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Archiv: Lexikon-Begriffe

Geflügelhaltung

Die Geflügelhaltung bezeichnet die landwirtschaftliche Nutztierhaltung von Haushühnern, Puten, Enten, Gänsen oder sonstigem Wirtschaftsgeflügel zur Erzeugung von Fleisch, Eiern oder Daunen. Sie unterliegt in Österreich und Deutschland strengen tierschutzrechtlichen Vorgaben, insbesondere der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung...

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Bruttobetrachtung

Die Bruttobetrachtung ist in der landwirtschaftlichen Betriebswirtschaft und Agrarökonomie eine Methode der Erfolgsermittlung, bei der sämtliche Erlöse aus der pflanzlichen oder tierischen Erzeugung ohne Abzug der für die Produktion aufgewendeten Kosten erfasst werden. Im Gegensatz zur Nettobetrachtung, die den Gewinn...

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Betriebsmittel

Als Betriebsmittel werden in der Landwirtschaft alle materiellen Güter und Dienstleistungen bezeichnet, die im Rahmen der pflanzlichen und tierischen Produktion eingesetzt werden, um den Produktionsprozess zu ermöglichen oder zu optimieren. Sie sind essenzielle Inputfaktoren, die nicht selbst das Endprodukt darstellen,...

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Importabhängigkeit

Die Importabhängigkeit bezeichnet in der Agrarökonomie den Anteil des inländischen Verbrauchs eines landwirtschaftlichen Erzeugnisses, der durch Einfuhren aus dem Ausland gedeckt wird. Sie wird als Quotient aus dem Nettoimportvolumen und dem gesamten Inlandsverbrauch (Produktion plus Importe minus Exporte) in Prozent...

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Selbstversorgungsgrad

Der Selbstversorgungsgrad ist eine betriebs- oder volkswirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis der inländischen Produktion eines landwirtschaftlichen Erzeugnisses zum gesamten Inlandsverbrauch desselben Erzeugnisses innerhalb eines definierten Zeitraums (in der Regel ein Wirtschaftsjahr) beschreibt. Er wird in Prozent...

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Pflanzenschutzmitteln

Pflanzenschutzmittel sind Stoffe, Zubereitungen oder Mikroorganismen, die gemäß der EU-Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 und dem nationalen Pflanzenschutzgesetz (PG) dazu bestimmt sind, Schadorganismen (z. B. Insekten, Pilze, Unkräuter) von Kulturpflanzen abzuwehren, zu vernichten oder deren Einwirkung zu verhindern. Sie...

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Außenschutz

Der Außenschutz bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 die Gesamtheit aller baulichen, technischen und verfahrenstechnischen Maßnahmen, die primär der Abschirmung von Tierbeständen, Pflanzenkulturen oder landwirtschaftlichen Betriebsmitteln vor äußeren Umwelteinflüssen dienen. Im Gegensatz zum Innenschutz,...

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Biokraftstoffquoten

Der Begriff Biokraftstoffquoten bezeichnet im Kontext der Agrarpolitik und des Energierechts verbindliche Mindestanteile von Biokraftstoffen am gesamten in Verkehr gebrachten Kraftstoffvolumen. Diese Quoten sind in der Regel in nationalen Gesetzen oder EU-Richtlinien, wie der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II),...

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CO₂-Grenzausgleichsmechanismus

Der CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM, Carbon Border Adjustment Mechanism) ist ein ab 2026 in der Europäischen Union schrittweise eingeführtes handelspolitisches Instrument, das die CO₂-Bepreisung importierter Waren an die Klimaschutzvorgaben des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS) angleicht. Ziel ist es, durch die...

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Schweinepreis

Der Schweinepreis bezeichnet den in der landwirtschaftlichen Erzeugerstufe erzielten Marktpreis für Schlachtschweine, der in der Regel je Kilogramm Schlachtgewicht (SG) in der Handelsklasse E (nach EUROP-Klassifizierung) notiert wird. Er bildet die zentrale ökonomische Bezugsgröße für die Wirtschaftlichkeit der Schweinemast...

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