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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine hochkontagiöse, virusbedingte Tierseuche, die durch das African swine fever virus (ASFV) aus der Familie der Asfarviridae verursacht wird. Die Erkrankung befällt ausschließlich Haus- und Wildschweine (Suidae) und verläuft in der akuten Form mit einer Letalität von nahezu 100...

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Bezirkshauptmannschaften

Die Bezirkshauptmannschaften sind in Österreich als Bezirksverwaltungsbehörden die zentralen Ansprechpartner für Landwirte auf regionaler Ebene. Sie fungieren als erste Instanz der staatlichen Verwaltung und sind für die Vollziehung agrarrechtlicher Vorschriften zuständig. Zu ihren Kernaufgaben zählen die Genehmigung...

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Verwaltungsübertretung

Die Verwaltungsübertretung im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 bezeichnet einen rechtswidrigen und schuldhaften Verstoß gegen verwaltungsrechtliche Vorschriften, der nicht den Tatbestand einer gerichtlich strafbaren Handlung erfüllt. Sie stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die von Verwaltungsbehörden, wie...

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Quarantänemaßnahmen

Quarantänemaßnahmen im Pflanzenschutz sind hoheitliche Anordnungen zur Verhinderung der Einschleppung, Ansiedlung und Ausbreitung von besonders gefährlichen Schadorganismen (Quarantäneschaderreger). Rechtsgrundlage in der Europäischen Union ist die Verordnung (EU) 2016/2031 über Schutzmaßnahmen gegen Pflanzenschädlinge,...

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Nematoden

Nematoden (Fadenwürmer, Nematoda) sind ein artenreicher Stamm zylindrischer, unsegmentierter Rundwürmer, der im Boden und in aquatischen Lebensräumen weltweit verbreitet ist. In der Landwirtschaft werden sie primär als pflanzenparasitäre Schaderreger betrachtet, die durch ihren stechend-saugenden Mundstachel (Stylet)...

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Kartoffelkrebs

Der Kartoffelkrebs ist eine durch den obligat biotrophen Schleimpilz Synchytrium endobioticum verursachte Pflanzenkrankheit, die ausschließlich Kartoffeln (Solanum tuberosum) befällt. Der Erreger dringt in die Zellen der Wirtspflanze ein und induziert eine unkontrollierte Zellteilung, was zur Bildung von tumorartigen...

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Bitterstoffe

Bitterstoffe sind sekundäre Pflanzenstoffe, die durch ihre chemische Struktur (z. B. Terpenoide, Alkaloide, Glykoside) einen spezifisch bitteren Geschmack hervorrufen. In der Landwirtschaft und Tierernährung werden sie vor allem als natürliche Futterinhaltsstoffe in Grünlandpflanzen, Kräutern oder Feldfrüchten (z. B....

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Süßlupinen

Süßlupinen sind Zuchtformen der Gattung Lupinus (insb. Lupinus angustifolius, Lupinus luteus und Lupinus albus), die sich durch einen sehr geringen Gehalt an bitter schmeckenden und toxischen Alkaloiden (insbesondere Lupanin und Spartein) von weniger als 0,05 Prozent in der Trockenmasse auszeichnen. Diese Selektion erfolgte...

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Eiweißfuttermittel

Als Eiweißfuttermittel werden in der Tierernährung Futtermittel bezeichnet, deren Gehalt an Rohprotein in der Trockenmasse mindestens 20 Prozent beträgt. Sie dienen primär der Deckung des Aminosäurenbedarfs landwirtschaftlicher Nutztiere, insbesondere von Monogastriern wie Schweinen und Geflügel, aber auch von Wiederkäuern...

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Lupine

Die Lupine (Lupinus) ist eine Gattung aus der Familie der Fabaceae (Leguminosen). Im landwirtschaftlichen Kontext werden vorwiegend die Arten Lupinus angustifolius (Blaue oder Schmalblättrige Lupine), Lupinus luteus (Gelbe Lupine) und Lupinus albus (Weiße Lupine) als Körnerleguminosen kultiviert. Der Anbau dient primär...

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