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Archiv: Lexikon-Begriffe

Green Deal

Der Green Deal bezeichnet im agrarpolitischen Kontext des Jahres 2026 ein legislatives und regulatorisches Maßnahmenpaket der Europäischen Union, das auf die Transformation der landwirtschaftlichen Produktionssysteme abzielt. Kern der Initiative ist die rechtliche Verankerung von Umwelt- und Klimazielen, die für landwirtschaftliche...

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Nitratrichtlinie

Die Nitratrichtlinie (Richtlinie 91/676/EWG) ist ein Rechtsakt der Europäischen Union, der darauf abzielt, die durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen verursachte Gewässerverunreinigung zu verringern und zu verhindern. Sie verpflichtet die Mitgliedstaaten, gefährdete Gebiete auszuweisen, in denen ein erhöhtes Risiko...

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Düngestrategie

Die Düngestrategie bezeichnet im landwirtschaftlichen Produktionssystem den langfristig geplanten, standort- und kulturartenspezifischen Einsatz von Düngemitteln zur Sicherstellung des pflanzlichen Nährstoffbedarfs unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, insbesondere der Düngeverordnung (DüV) und der Düngegesetze...

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Grundwassermessstellen

Grundwassermessstellen sind bauliche Anlagen, die der systematischen Erfassung der quantitativen und qualitativen Beschaffenheit des Grundwassers dienen. Sie bestehen in der Regel aus einem Bohrloch, einem Filterrohr und einem Aufsatzrohr, das den Zugang für Messgeräte ermöglicht. Die Standortauswahl erfolgt nach hydrogeologischen...

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Wasserhaushalt

Der Wasserhaushalt eines landwirtschaftlichen Standorts beschreibt die zeitliche und räumliche Bilanz aller Wasserzuflüsse, -abflüsse und -speichervorgänge in der belebten Bodenzone. Er umfasst die Komponenten Niederschlag, Infiltration, Perkolation, kapillarer Aufstieg, Evaporation und Transpiration der Kulturpflanzen....

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Niederschlagsdefizit

Ein Niederschlagsdefizit bezeichnet in der Agrarmeteorologie und Pflanzenproduktion die negative Differenz zwischen der tatsächlich gefallenen Niederschlagsmenge und einem langjährigen Mittelwert oder einem pflanzenphysiologisch erforderlichen Sollwert für einen definierten Zeitraum. Es wird in Millimetern (mm) oder...

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BMLUK

Der Begriff BMLUK ist die Abkürzung für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft der Republik Österreich. Es handelt sich um eine oberste Verwaltungsbehörde des Bundes, die in der Geschäftseinteilung der österreichischen Bundesregierung für die Ressorts Landwirtschaft, Forstwirtschaft,...

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Bergwiesen

Bergwiesen sind landwirtschaftlich genutzte, artenreiche Grünlandflächen in montanen bis subalpinen Höhenlagen (etwa 800 bis 1.800 m ü. NN), die durch extensive Bewirtschaftung ohne Düngung oder mit sehr geringer Düngergabe gekennzeichnet sind. Sie entstehen durch jahrhundertelange Mahd oder Beweidung und weisen eine...

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Offenhaltung

Die Offenhaltung bezeichnet im Agrarwesen die gezielte, meist maschinelle oder durch Beweidung erfolgende Unterbindung der natürlichen Sukzession auf landwirtschaftlich genutzten oder ehemals genutzten Flächen. Ziel ist die Erhaltung eines baum- und strauchfreien, gehölzarmen Offenlandcharakters, um spezifische Biotoptypen...

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Almbewirtschaftung

Die Almbewirtschaftung bezeichnet im deutschsprachigen Raum (Österreich, Deutschland) eine extensive Form der Grünlandnutzung, bei der landwirtschaftliche Nutztiere, vorwiegend Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde, während der sommerlichen Vegetationsperiode (in der Regel von Juni bis September) auf natürlichen oder kulturbeeinflussten...

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