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Archiv: Lexikon-Begriffe

DLG-Feldtage

Die DLG-Feldtage sind eine von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) veranstaltete, zweijährlich stattfindende Freilandausstellung für den Ackerbau und die Pflanzenproduktion. Die Veranstaltung dient primär der Demonstration und dem Vergleich aktueller landwirtschaftlicher Betriebsmittel, Techniken und Anbauverfahren...

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Tarnung

Tarnung bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die gezielte Anwendung von Methoden oder Materialien, um landwirtschaftliche Kulturen, Betriebsmittel oder Flächen vor Schaderregern, Wildtieren oder unbefugtem Zugriff zu schützen, indem deren optische, olfaktorische oder akustische Wahrnehmung beeinträchtigt wird....

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Dehydrierung

Die Dehydrierung bezeichnet in der Landwirtschaft den kontrollierten, technisch oder natürlich bedingten Entzug von Wasser aus pflanzlichen oder tierischen Produkten sowie aus landwirtschaftlichen Substraten. Im pflanzenbaulichen Kontext ist die Dehydrierung ein physiologischer Prozess, bei dem die Wasserabgabe der Pflanze...

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Ricke

Die Ricke bezeichnet in der jagdlichen und landwirtschaftlichen Terminologie das weibliche, geschlechtsreife Stück des Rehwilds (Capreolus capreolus). Im Gegensatz zum männlichen Tier, dem Bock, ist die Ricke in der Regel hornlos und weist einen schlankeren, weniger massigen Körperbau auf. Die Geschlechtsbestimmung erfolgt...

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Rehkitz

Ein Rehkitz bezeichnet das Jungtier des Rehwilds (Capreolus capreolus) in den ersten Lebenswochen bis etwa zur Sattelzeit. Es ist durch ein rotbraunes, weiß geflecktes Fell (Tarnkleid) gekennzeichnet, das in den ersten drei bis vier Lebensmonaten erhalten bleibt. Die Setzzeit liegt in Mitteleuropa, insbesondere in Österreich...

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Erziehungsform

Die Erziehungsform bezeichnet im Obst- und Weinbau die durch gezielte Schnitt- und Biegemaßnahmen herbeigeführte, dauerhafte räumliche Anordnung von Stamm, Ästen und Fruchttrieben einer Pflanze. Sie bestimmt maßgeblich die Lichtverteilung im Kronenraum, die Belüftung des Blattwerks und die mechanische Stabilität der...

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Frostschutzberegnung

Die Frostschutzberegnung ist ein kulturtechnisches Verfahren im Pflanzenbau, das primär im Obst- und Weinbau sowie im Gemüseanbau zur Abwehr von Spätfrostschäden eingesetzt wird. Das physikalische Prinzip beruht auf der Freisetzung von latenter Wärme beim Phasenübergang von Wasser zu Eis. Während der Beregnung gefriert...

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Spätfrostschäden

Spätfrostschäden bezeichnen irreversible Gewebeschädigungen an Kulturpflanzen, die durch Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes nach dem Austrieb oder Blühbeginn im Frühjahr verursacht werden. Diese Schäden treten auf, wenn die Pflanzen ihre natürliche Frosthärte nach der Winterruhe abgebaut haben und die neu gebildeten,...

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Frühblüte

Die Frühblüte bezeichnet im Pflanzenbau den phänologischen Entwicklungsabschnitt, in dem die ersten Blütenorgane einer Kulturpflanze vor dem Hauptblütezeitraum sichtbar werden. Sie ist ein entscheidendes Stadium im Generativzyklus, das insbesondere bei Obstgehölzen, Getreidearten und Raps von agronomischer Bedeutung...

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Brunstsynchronisation

Die Brunstsynchronisation ist ein verfahrenstechnischer Eingriff in den Fortpflanzungszyklus weiblicher Nutztiere, vornehmlich bei Rindern, Schafen und Ziegen. Ziel ist die zeitliche Angleichung des Eintritts der Brunst (Östrus) bei einer Tiergruppe innerhalb eines definierten Zeitfensters, üblicherweise von 24 bis 48...

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