Archiv: Lexikon-Begriffe

PMSG

PMSG (Pregnant Mare Serum Gonadotropin) ist ein Glykoproteinhormon, das aus dem Blutserum trächtiger Stuten gewonnen wird. Es besitzt sowohl follikelstimulierende (FSH) als auch luteinisierende (LH) Wirkung und wird in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung, insbesondere bei Rindern, Schafen und Schweinen, zur Steuerung...

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Doppelovulationen

Als Doppelovulationen wird in der Fortpflanzungsbiologie landwirtschaftlicher Nutztiere, insbesondere beim Rind, das gleichzeitige Follikelsprunggeschehen zweier reifer Eizellen aus einem oder beiden Eierstöcken innerhalb eines Sexualzyklus bezeichnet. Dieser physiologische Vorgang führt zur Befruchtung beider Eizellen...

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Zwillingsgeburten

Zwillingsgeburten bezeichnen in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung, insbesondere bei Rindern, Schafen und Ziegen, die gleichzeitige Geburt zweier Nachkommen aus einer Trächtigkeit. Sie entstehen entweder durch die Befruchtung und Entwicklung zweier Eizellen (dizygot) oder durch die Teilung einer befruchteten Eizelle...

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FFH-Richtlinie

Die FFH-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen) ist eine naturschutzrechtliche Vorschrift der Europäischen Union. Ihr Ziel ist die Sicherung der Artenvielfalt durch die Erhaltung natürlicher Lebensräume sowie der...

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Bestandsregulierung

Die Bestandsregulierung bezeichnet im Acker- und Pflanzenbau die Gesamtheit aller agrotechnischen, mechanischen, chemischen und biologischen Maßnahmen zur Steuerung der Bestandesdichte, der Bestandesstruktur und des Konkurrenzgefüges innerhalb eines Pflanzenbestandes. Ziel ist die Optimierung des Ertragspotenzials und...

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Rissbild

Ein Rissbild bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die charakteristische Anordnung und Morphologie von Bodenrissen, die infolge von Schrumpfungsprozessen in ton- und schluffreichen Böden entstehen. Diese Risse bilden sich primär bei Austrocknung, wenn die kapillaren Wasserspannungen die Kohäsionskräfte der Bodenpartikel...

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Milchviehhaltung

Die Milchviehhaltung bezeichnet einen spezialisierten Zweig der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung, der auf die Produktion von Rohmilch durch die Haltung und Fütterung von weiblichen Rindern (Milchkühen) ausgerichtet ist. Sie umfasst sämtliche betrieblichen Prozesse von der Aufzucht der Jungtiere über die Laktationsperiode...

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Tierseuchenkasse

Die Tierseuchenkasse ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts, die in den einzelnen Bundesländern Deutschlands sowie in Österreich auf landesrechtlicher Grundlage errichtet ist. Ihre primäre Aufgabe besteht in der finanziellen Entschädigung von Tierhaltern für Verluste, die durch die behördliche Anordnung...

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Rindertuberkulose

Die Rindertuberkulose ist eine chronisch verlaufende, anzeigepflichtige Tierseuche, die durch Bakterien des Mycobacterium tuberculosis-Komplexes, vorrangig Mycobacterium bovis, verursacht wird. Die Infektion befällt primär das lymphatische System und die Lungen der Rinder, kann jedoch nahezu alle Organe betreffen. Die...

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Tbc

Tbc ist die gebräuchliche Abkürzung für die Tuberkulose, eine chronisch verlaufende, meldepflichtige Infektionskrankheit, die durch Bakterien des Mycobacterium tuberculosis-Komplexes verursacht wird. In der Landwirtschaft betrifft die Tbc vorwiegend Rinder, seltener auch Ziegen, Schafe, Schweine und Geflügel. Die Übertragung...

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