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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Verdunstungskälte

Die Verdunstungskälte bezeichnet in der Agrarwissenschaft den physikalischen Effekt, dass bei der Phasenumwandlung von flüssigem Wasser zu Wasserdampf die für diesen Prozess erforderliche Verdampfungsenthalpie (ca. 2.450 kJ/kg bei 20 °C) der Umgebung, insbesondere dem Pflanzengewebe oder dem Boden, entzogen wird. Dieser...

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Nebeltechnik

Die Nebeltechnik ist ein Verfahren der Applikation von Pflanzenschutz- und Düngemitteln, bei dem die flüssige Substanz durch eine Düse mit hohem Druck (in der Regel über 10 bar) in feinste Tröpfchen mit einem Durchmesser von unter 100 Mikrometern zerstäubt wird. Dies erzeugt einen künstlichen Nebel oder Dunst, der sich...

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Photovoltaikanlage

Eine Photovoltaikanlage ist eine technische Einrichtung zur direkten Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels des photoelektrischen Effekts. Im landwirtschaftlichen Kontext dient sie der dezentralen Stromerzeugung auf landwirtschaftlichen Betrieben, typischerweise installiert auf Dachflächen von Wirtschaftsgebäuden...

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Kuhstall

Ein Kuhstall ist ein landwirtschaftliches Gebäude oder eine bauliche Anlage, die der dauerhaften oder temporären Unterbringung von Rindern, insbesondere Milchkühen und weiblichen Nachzuchttieren, dient. Die primären Funktionen umfassen den Schutz der Tiere vor Witterungseinflüssen, die Bereitstellung von Futter- und...

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Schneekanone

Die Schneekanone ist ein technisches Gerät zur künstlichen Beschneiung von landwirtschaftlichen Kulturen, insbesondere im Obst- und Weinbau. Sie dient dem Frostschutz, indem sie durch die Verdüsung von Wasser unter Druck und die Zugabe von Kristallisationskeimen (meist Proteine aus Bakterien wie Pseudomonas syringae)...

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Tränkwasserversorgung

Die Tränkwasserversorgung bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die Gesamtheit aller technischen, baulichen und organisatorischen Maßnahmen zur Bereitstellung von Wasser für Nutztiere. Sie umfasst die Gewinnung, Aufbereitung, Speicherung und Verteilung von Wasser, das den Anforderungen der Tiergesundheit und des...

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Stallklimaanlagen

Als Stallklimaanlagen werden technische Systeme zur aktiven Steuerung und Regelung der Luftparameter in geschlossenen Nutztierställen bezeichnet. Ihre primäre Funktion ist die Sicherstellung eines für die Tiergesundheit und Leistungsfähigkeit optimalen Raumklimas durch kontrollierte Temperaturführung, Luftfeuchteregulierung...

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Beregnungsanlagen

Beregnungsanlagen sind technische Einrichtungen der landwirtschaftlichen Bewässerung, die Wasser mittels Druck über Düsen oder Rotatoren auf die Kulturfläche verteilen. Sie dienen der künstlichen Zufuhr von Wasser zur Sicherstellung des Pflanzenwachstums bei unzureichendem Niederschlag. Die Systeme werden nach Bauart...

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Spätfröste

Spätfröste bezeichnen in der Landwirtschaft das Auftreten von Frostereignissen nach dem Beginn der Vegetationsperiode, typischerweise im späten Frühjahr (April bis Anfang Juni). Sie treten auf, wenn die Lufttemperatur in Bodennähe unter den Gefrierpunkt (0 °C) sinkt, während die Pflanzendecke bereits ausgetrieben ist....

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Marillenbauern

Der Begriff Marillenbauern bezeichnet im deutschsprachigen Raum, insbesondere in den österreichischen Bundesländern Niederösterreich, Burgenland und der Steiermark, landwirtschaftliche Betriebe, deren primäres oder bedeutendes Standbein die gewerbliche Produktion von Marillen (Prunus armeniaca) ist. Die Bezeichnung ist...

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