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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Goldgelbe Vergilbung

Die Goldgelbe Vergilbung ist eine durch Phytoplasmen verursachte systemische Pflanzenkrankheit, die vorwiegend an Weinreben (Vitis vinifera) auftritt. Der Erreger, ein zellwandloses Bakterium der Gruppe ‚Candidatus Phytoplasma vitis‘, wird durch die Zikadenart Scaphoideus titanus übertragen. Die Krankheit...

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Totalausfall

Der Begriff Totalausfall bezeichnet in der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion den vollständigen Verlust des marktfähigen Ertrags einer Kulturpflanze auf einer definierten Fläche innerhalb eines Erntejahres. Ursächlich können abiotische Schadereignisse wie Spätfröste, Hagel, Starkregen mit Überflutung, Trockenheit...

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Landwirtschaftskammer

Die Landwirtschaftskammer ist eine berufsständische Körperschaft des öffentlichen Rechts in Österreich und Deutschland, die als Selbstverwaltungseinrichtung der Land- und Forstwirtschaft fungiert. Ihre Rechtsgrundlage bilden spezifische Kammergesetze der Bundesländer, die ihre Organisation, Aufgaben und die Pflichtmitgliedschaft...

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Mehrgefahrenversicherung

Die Mehrgefahrenversicherung ist ein versicherungstechnisches Instrument der landwirtschaftlichen Risikovorsorge, das im Jahr 2026 in Deutschland und Österreich als privatwirtschaftliches Produkt mit staatlicher Förderung angeboten wird. Sie dient der Absicherung von Ertrags- und Qualitätsverlusten, die durch eine Kombination...

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Hagelversicherung

Die Hagelversicherung ist eine spezifische Form der landwirtschaftlichen Elementarschadenversicherung, die landwirtschaftliche Kulturpflanzen gegen Schäden durch Hagelschlag absichert. Sie zählt zu den ältesten und am weitesten verbreiteten Spezialversicherungen im Agrarsektor. Der Versicherungsfall tritt ein, wenn Hagelkörner...

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Waldbau

Der Waldbau ist ein Teilgebiet der Forstwirtschaft, das sich mit der planmäßigen Begründung, Pflege, Nutzung und Verjüngung von Waldökosystemen befasst. Im Kern umfasst er alle waldbaulichen Maßnahmen, die auf die Steuerung der Bestandesstruktur, der Baumartenzusammensetzung und des Standortpotenzials abzielen. Ziel...

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Rücketechniken

Als Rücketechniken werden im Forst- und Agrarsektor die methodischen Verfahren zum bodenschonenden Transport von gefälltem Holz (Rundholz, Langholz) vom Fällort im Bestand zur nächstgelegenen befahrbaren Rückegasse oder Lagerfläche bezeichnet. Die Verfahren dienen der Überwindung der Distanz zwischen Entnahme- und Sammelpunkt...

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Seilzugsysteme

Als Seilzugsysteme werden in der Landwirtschaft mechanische Vorrichtungen bezeichnet, die Zugkräfte über ein oder mehrere Seile auf landwirtschaftliche Geräte oder Anbauteile übertragen. Die Systeme bestehen in der Regel aus einem Zugseil, Umlenkrollen, Seiltrommeln und einer Antriebseinheit, die entweder hydraulisch,...

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Forstwirtschaft

Die Forstwirtschaft ist ein eigenständiger, nachhaltig ausgerichteter Produktionssektor der Urproduktion, der die planmäßige Bewirtschaftung von Waldflächen zur Erzeugung von Rohholz sowie zur Sicherung der Waldfunktionen umfasst. Rechtlich ist sie im Bundeswaldgesetz (BWaldG) sowie den jeweiligen Landeswaldgesetzen...

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Investitionszuschüsse

Als Investitionszuschüsse werden im Agrarbereich nicht rückzahlbare finanzielle Zuwendungen der öffentlichen Hand bezeichnet, die landwirtschaftlichen Betrieben zur Förderung von Sachanlageinvestitionen gewährt werden. Die rechtliche Grundlage bildet in Deutschland die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur...

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