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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

außerfamiliäre Hofnachfolge

Die außerfamiliäre Hofnachfolge bezeichnet im Agrarrecht und in der landwirtschaftlichen Betriebswirtschaft die Übertragung eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes an eine natürliche oder juristische Person, die nicht mit dem bisherigen Betriebsinhaber im Sinne der direkten Verwandtschaft (Eltern, Kinder, Ehegatten)...

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Gestänge

Als Gestänge wird in der Landtechnik die tragende und funktionale Konstruktionseinheit bezeichnet, die zur Aufnahme und Führung von Anbaugeräten oder Werkzeugen an selbstfahrenden Arbeitsmaschinen oder Traktoren dient. Es handelt sich um ein mechanisches Rahmensystem, das in der Regel aus hochfestem Stahl oder Aluminium...

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Sachwalter

Der Sachwalter ist im landwirtschaftlichen Kontext eine natürliche oder juristische Person, die aufgrund einer rechtsgeschäftlichen oder gesetzlichen Ermächtigung befugt ist, für einen anderen (den Vertretenen) in dessen Namen und mit unmittelbarer Wirkung für dessen Vermögen zu handeln. Diese Rechtsfigur ist insbesondere...

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Sanierung in Eigenverwaltung

Die Sanierung in Eigenverwaltung ist ein rechtliches Verfahren nach der Insolvenzordnung (IO), das es einem landwirtschaftlichen Betrieb ermöglicht, eine drohende oder bereits eingetretene Zahlungsunfähigkeit sowie Überschuldung eigenständig zu bewältigen, ohne dass ein externer Insolvenzverwalter die alleinige Verfügungsgewalt...

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Feldspritzen

Die Feldspritze ist ein landwirtschaftliches Arbeitsgerät zur flächigen oder reihenweisen Applikation von flüssigen Pflanzenschutz- und Düngemitteln auf Kulturpflanzenbestände. Sie besteht aus einem fahrbaren Tank, einer Pumpe, einem Druckregelsystem, einem Verteilergestänge mit Düsen sowie einer Steuerungseinheit. Die...

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Weinschule

Die Weinschule ist eine spezialisierte Bildungseinrichtung oder ein strukturiertes Bildungsprogramm, das der Vermittlung von theoretischen und praktischen Kenntnissen im Bereich des Weinbaus und der Önologie dient. Im Kontext des Agrar- und Weinbausektors in Deutschland und Österreich umfasst die Ausbildung in einer...

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Qualitätsweine

Der Begriff Qualitätsweine bezeichnet im österreichischen und deutschen Weinrecht jene Weinkategorie, die zwischen den Grundweinen (ohne geschützte Ursprungsbezeichnung) und den Prädikatsweinen (mit besonderen Reife- und Mostgewichtsanforderungen) angesiedelt ist. Die rechtliche Grundlage bildet die EU-Weinmarktordnung...

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Weingüter

Ein Weingut ist ein landwirtschaftlicher Betrieb, dessen primärer Erwerbszweck in der Erzeugung von Weintrauben und der anschließenden Verarbeitung zu Wein, Schaumwein, Sekt oder Traubenmost besteht. Die rechtliche Definition in Deutschland und Österreich basiert auf dem jeweiligen Weingesetz, das die Flächenbindung...

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Weinbautradition

Die Weinbautradition bezeichnet im engeren Sinne die über mehrere Generationen hinweg kontinuierlich ausgeübte und dokumentierte Praxis des Weinbaus an einem geografisch definierten Standort. Sie umfasst die Summe der lokal angepassten, empirisch überlieferten Verfahren der Rebsortenwahl, der Stockerziehung, der Bodenbearbeitung...

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Artenschutz

Der Begriff Artenschutz bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die Gesamtheit aller Maßnahmen und rechtlichen Vorgaben, die dem Erhalt wildlebender Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer natürlichen Lebensräume dienen. Grundlage hierfür ist in der Europäischen Union die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG)...

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