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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Bewässerungssysteme

Als Bewässerungssysteme werden in der Landwirtschaft technische Anlagen und Verfahren bezeichnet, die der kontrollierten Zufuhr von Wasser zu Kulturpflanzen dienen, um deren Wasserbedarf zu decken und Ertragssicherheit zu gewährleisten. Die Systeme werden nach der Art der Wasserausbringung unterschieden: Oberflächenbewässerung...

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Klimaextreme

Der Begriff Klimaextreme bezeichnet im agrarwissenschaftlichen Kontext des Jahres 2026 das statistisch seltene Auftreten von Witterungsereignissen, die in ihrer Intensität, Dauer oder räumlichen Ausdehnung signifikant von den langjährigen klimatologischen Mittelwerten eines Standorts abweichen. Zu den für die landwirtschaftliche...

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Direktvermarktung

Die Direktvermarktung bezeichnet im Agrarsektor den unmittelbaren Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse vom produzierenden Betrieb an den Endverbraucher ohne Einschaltung zwischengeschalteter Handelsstufen. Rechtlich basiert dieses Vertriebsmodell auf den Vorschriften des Lebensmittelrechts, insbesondere der EU-Verordnung...

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Windschutzstreifen

Ein Windschutzstreifen ist eine lineare, dauerhafte Gehölzstruktur in der Agrarlandschaft, die primär der Reduktion der Windgeschwindigkeit im unmittelbaren Leebereich dient. Die Anlage erfolgt in der Regel als mehrreihige Kombination aus Bäumen und Sträuchern, wobei die Durchlässigkeit des Bestandes für eine optimale...

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Bio-Ernte

Die Bio-Ernte bezeichnet im Kontext der ökologischen Landwirtschaft den Gesamtertrag an pflanzlichen oder tierischen Produkten, der unter Einhaltung der Verordnung (EU) 2018/848 über die ökologische/biologische Produktion gewonnen wird. Sie umfasst alle landwirtschaftlichen Erzeugnisse, die von einem nach dieser Verordnung...

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Rinderzucht

Die Rinderzucht bezeichnet die planmäßige, züchterische Bearbeitung von Hausrindern (Bos taurus) mit dem Ziel der genetischen Verbesserung von Merkmalen wie Milchleistung, Fleischansatz, Fruchtbarkeit, Gesundheit und Langlebigkeit. Sie basiert auf den Prinzipien der quantitativen Genetik und Populationsgenetik. In der...

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Grünlandumbruch

Der Grünlandumbruch bezeichnet die vollständige oder teilweise Zerstörung des permanenten Pflanzenbestandes einer Grünlandfläche durch mechanische Bodenbearbeitung, wie Pflügen, Fräsen oder Grubbern. Ziel dieser Maßnahme ist die Überführung der Fläche in eine andere Nutzungsform, vorrangig in Ackerland zur Produktion...

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Feldmaus

Die Feldmaus (Microtus arvalis) ist ein Nagetier aus der Familie der Wühler (Cricetidae) und zählt im mitteleuropäischen Raum, insbesondere in Österreich und Deutschland, zu den bedeutendsten landwirtschaftlichen Schaderregern im Ackerbau. Es handelt sich um eine tag- und nachtaktive Art, die vorwiegend oberirdische...

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Hackstriegel

Der Hackstriegel ist ein landwirtschaftliches Gerät zur mechanischen Unkrautbekämpfung, das insbesondere im ökologischen und integrierten Pflanzenbau eingesetzt wird. Es kombiniert die Wirkprinzipien eines Striegels und einer Hacke: Während die Zinken des Striegels flach im Boden arbeiten und keimende Unkräuter verschütten...

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Stallmist

Stallmist ist ein organischer Dünger, der aus der Mischung von tierischen Exkrementen (Kot und Harn) sowie Einstreumaterialien wie Stroh, Sägespänen oder Torf besteht. Er entsteht in der landwirtschaftlichen Tierhaltung, insbesondere bei Rindern, Schweinen, Pferden, Schafen und Geflügel, und wird nach einer definierten...

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