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Archiv: Lexikon-Begriffe

Älpler

Der Älpler (auch Senn, Senner oder Alpsenn) ist eine in der Landwirtschaft tätige Person, die während der Sommermonate das Vieh auf einer Alm oder Hochweide betreut. Zu den Kernaufgaben zählen das Hüten und Versorgen der Herde, das Melken der Milchtiere sowie die Weiterverarbeitung der Milch zu haltbaren Produkten wie...

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Alpe

Die Alpe (auch Alm oder Alp) bezeichnet im deutschsprachigen Alpenraum eine saisonal bewirtschaftete Weidefläche im Gebirge, die während der Sommermonate (in der Regel Mai bis September) mit Rindern, Schafen oder Ziegen bestoßen wird. Die Bewirtschaftung erfolgt durch einen landwirtschaftlichen Betrieb, dessen Stammbetrieb...

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Marktentlastung

Marktentlastung bezeichnet in der Agrarpolitik das gezielte staatliche oder supranationale Eingreifen in Agrarmärkte, um ein Überangebot an landwirtschaftlichen Erzeugnissen abzubauen und dadurch einen weitergehenden Preisverfall zu begrenzen. Sie erfolgt in der Regel auf Grundlage des EU-Marktordnungsrechts und der...

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Absatzklemme

Die Absatzklemme bezeichnet in der landwirtschaftlichen Marktlehre eine Situation, in der das Angebot eines Agrarerzeugnisses über einen bestimmten Zeitraum hinweg die effektive Nachfrage zu kostendeckenden Preisen übersteigt oder der Zugang zu Absatzwegen strukturell oder kurzfristig versperrt ist. Ursachen können saisonale...

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ÖWV

Die Österreichische Weinverordnung (ÖWV) ist eine auf Grundlage des Weingesetzes 2009 erlassene Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft in der für das Jahr 2026 geltenden Fassung. Sie regelt verbindlich die Erzeugung, Kennzeichnung und Qualitätssicherung von Traubenmost,...

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EU-Agrarkrisenreserve

Die EU-Agrarkrisenreserve ist ein im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) eingerichtetes Finanzinstrument zur Abfederung schwerwiegender Marktstörungen im Agrarsektor der Europäischen Union. Rechtsgrundlage ist die Verordnung (EU) 2021/2116 über die Finanzierung, Verwaltung und Überwachung der GAP. Für den Programmzeitraum...

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Krisen-Destillation

Die Krisen-Destillation ist eine außergewöhnliche marktstützende Maßnahme der Gemeinsamen Marktorganisation für Wein der Europäischen Union. Sie dient der Entlastung des Weinmarkts bei schwerwiegenden Marktstörungen, indem zugelassene Weinerzeuger Wein zur Destillation zu industriellem Ethylalkohol liefern. Die Aktivierung...

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Natursprung

Natursprung bezeichnet in der Tierzucht und landwirtschaftlichen Nutztierhaltung die Paarung von männlichen und weiblichen Tieren durch natürlichen Deckakt, ohne den Einsatz instrumenteller Besamungstechniken. Er wird vor allem bei Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen praktiziert. Man unterscheidet den Weidesprung...

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Künstliche Besamung

Die künstliche Besamung (KB) ist ein biotechnisches Verfahren der landwirtschaftlichen Tierzucht, bei dem zuvor gewonnenes und aufbereitetes Sperma eines männlichen Tieres unter Umgehung der natürlichen Paarung instrumentell in den Genitaltrakt eines weiblichen Tieres eingebracht wird. Sie kommt überwiegend beim Rind...

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Zuchtstier

Der Zuchtstier ist ein geschlechtsreifes, männliches Rind (Bos taurus), das gezielt für den Einsatz in der tierischen Erzeugung, insbesondere der Besamung von weiblichen Rindern, ausgewählt und gehalten wird. Die Auswahl erfolgt auf Grundlage von Zuchtwerten, die Merkmale wie Milchleistung, Fleischansatz, Exterieur,...

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