Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Konkursverfahren

Das Konkursverfahren (auch Insolvenzverfahren) ist ein gerichtliches Verfahren zur geordneten Abwicklung der Zahlungsunfähigkeit eines landwirtschaftlichen Unternehmens. Es wird gemäß der Insolvenzordnung (InsO) in Deutschland beziehungsweise der Konkursordnung (KO) in Österreich eröffnet, sobald ein landwirtschaftlicher...

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Passiva

Im landwirtschaftlichen Rechnungswesen und der Betriebswirtschaft bezeichnen Passiva die rechte Seite der Bilanz eines landwirtschaftlichen Betriebs. Sie stellen die Gesamtheit der Mittelherkunft dar, also die Finanzierungsquellen des Betriebsvermögens (Aktiva). Die Passiva gliedern sich rechtlich und fachlich in das...

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Insolvenz

Die Insolvenz im landwirtschaftlichen Kontext bezeichnet das gerichtlich eröffnete oder mangels Masse abgewiesene Verfahren über das Vermögen eines landwirtschaftlichen Unternehmens (juristische Person oder natürliche Person als Einzelunternehmer), wenn Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung...

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Wiederauftrieb

Der Wiederauftrieb bezeichnet in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung, insbesondere in der Rinder- und Schafhaltung, das erneute Verbringen von Weidevieh auf eine Weidefläche nach einer Phase der Weideruhe oder nach einer Zwischennutzung. Dieser Vorgang ist ein zentraler Bestandteil des Umtriebsweidemanagements und...

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Aufwuchs

Der Begriff Aufwuchs bezeichnet in der landwirtschaftlichen Fachsprache die gesamte oberirdische pflanzliche Biomasse, die auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche, insbesondere auf Grünland oder Stilllegungsflächen, zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhanden ist. Er umfasst alle lebenden und abgestorbenen Pflanzenteile,...

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Almabtrieb

Der Almabtrieb bezeichnet die saisonale, planmäßige Verbringung von Weidevieh, vornehmlich Rindern, von den hochgelegenen Sommerweideflächen (Almen) in die tiefer gelegenen Talbetriebe oder Stallungen. Dieser Vorgang erfolgt in der Regel zwischen Mitte September und Anfang Oktober, abhängig von der jeweiligen Höhenlage,...

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Almauftrieb

Der Almauftrieb bezeichnet die saisonale Verbringung von Nutztieren, vornehmlich Rindern, Schafen und Ziegen, von den Talbetrieben auf die höher gelegenen Alm- oder Bergweiden. Dieser Vorgang findet im alpinen Raum, insbesondere in Österreich und Deutschland, typischerweise zwischen Ende Mai und Mitte Juli statt, abhängig...

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Wertschöpfung

Die Wertschöpfung in der Landwirtschaft bezeichnet den im Produktionsprozess durch den Einsatz von Betriebsmitteln, Arbeit und Kapital zusätzlich geschaffenen wirtschaftlichen Wert. Sie errechnet sich als Differenz zwischen dem Output (Markterlöse aus verkauften Produkten, Direktzahlungen, sonstige betriebliche Erträge)...

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Lupinen

Die Lupinen (Gattung Lupinus) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Fabaceae (Leguminosen). Im landwirtschaftlichen Kontext des Jahres 2026 werden in Mitteleuropa vorrangig die Arten Lupinus angustifolius (Blaue Süßlupine) und Lupinus albus (Weiße Lupine) als Körnerleguminosen kultiviert. Ihr Anbau dient der...

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Ackerbohnen

Ackerbohnen (Vicia faba L., auch Puffbohnen, Dicke Bohnen) sind eine einjährige, selbstfruchtbare Leguminose aus der Familie der Fabaceae. Sie zählen zu den Körnerleguminosen und werden vorrangig zur menschlichen Ernährung, als Tierfutter (insbesondere in der Schweine- und Geflügelmast) sowie zur Gründüngung angebaut....

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