Archiv: Lexikon-Begriffe

Schläge

Unter Schlägen versteht man in der Landwirtschaft räumlich abgegrenzte, zusammenhängende Teile der landwirtschaftlich genutzten Fläche, die als eigene Bewirtschaftungseinheit gelten. Die Abgrenzung eines Schlages erfolgt anhand der jeweiligen Kulturarts, der Bodenverhältnisse, des Reliefs oder agrarstruktureller Merkmale...

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Flächendruck

Der Flächendruck bezeichnet in der Landwirtschaft die auf eine definierte Bodenfläche einwirkende Kraft, in der Regel gemessen als Quotient aus Last und Kontaktfläche (N/m², kPa). Er ist eine zentrale Kenngröße für die mechanische Belastung des Bodens durch landwirtschaftliche Maschinen, Geräte und Tiere. Ein hoher Flächendruck...

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Klimaresiliente Landwirtschaft

Klimaresiliente Landwirtschaft bezeichnet die Anpassung landwirtschaftlicher Produktionssysteme an die veränderten klimatischen Bedingungen des 21. Jahrhunderts, mit dem Ziel, die Funktionsfähigkeit der Betriebe auch unter Extremwetterereignissen wie Trockenheit, Starkregen oder Spätfrost zu erhalten. Im Kern umfasst...

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Schwimmender Milchviehstall

Ein Schwimmender Milchviehstall ist eine auf schwimmenden Pontons errichtete, ortsfest verankerte Plattform zur ganzjährigen Haltung von Milchvieh. Die Anlage umfasst in der Regel Laufstallbereiche mit Liegeboxen, Fressgang, Melkstand, Futterlager sowie geschlossene Behälter zur Güllelagerung. Die technische Ausführung...

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Riss

Der Riss ist ein linienförmiges Trennungsgefüge in landwirtschaftlichen Böden, Pflanzenbeständen oder tierischen Integumenten. In der Bodenphysik entstehen Schrumpfrisse hauptsächlich in tonreichen Böden durch Austrocknung, wenn die Kohäsionskräfte der Tonteilchen die Zugfestigkeit überschreiten. Diese Risse beeinflussen...

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Schwenkbock

Der Schwenkbock ist ein drehbar gelagertes Turm- oder Bügelelement in der landwirtschaftlichen Anbautechnik, das eine laterale Schwenkbewegung um eine vertikale Achse ermöglicht. Er bildet die mechanische Verbindung zwischen einem Grundrahmen, etwa dem Dreipunktgestänge eines Traktors oder dem Maschinenrahmen, und einem...

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MULTITAST-Rad

Das MULTITAST-Rad ist ein an landwirtschaftlichen Anbaugeräten, insbesondere an Sämaschinen und Bestellkombinationen, eingesetztes Tastrad, das über mehrere einzeln bewegliche Tastkörper oder Tastsegmente verfügt. Im Gegensatz zu einem einzelnen breiten Tastrad ermöglicht die multitastische Bauweise eine differenzierte,...

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Rohasche

Die Rohasche ist der anorganische Rückstand, der nach vollständiger Verbrennung organischer Substanz unter standardisierten Bedingungen (üblicherweise 550 °C) verbleibt. In der Weender Futtermittelanalyse dient sie als Maß für den Mineralstoffgehalt (Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium) in Futtermitteln und tierischen...

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Zweikreiselschwader

Ein Zweikreiselschwader ist eine landwirtschaftliche Maschine zur Grünlandernte, die dem Zusammenfassen von Mähgut zu einem Schwad dient. Er verfügt über zwei gegenläufig rotierende Kreisel, deren Federzinken das Erntegut vom Boden aufnehmen und seitlich in der Mitte ablegen. Die Arbeitsbreite ist im Vergleich zu Einkreiselschwadern...

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Nachtweide

Die Nachtweide ist eine landwirtschaftliche Beweidungsform, bei der Weidetiere während der Nachtstunden auf einer abgegrenzten Fläche gehalten werden. Sie findet vor allem in der Rinder-, Schaf-, Ziegen- und Pferdehaltung Anwendung, insbesondere bei extensiven Haltungsverfahren wie der Hüteschäferei oder der Alpung....

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