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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Naturfilteranlagen

Naturfilteranlagen sind technische Bauwerke zur dezentralen Reinigung von Abwässern aus landwirtschaftlichen Betrieben, insbesondere von silagehaltigen Sickersäften, Gülle- und Jaucheabwässern sowie Waschwässern aus dem Melk- und Stallbereich. Sie bestehen in der Regel aus einem Absetz- und Sedimentationsbecken, gefolgt...

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Wasserdargebot

Das Wasserdargebot bezeichnet in der Land- und Forstwirtschaft die in einem definierten Raum (z. B. Einzugsgebiet, Bodenprofil, Betriebsfläche) während eines bestimmten Zeitraums (z. B. hydrologisches Jahr, Vegetationsperiode) verfügbare Menge an Wasser. Es umfasst die Summe aus Niederschlag, oberirdischem Zufluss und...

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klimafitte Wälder

Als klimafitte Wälder bezeichnet man in der forstlichen Fachsprache Waldökosysteme, die durch gezielte waldbauliche Maßnahmen an die fortschreitende Klimaerwärmung angepasst werden, um ihre Stabilität, Produktivität und Schutzfunktion langfristig zu erhalten. Im Zentrum steht der Umbau von anfälligen Reinbeständen, insbesondere...

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standortgerechte

Der Begriff standortgerecht bezeichnet in der Land- und Forstwirtschaft die Anpassung von Bewirtschaftungsmaßnahmen, Kulturarten und Sortenwahl an die am jeweiligen Standort vorherrschenden natürlichen Produktionsbedingungen. Zu diesen Bedingungen zählen insbesondere Bodenart, Bodenfeuchte, Nährstoffverfügbarkeit, Klima-...

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Waldbrandprävention

Die Waldbrandprävention umfasst alle vorbeugenden Maßnahmen, die das Entstehen und die Ausbreitung von Vegetationsbränden in Waldflächen verhindern oder deren Schadensausmaß begrenzen sollen. Sie basiert auf einer Kombination aus technischen, organisatorischen und forstbetrieblichen Vorgehensweisen. Dazu zählen die Schaffung...

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Klimawandelanpassung

Die Klimawandelanpassung bezeichnet in der Landwirtschaft die Gesamtheit agronomischer, technischer und betriebsstruktureller Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, die Produktionssysteme an die bereits eingetretenen sowie die projizierten Folgen des Klimawandels anzupassen. Im Gegensatz zum Klimaschutz, der die Ursachen...

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Kulturpflanzen

Kulturpflanzen sind Pflanzenarten und -sorten, die durch gezielte züchterische Selektion und landwirtschaftliche Anbaumethoden über Generationen hinweg domestiziert wurden. Sie unterscheiden sich von Wildpflanzen durch spezifische Merkmale wie erhöhten Ertrag, veränderte Inhaltsstoffe, Synchronisierung der Blüte oder...

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frosttolerante Varietäten

Frosttolerante Varietäten bezeichnen in der Pflanzenzüchtung und im Ackerbau Kultursorten (Varietäten) einer Pflanzenart, die über eine genetisch fixierte Fähigkeit verfügen, Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes ohne irreversible Schädigung des Gewebes zu überstehen. Diese Toleranz beruht primär auf physiologischen...

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Olivenanbau

Der Olivenanbau (Olea europaea L.) bezeichnet die planmäßige, landwirtschaftliche Kultivierung des Olivenbaums zur Gewinnung von Früchten, die primär der Ölproduktion oder der Tafelolivenherstellung dienen. Als perenniales, tiefwurzelndes Gehölz gedeiht die Kulturpflanze vorrangig in Regionen mit mediterranem Klima,...

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Klimawandel

Der Klimawandel bezeichnet die langfristige, statistisch signifikante Veränderung meteorologischer Zustandsgrößen wie Temperatur, Niederschlag und Windverhältnisse über Dekaden bis Jahrhunderte. Im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 ist primär die anthropogen verstärkte globale Erwärmung relevant, die zu einer...

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