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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Förderkulisse

Eine Förderkulisse bezeichnet im Agrarförderwesen der Europäischen Union, insbesondere der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für den Zeitraum 2023–2027, den räumlich und sachlich abgegrenzten Geltungsbereich einer spezifischen Fördermaßnahme. Sie definiert die geografischen Gebiete (z. B. benachteiligte Regionen, Berggebiete,...

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Flächenkonkurrenz

Die Flächenkonkurrenz bezeichnet in der Agrarökonomie und Landnutzungsplanung die Rivalität um die begrenzte Ressource Boden zwischen verschiedenen Nutzungsansprüchen. Diese Konkurrenzsituation entsteht, wenn die Nachfrage nach landwirtschaftlicher Produktion, Siedlungs- und Verkehrsflächen, Energiepflanzenanbau, Naturschutzgebieten...

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Agri-PV

Agri-PV (Agri-Photovoltaik) bezeichnet die gleichzeitige landwirtschaftliche Nutzung einer Fläche für die pflanzliche oder tierische Produktion und die Stromerzeugung mittels Photovoltaikmodulen. Die Module werden dabei erhöht oder in ausreichendem Abstand installiert, um eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung der...

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Agri-Photovoltaik

Die Agri-Photovoltaik (Agri-PV) bezeichnet die kombinierte landwirtschaftliche Nutzung einer Fläche zur Nahrungs- oder Futtermittelproduktion sowie zur Stromerzeugung mittels Photovoltaikanlagen. Rechtlich definiert wird diese Nutzungsform in Deutschland durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023) sowie durch die...

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Herdenschutz

Der Herdenschutz bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die Gesamtheit aller präventiven Maßnahmen, die darauf abzielen, Nutztiere wie Schafe, Ziegen, Rinder oder Gehegewild vor Übergriffen durch große Beutegreifer, insbesondere Wolf, Bär und Luchs, zu bewahren. Die Maßnahmen dienen der Minimierung von Nutztierrissen...

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Besenderung

Die Besenderung bezeichnet in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung die apparative Ausstattung von Einzeltieren mit einem Sender zur Erfassung und Übertragung von Standort- und Vitaldaten. Dieses Verfahren dient primär der wissenschaftlichen Verhaltensforschung, der Optimierung des Herdenmanagements sowie der Erfüllung...

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Varroamilbe

Die Varroamilbe (Varroa destructor) ist eine ektoparasitische Milbe aus der Ordnung Mesostigmata, die als obligater Parasit der Westlichen Honigbiene (Apis mellifera) gilt. Der ursprüngliche Wirt ist die Östliche Honigbiene (Apis cerana), auf die die Milbe angepasst ist. Die weibliche Milbe ist mit einer Körperlänge...

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Toleranzbelegstelle

Die Toleranzbelegstelle ist eine im Rahmen der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung, insbesondere in der Schweine- und Geflügelproduktion, eingerichtete, behördlich anerkannte oder von einer anerkannten Zuchtorganisation betriebene Einrichtung. Ihre primäre Funktion besteht in der standardisierten Erfassung und Dokumentation...

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Varroa-Toleranz

Die Varroa-Toleranz bezeichnet die Fähigkeit eines Honigbienenvolkes (Apis mellifera), einen Befall mit der parasitischen Milbe Varroa destructor ohne nennenswerte wirtschaftliche oder gesundheitliche Schäden zu überstehen. Sie ist von der Varroa-Resistenz abzugrenzen, da tolerante Völker die Milbenpopulation nicht aktiv...

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Mikroklima

Das Mikroklima bezeichnet in der Agrarwissenschaft die kleinräumigen, von der allgemeinen Wetterlage abweichenden klimatischen Bedingungen in der bodennahen Luftschicht, die unmittelbar auf Pflanzenbestände, den Boden und landwirtschaftliche Kulturen einwirken. Es wird maßgeblich durch Faktoren wie Topografie, Bodenart,...

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