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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Haftungsfragen

Haftungsfragen im landwirtschaftlichen Kontext bezeichnen die rechtliche Verantwortlichkeit von landwirtschaftlichen Betriebsinhabern für Schäden, die durch den Betrieb, seine Tätigkeiten oder seine Anlagen verursacht werden. Die rechtliche Grundlage bildet in Deutschland insbesondere § 823 des Bürgerlichen Gesetzbuchs...

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Weidewirtschaft

Die Weidewirtschaft ist ein Produktionsverfahren der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung, bei dem die Futteraufnahme der Tiere überwiegend durch den Weidegang auf Dauergrünland oder Wechselgrünland erfolgt. Sie stellt eine Form der Grundfuttergewinnung dar, bei der die Pflanzenbestände direkt durch die Tiere beweidet...

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Limousin-Rinderschau

Die Limousin-Rinderschau bezeichnet eine im deutschsprachigen Raum, insbesondere in Österreich und Deutschland, nach den Vorgaben der jeweiligen Zuchtverbände durchgeführte Veranstaltung zur Beurteilung und Klassifizierung von Zuchttieren der Rasse Limousin. Sie dient der objektiven Leistungsprüfung und Zuchtwertschätzung...

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Sommet de l’Élevage

Der Sommet de l’Élevage ist eine jährlich im Oktober in Clermont-Ferrand, Frankreich, stattfindende internationale Fachmesse und Konferenz für die Nutztierhaltung. Die Veranstaltung fokussiert auf die Rinder-, Schaf- und Ziegenproduktion und dient als Plattform für den Austausch über Zuchttechniken, Tiergesundheit, Fütterungssysteme...

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Bio-Anteil

Der Bio-Anteil bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext den prozentualen Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche oder der produzierten Menge eines Betriebs, einer Region oder eines Staates, der nach den Rechtsvorschriften der Europäischen Union für den ökologischen Landbau (Verordnung (EU) 2018/848) bewirtschaftet...

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Schwund

Der Begriff Schwund bezeichnet in der Landwirtschaft den messbaren oder kalkulatorischen Verlust an pflanzlicher oder tierischer Biomasse während der Produktion, Ernte, Lagerung, Aufbereitung oder des Transports. Ursachen sind biologische Prozesse wie Atmung, Verdunstung, mikrobieller Befall oder mechanische Beschädigungen....

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Rohmilch

Rohmilch ist die unbehandelte, unverarbeitete Milch, die unmittelbar nach dem Melken von landwirtschaftlichen Nutztieren, vorwiegend Rindern, gewonnen wird. Sie darf keiner über das Filtrieren hinausgehenden Behandlung wie Erhitzen (Pasteurisierung, Ultrahocherhitzung), Homogenisieren oder Standardisieren des Fettgehalts...

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Jahresmilchleistung

Die Jahresmilchleistung bezeichnet die von einem weiblichen Rind (Kuh) innerhalb eines Zeitraums von 365 aufeinanderfolgenden Tagen erzeugte Milchmenge, angegeben in Kilogramm (kg) oder Litern (l). Sie ist ein zentraler Leistungsparameter in der Milchviehhaltung und dient der betriebswirtschaftlichen Bewertung sowie...

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Praxisreife

Der Begriff Praxisreife bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext den Entwicklungsstand eines Verfahrens, einer Technologie, einer Pflanzensorte oder eines Betriebsmittels, in dem dessen Funktionsfähigkeit, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit unter realen Produktionsbedingungen hinreichend nachgewiesen sind. Die Praxisreife...

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Gemeinschaftsverpflegung

Die Gemeinschaftsverpflegung bezeichnet im agrarpolitischen und ernährungswirtschaftlichen Kontext die außerhäusliche Verpflegung von Personengruppen in institutionellen Einrichtungen. Hierzu zählen insbesondere Kantinen in Betrieben, Mensen in Bildungseinrichtungen, Verpflegungseinrichtungen in Krankenhäusern, Altenheimen...

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