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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Grunddüngung

Die Grunddüngung bezeichnet in der landwirtschaftlichen Praxis die erste und fundamentale Zufuhr von Hauptnährstoffen vor oder während der Bestellung einer Kultur. Ihr Ziel ist es, den natürlichen Nährstoffvorrat des Bodens auf ein für die gesamte Vegetationsperiode ausreichendes Niveau anzuheben. Im Gegensatz zur späteren...

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Feldhygiene

Die Feldhygiene bezeichnet im Ackerbau die Gesamtheit aller vorbeugenden und direkten Maßnahmen zur Minimierung des Befallsdrucks durch Schaderreger, Unkräuter und Schädlinge. Ziel ist es, die Ausgangsbedingungen für die Folgefrucht zu optimieren und Ertragsverluste zu vermeiden. Kern der Feldhygiene ist die konsequente...

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Erosionsschutz

Erosionsschutz bezeichnet die Gesamtheit aller agrarischen, baulichen und bodenbiologischen Maßnahmen, die darauf abzielen, den Abtrag von Bodenmaterial durch Wasser oder Wind zu verhindern oder auf ein tolerierbares Maß zu reduzieren. Die Bodenerosion stellt einen der gravierendsten Standortfaktoren dar, da sie zur...

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Bodenbearbeitung

Die Bodenbearbeitung umfasst alle mechanischen Eingriffe in den Boden, die der gezielten Veränderung seiner physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften dienen. Ziel ist die Schaffung optimaler Bedingungen für das Pflanzenwachstum, insbesondere durch die Lockerung des Bodengefüges, die Einarbeitung von Ernterückständen...

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Düngeverordnung

Die Düngeverordnung (DüV) ist eine nationale Rechtsverordnung, die die gute fachliche Praxis bei der Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln regelt. Ihr primäres Ziel ist es, Nährstoffverluste aus der Landwirtschaft in die Umwelt, insbesondere in Gewässer und die Atmosphäre,...

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Pflanzenschutzmittel

Ein Pflanzenschutzmittel ist ein Stoff oder eine Mischung von Stoffen, der dazu bestimmt ist, Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse vor Schadorganismen zu schützen oder deren Einwirkung vorzubeugen. Es umfasst Wirkstoffe wie Insektizide, Fungizide, Herbizide und Akarizide, die gezielt gegen Insekten, Pilze, Unkräuter oder...

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Körnermais

Körnermais bezeichnet die Reifeform des Maises (Zea mays), bei der die Körner einen Trockensubstanzgehalt von mindestens 65 % erreicht haben und somit physiologisch ausgereift sind. Im Gegensatz zu Silomais, der als Ganzpflanze zur Biogas- oder Futtergewinnung geerntet wird, dient Körnermais primär der Gewinnung der...

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Gülle

Gülle ist ein flüssiger bis breiiger Wirtschaftsdünger, der aus den Ausscheidungen (Harn und Kot) von landwirtschaftlichen Nutztieren, vornehmlich Rindern und Schweinen, sowie aus Einstreu- und Reinigungswasser besteht. Sie entsteht in der Tierhaltung, insbesondere bei ganzjähriger Stallhaltung, und wird in Güllebehältern...

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CCM

Der Begriff CCM ist die Abkürzung für Corn-Cob-Mix und bezeichnet ein in der Rinder- und Schweinefütterung etabliertes Ganzpflanzen-Silageprodukt aus dem Mais. Im Gegensatz zu Maissilage, die die gesamte oberirdische Pflanze inklusive Stängel und Blätter umfasst, besteht CCM ausschließlich aus den gehäckselten, noch...

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Bioweide

Die Bioweide ist ein landwirtschaftlich genutztes Grünland, das nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet wird. Im Gegensatz zur konventionellen Weidewirtschaft ist auf der Bioweide der Einsatz von synthetischen Düngemitteln, chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln sowie von Gentechnik strikt...

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