Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Handwerkskunst

Der Begriff Handwerkskunst bezeichnet in der Landwirtschaft des Jahres 2026 die fachgerechte, manuelle oder teilmechanisierte Ausführung von Tätigkeiten, die auf langjähriger Erfahrung, spezifischem Wissen und manueller Geschicklichkeit beruhen. Im Gegensatz zu vollautomatisierten, industriellen Prozessen umfasst die...

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Regionalität

Regionalität bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die räumliche Nähe zwischen Erzeugung, Verarbeitung und Konsum landwirtschaftlicher Produkte. Eine einheitliche, rechtlich verbindliche Definition existiert weder auf nationaler noch auf EU-Ebene. In der Praxis wird Regionalität häufig über die Herkunft aus einem...

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Geflügelhaltung

Die Geflügelhaltung bezeichnet die landwirtschaftliche Nutztierhaltung von Haushühnern, Puten, Enten, Gänsen oder sonstigem Wirtschaftsgeflügel zur Erzeugung von Fleisch, Eiern oder Daunen. Sie unterliegt in Österreich und Deutschland strengen tierschutzrechtlichen Vorgaben, insbesondere der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung...

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Bruttobetrachtung

Die Bruttobetrachtung ist in der landwirtschaftlichen Betriebswirtschaft und Agrarökonomie eine Methode der Erfolgsermittlung, bei der sämtliche Erlöse aus der pflanzlichen oder tierischen Erzeugung ohne Abzug der für die Produktion aufgewendeten Kosten erfasst werden. Im Gegensatz zur Nettobetrachtung, die den Gewinn...

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Betriebsmittel

Als Betriebsmittel werden in der Landwirtschaft alle materiellen Güter und Dienstleistungen bezeichnet, die im Rahmen der pflanzlichen und tierischen Produktion eingesetzt werden, um den Produktionsprozess zu ermöglichen oder zu optimieren. Sie sind essenzielle Inputfaktoren, die nicht selbst das Endprodukt darstellen,...

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Importabhängigkeit

Die Importabhängigkeit bezeichnet in der Agrarökonomie den Anteil des inländischen Verbrauchs eines landwirtschaftlichen Erzeugnisses, der durch Einfuhren aus dem Ausland gedeckt wird. Sie wird als Quotient aus dem Nettoimportvolumen und dem gesamten Inlandsverbrauch (Produktion plus Importe minus Exporte) in Prozent...

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Selbstversorgungsgrad

Der Selbstversorgungsgrad ist eine betriebs- oder volkswirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis der inländischen Produktion eines landwirtschaftlichen Erzeugnisses zum gesamten Inlandsverbrauch desselben Erzeugnisses innerhalb eines definierten Zeitraums (in der Regel ein Wirtschaftsjahr) beschreibt. Er wird in Prozent...

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Pflanzenschutzmitteln

Pflanzenschutzmittel sind Stoffe, Zubereitungen oder Mikroorganismen, die gemäß der EU-Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 und dem nationalen Pflanzenschutzgesetz (PG) dazu bestimmt sind, Schadorganismen (z. B. Insekten, Pilze, Unkräuter) von Kulturpflanzen abzuwehren, zu vernichten oder deren Einwirkung zu verhindern. Sie...

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Außenschutz

Der Außenschutz bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 die Gesamtheit aller baulichen, technischen und verfahrenstechnischen Maßnahmen, die primär der Abschirmung von Tierbeständen, Pflanzenkulturen oder landwirtschaftlichen Betriebsmitteln vor äußeren Umwelteinflüssen dienen. Im Gegensatz zum Innenschutz,...

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Biokraftstoffquoten

Der Begriff Biokraftstoffquoten bezeichnet im Kontext der Agrarpolitik und des Energierechts verbindliche Mindestanteile von Biokraftstoffen am gesamten in Verkehr gebrachten Kraftstoffvolumen. Diese Quoten sind in der Regel in nationalen Gesetzen oder EU-Richtlinien, wie der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II),...

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