Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Berglandwirtschaft

Die Berglandwirtschaft bezeichnet eine spezifische Form der landwirtschaftlichen Bodennutzung und Tierhaltung in Mittel- und Hochgebirgslagen, die durch natürliche Erschwernisse wie Steillage, geringere Vegetationsperioden und erschwerte Bewirtschaftungsbedingungen gekennzeichnet ist. Sie ist in Österreich und Deutschland...

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Investitionsförderung

Die Investitionsförderung in der Landwirtschaft ist ein finanzpolitisches Instrument der Agrarstrukturpolitik, das auf der Grundlage des jeweiligen nationalen Rechtsrahmens sowie der Verordnung (EU) 2021/2115 für den Zeitraum 2023–2027 basiert. Sie dient der teilweisen oder vollständigen Übernahme von förderfähigen Kosten...

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Rotwildkadaver

Der Begriff Rotwildkadaver bezeichnet den toten Körper eines Tieres der Art Cervus elaphus (Rothirsch) nach Eintritt des Todes, unabhängig von der Todesursache. In der land- und forstwirtschaftlichen Praxis sowie im Jagdrecht umfasst der Begriff sowohl verendete als auch erlegte Stücke, die nicht unmittelbar der menschlichen...

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Kollateralschaden

Der Begriff Kollateralschaden bezeichnet in der Landwirtschaft unbeabsichtigte, negative Auswirkungen einer landwirtschaftlichen Maßnahme auf Nichtzielorganismen, Bodenfunktionen oder angrenzende Ökosysteme. Im rechtlichen Kontext des Pflanzenschutzrechts (EU-Verordnung 1107/2009) sowie der Düngeverordnung (DüV) wird...

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Carbofuran

Carbofuran ist ein systemisch wirkendes Insektizid, Nematizid und Akarizid aus der Gruppe der Carbamate. Es hemmt als Acetylcholinesterase-Hemmer die Erregungsübertragung im Nervensystem von Schädlingen. Aufgrund seiner hohen akuten Toxizität für Wirbeltiere, insbesondere Vögel und Säugetiere, sowie seiner Persistenz...

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Gänsegeier

Der Gänsegeier (wissenschaftlich: Gyps fulvus) ist ein großer Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). In der Landwirtschaft des Jahres 2026 in Österreich und Deutschland ist er primär als Aasfresser von Bedeutung, der sich von toten Nutztieren wie Schafen, Ziegen oder Rindern ernährt. Sein Vorkommen...

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Kennzeichnungspflicht

Die Kennzeichnungspflicht bezeichnet im Agrar- und Lebensmittelrecht die gesetzliche Verpflichtung, bestimmte Informationen über ein landwirtschaftliches Erzeugnis, ein Betriebsmittel oder einen Produktionsprozess auf dem Produkt, seiner Verpackung oder in Begleitdokumenten anzugeben. Rechtsgrundlagen in Deutschland...

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Gentechnikrecht

Das Gentechnikrecht bezeichnet die Gesamtheit der Rechtsnormen, die den Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sowie Produkten, die aus solchen Organismen bestehen oder solche enthalten, regeln. Im Kern umfasst es die Regelungen zur Freisetzung, zum Inverkehrbringen, zur Kennzeichnung und zur Rückverfolgbarkeit...

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CRISPR/Cas

CRISPR/Cas (Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats/CRISPR-associated protein) ist ein molekularbiologisches Werkzeug zur gezielten Veränderung von DNA-Sequenzen in pflanzlichen Genomen. Das System basiert auf einem natürlich in Bakterien vorkommenden Abwehrmechanismus gegen Viren und besteht aus einer...

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Neue Gentechniken (NGT)

Der Begriff Neue Gentechniken (NGT) bezeichnet eine heterogene Gruppe molekularbiologischer Verfahren zur gezielten Veränderung des Erbguts von Pflanzen, Tieren oder Mikroorganismen, die überwiegend nach dem Jahr 2001 entwickelt wurden. Im Gegensatz zu älteren Methoden der transgenen Gentechnik ermöglichen NGT, insbesondere...

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