung

Abstockung bezeichnet in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung die planmäßige und dauerhafte Verringerung des Tierbesatzes, gemessen in Großvieheinheiten (GV) je Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. Sie ist ein zentrales Instrument im Rahmen agrarumweltrechtlicher Regelungen, insbesondere des Österreichischen Programms...

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kreislauforientierte Tierhaltung

Die kreislauforientierte Tierhaltung bezeichnet ein Produktionssystem in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung, bei dem die Nährstoffflüsse – insbesondere Stickstoff und Phosphor – zwischen Tierbestand und Pflanzenbau geschlossen werden, um Nährstoffausträge in die Umwelt zu reduzieren und die Ressourceneffizienz...

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Hackgutheizung

Die Hackgutheizung ist eine Feuerungsanlage zur thermischen Nutzung von holziger Biomasse in Form von Hackgut (Hackschnitzel). Hackgut wird aus Waldrestholz, Landschaftspflegematerial oder Kurzumtriebsplantagen (KUP) hergestellt und weist eine definierte Korngröße (meist G30 bis G50 nach ÖNORM EN ISO 17225-4) sowie einen...

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Silage

Silage ist ein durch anaerobe Milchsäuregärung konserviertes Futtermittel, das aus Grünlandaufwuchs (Grassilage) oder Ganzpflanzen von Mais, Getreide oder Leguminosen hergestellt wird. Der Konservierungsprozess beruht auf der Umwandlung pflanzlicher Zucker in Milchsäure durch epiphytische oder zugesetzte Milchsäurebakterien,...

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Maststall

Ein Maststall ist ein landwirtschaftliches Gebäude, das der intensiven Haltung von Nutztieren zur Fleischerzeugung dient. Die bauliche und technische Ausführung unterliegt den im Jahr 2026 geltenden Vorschriften des Baurechts, des Tierschutzgesetzes sowie der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft)....

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