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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Düngeplanung

Düngeplanung bezeichnet die vorausschauende, standort- und kulturspezifische Ermittlung des Nährstoffbedarfs landwirtschaftlicher Nutzpflanzen sowie die daraus abgeleitete Festlegung von Düngemittelart, -menge, -zeitpunkt und -applikationstechnik. Sie stützt sich auf Bodenuntersuchungen, Schlagkarteien, Ertragserwartungen,...

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Pufferstreifen

Ein Pufferstreifen ist eine unbewirtschaftete oder extensiv genutzte Randfläche zwischen landwirtschaftlich genutzten Flächen und angrenzenden Ökosystemen wie Gewässern, Waldrändern, Hecken oder Biotopen. Rechtlich verbindlich definiert wird er insbesondere durch die Düngeverordnung (DüV) in Deutschland sowie durch die...

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Düngegesetz

Das Düngegesetz ist ein Rechtsrahmen, der die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln regelt. In Deutschland bildet das Düngegesetz (DüngG) in der Fassung von 2026 die Ermächtigungsgrundlage für die Düngeverordnung (DüV), welche konkrete Vorgaben zu Nährstoffobergrenzen,...

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wertgebende Inhaltsstoffe

Als wertgebende Inhaltsstoffe werden in der Agrarwissenschaft und Lebensmitteltechnologie jene chemischen Verbindungen bezeichnet, die den ernährungsphysiologischen, sensorischen oder technologischen Wert eines pflanzlichen oder tierischen Erzeugnisses maßgeblich bestimmen. Dazu zählen primäre Inhaltsstoffe wie Proteine,...

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Lesezeitpunkt

Der Lesezeitpunkt bezeichnet in der Landwirtschaft den durch physiologische, technische und rechtliche Kriterien bestimmten Termin, zu dem ein pflanzliches Erntegut von der Kulturpflanze getrennt oder aus dem Boden entnommen wird. Er richtet sich primär nach dem Entwicklungsstadium des Erntegutes, das über Parameter...

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Hauptlese

Die Hauptlese bezeichnet im Wein-, Obst- und Hopfenbau den zentralen, zeitlich und mengenmäßig überwiegenden Erntevorgang einer Kultur innerhalb einer Vegetationsperiode. Sie erfolgt, wenn der überwiegende Teil der Früchte den physiologischen Reifegrad erreicht hat, und ist von Vorlese, Nachlese sowie der Lese von Zweitfrüchten...

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Bodensanierung

Bodensanierung bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die Gesamtheit technischer, biologischer und chemischer Maßnahmen zur Wiederherstellung oder Verbesserung der Bodenfunktionen auf geschädigten oder kontaminierten Standorten. Auslöser sind anthropogene Einträge wie Schwermetalle, organische Schadstoffe, Altlasten...

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Substratkulturen

Substratkulturen bezeichnen in der Landwirtschaft und im Gartenbau Anbauverfahren, bei denen Pflanzen nicht im natürlichen Boden, sondern in einem definierten, meist künstlich zusammengesetzten Wurzelsubstrat kultiviert werden. Als Substrate dienen mineralische Stoffe wie Blähton, Perlit, Vermiculit, Sand oder Kies,...

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Wolfsdebatte

Die Wolfsdebatte bezeichnet den fachlichen und gesellschaftlichen Diskurs über die Ausbreitung des Wolfes (Canis lupus) im mitteleuropäischen Kulturraum und die daraus resultierenden Konflikte mit der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung. Nach der Rückkehr des Wolfes in dicht besiedelte Agrarlandschaften Österreichs...

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Wirkstoff

Als Wirkstoff wird in der Landwirtschaft und im Pflanzenschutzrecht ein Stoff oder eine Mikroorganismen-Kultur bezeichnet, die in einem Pflanzenschutzmittel, Biozidprodukt oder Tierarzneimittel die eigentliche biologische, chemische oder physikalische Wirkung gegen Schadorganismen, Krankheitserreger oder Parasiten entfaltet....

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