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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Klima- und Energiefonds

Der Klima- und Energiefonds ist ein österreichischer Förderfonds, der auf Basis des Klima- und Energiefondsgesetzes (KLI.EN-Fonds-Gesetz) als juristische Person des öffentlichen Rechts eingerichtet wurde. Seine primäre Aufgabe ist die finanzielle Unterstützung von Maßnahmen zur Erreichung der nationalen Klima- und Energieziele,...

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Biogasanlagen

Eine Biogasanlage ist eine technische Einrichtung zur kontrollierten, anaeroben Vergärung organischer Biomasse, bei der durch mikrobiologische Prozesse Biogas entsteht. Dieses Gasgemisch, bestehend hauptsächlich aus Methan (CH₄) und Kohlenstoffdioxid (CO₂), wird in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zur gekoppelten Erzeugung...

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Energiewende

Die Energiewende bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 den systemischen Umbau der Energieversorgung landwirtschaftlicher Betriebe von fossilen hin zu erneuerbaren Energiequellen. Dieser Prozess umfasst die dezentrale Erzeugung von Strom und Wärme aus Photovoltaik, Biomasse (insbesondere Biogas aus...

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Stickstofffixierung

Die Stickstofffixierung bezeichnet die Umwandlung des in der Atmosphäre als molekularer Distickstoff (N₂) vorliegenden, für die meisten Lebewesen nicht direkt verfügbaren Elements in reaktive Stickstoffverbindungen wie Ammoniak (NH₃) oder Ammonium (NH₄⁺). Biologisch erfolgt dieser Prozess durch spezifische Mikroorganismen,...

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Mikrobielle Biomasse

Die mikrobielle Biomasse bezeichnet die Gesamtheit der lebenden und toten organischen Substanz von Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Protozoen und Archaeen) im Boden. Sie wird in der Regel als Kohlenstoff- (Cmic) oder Stickstoffgehalt (Nmic) pro Bodenmasse angegeben und stellt einen zentralen Parameter der Bodenbiologie...

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Bodenfruchtbarkeit

Die Bodenfruchtbarkeit bezeichnet die integrale Fähigkeit des Bodens, als Standort für Kulturpflanzen zu dienen und diese mit Wasser, Nährstoffen sowie einem durchwurzelbaren Raum zu versorgen, um ein artgerechtes Wachstum und einen stabilen Ertrag zu gewährleisten. Sie resultiert aus dem komplexen Zusammenwirken physikalischer,...

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Phytosanitäre Maßnahmen

Phytosanitäre Maßnahmen bezeichnen im Pflanzenschutzrecht der Europäischen Union sowie der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich alle Verfahren, Vorschriften und Handlungen, die darauf abzielen, die Einschleppung, Ansiedlung und Ausbreitung von Quarantäneschadorganismen sowie von nicht-quarantänepflichtigen...

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Produktionskosten

Die Produktionskosten in der Landwirtschaft umfassen die Gesamtheit aller bewerteten Güter- und Dienstleistungsverbräuche, die im Rahmen der pflanzlichen oder tierischen Erzeugung innerhalb eines Wirtschaftsjahres anfallen. Sie setzen sich aus den Teilkategorien der variablen Kosten (z. B. Saatgut, Düngemittel, Pflanzenschutzmittel,...

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Erzeugerpreise

Der Begriff Erzeugerpreise bezeichnet im Agrarbereich die Geldbeträge, die landwirtschaftliche Betriebe beim Absatz ihrer selbst erzeugten Produkte (z. B. Milch, Getreide, Schlachtvieh, Obst) von der ersten Verarbeitungs- oder Handelsstufe erhalten, ohne Berücksichtigung von Mehrwertsteuer, Transportkosten oder weiteren...

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Güllefässer

Als Güllefässer werden in der Landwirtschaft mobile, meist zylindrische Behälter aus Stahl oder Kunststoff bezeichnet, die dem Transport und der bodennahen oder breitflächigen Ausbringung von Flüssigmist (Gülle) dienen. Die Fassungsvermögen reichen typischerweise von 5.000 bis 20.000 Litern, wobei die Bauart durch die...

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