Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Arbeitswirtschaft

Arbeitswirtschaft bezeichnet in der Agrarökonomie die systematische Erfassung, Analyse und Planung des Einsatzes menschlicher Arbeitskraft in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben. Sie umfasst die Ermittlung des Arbeitszeitbedarfs einzelner Produktionsverfahren, die Messung der Arbeitserledigungskosten sowie die...

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Betriebskonzept

Das Betriebskonzept bezeichnet in der Land- und Forstwirtschaft die schriftliche oder dokumentierte Gesamtdarstellung der strategischen Ausrichtung, der Produktionsverfahren und der Ressourcenausstattung eines landwirtschaftlichen Betriebes. Es umfasst Angaben zu Standortfaktoren, Flächen- und Tierbeständen, Produktionszweigen,...

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UaB-Betrieb

Der Begriff UaB-Betrieb bezeichnet in der österreichischen Agrarverwaltung einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb, der am Programm „Umweltgerechte und biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung“ (UaB) teilnimmt. Dieses Programm ist Teil der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und wird im Rahmen der ländlichen Entwicklung...

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Blauzungenkrankheit

Die Blauzungenkrankheit (BT, englisch: Bluetongue disease) ist eine durch Viren der Gattung Orbivirus (Familie Reoviridae) ausgelöste, nicht auf den Menschen übertragbare Tierseuche, die ausschließlich Wiederkäuer betrifft. Sie ist eine anzeigepflichtige Tierseuche im Sinne der Verordnung (EU) 2016/429 sowie der nationalen...

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Differentialdiagnose

Die Differentialdiagnose bezeichnet in der Agrarwissenschaft und Veterinärmedizin das systematische Verfahren, bei dem für ein vorliegendes Symptom, einen Befund oder eine Schadursache mehrere in Frage kommende Ursachen gegeneinander abgegrenzt werden. Ziel ist es, durch den Vergleich klinischer, pathologischer, epidemiologischer,...

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Produktionsstandards

Produktionsstandards bezeichnen in der Landwirtschaft verbindliche oder freiwillig vereinbarte Vorgaben für Verfahren, Einsatzstoffe und Dokumentation in der pflanzlichen und tierischen Erzeugung. Sie konkretisieren gesetzliche Anforderungen, etwa der Düngeverordnung (DüV) in Deutschland oder der österreichischen Düngemittelverordnung,...

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Tierhaltung

Tierhaltung bezeichnet in der Agrarwirtschaft die planmäßige, wirtschaftlich ausgerichtete Haltung von Nutztieren zur Erzeugung tierischer Produkte wie Fleisch, Milch, Eier, Wolle oder Häute sowie zur Erbringung von Leistungen wie Zug- oder Hütearbeit. Sie umfasst die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Unterbringung, Fütterung,...

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Antibiotika

Antibiotika sind niedermolekulare, natürlich vorkommende oder synthetisch hergestellte Stoffe, die das Wachstum von Bakterien hemmen (bakteriostatisch) oder diese abtöten (bakterizid). In der Landwirtschaft werden sie seit den 1950er-Jahren therapeutisch zur Behandlung bakterieller Infektionen bei Nutztieren eingesetzt;...

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Mercosur-Pakts

Der Mercosur-Pakt bezeichnet im agrarpolitischen und handelsrechtlichen Kontext das Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und dem Gemeinsamen Markt des Südens (Mercosur), bestehend aus Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Der 2019 grundsätzlich verhandelte Vertragstext umfasst neben politischem...

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Milchviehstall

Ein Milchviehstall ist eine bauliche Anlage zur ganzjährigen oder saisonalen Unterbringung, Fütterung und Betreuung von Rindern, die zur Milchproduktion gehalten werden. Er dient primär dem Schutz der Tiere vor Witterungseinflüssen, der Ermöglichung einer leistungsgerechten Fütterung sowie der Gewährleistung von Melk-,...

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