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Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

invasive gebietsfremde Art

Eine invasive gebietsfremde Art ist nach der Definition der EU-Verordnung Nr. 1143/2014 sowie der nationalen Durchführungsbestimmungen (z. B. der österreichischen Artenschutzverordnung und dem deutschen Bundesnaturschutzgesetz) eine Tier-, Pflanzen-, Pilz- oder Mikroorganismenart, deren natürliches Verbreitungsgebiet...

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Sikahirsch

Der Sikahirsch (Cervus nippon) ist eine in Ostasien beheimatete Hirschart, die in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland und Österreich, als Neozoon vorkommt. Die Art ist durch ein mittelgroßes Körpergewicht von 30 bis 70 Kilogramm und ein im Sommer geflecktes Fell gekennzeichnet. In der landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen...

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Anhängerbetrieb

Der Anhängerbetrieb bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die fahrzeugtechnische und verkehrsrechtliche Konstellation, bei der ein land- oder forstwirtschaftliches Zugfahrzeug (z. B. Traktor, selbstfahrende Arbeitsmaschine) einen oder mehrere Anhänger mitführt. Rechtlich relevant ist hierbei die Einhaltung der zulässigen...

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Drehmoment

Das Drehmoment ist in der Agrartechnik eine physikalische Größe, die die Drehwirkung einer Kraft auf einen rotierenden Körper, wie beispielsweise die Kurbelwelle eines Traktormotors oder die Antriebswelle einer Landmaschine, beschreibt. Es wird in der Einheit Newtonmeter (Nm) gemessen und ergibt sich aus dem Produkt...

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Traktion

Die Traktion bezeichnet im landwirtschaftlichen Kontext die Fähigkeit eines Fahrzeugs oder einer Zugmaschine, die vom Motor erzeugte Antriebskraft in Vortrieb umzuwandeln. Sie wird maßgeblich durch die Haftreibung zwischen den Antriebsrädern oder Raupenbändern und dem Boden bestimmt. Die Traktion ist eine physikalische...

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Allradantrieb

Der Allradantrieb in der Landwirtschaft bezeichnet ein Antriebskonzept, bei dem die Antriebskraft eines Traktors oder einer selbstfahrenden Arbeitsmaschine auf beide Achsen (Vorder- und Hinterachse) übertragen wird. Dies ermöglicht eine gleichmäßigere Kraftverteilung auf alle vier Räder, wodurch die Zugkraft und die...

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Photosynthese-Effizienz

Die Photosynthese-Effizienz bezeichnet das quantitative Verhältnis der in der Biomasse gespeicherten chemischen Energie zur von der Pflanze absorbierten photosynthetisch aktiven Strahlung (PAR, 400–700 nm). Sie wird als dimensionsloser Wirkungsgrad oder als Prozentsatz angegeben. Die theoretische Maximaleffizienz der...

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Resilienz

Resilienz bezeichnet in der Agrarwissenschaft die Fähigkeit eines landwirtschaftlichen Systems (Betrieb, Kulturpflanzenbestand, Agrarökosystem), Störungen wie Extremwetterereignisse (Dürre, Starkregen), Schädlingsbefall, Marktpreisschwankungen oder politische Rahmenänderungen (z. B. Düngeverordnung, GAP-Reform) nicht...

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Hybridroggen

Hybridroggen (Secale cereale) bezeichnet eine durch kontrollierte Kreuzung genetisch definierter Elternlinien erzeugte Roggensorte, die im Vergleich zu Populationssorten eine gesteigerte Heterosiswirkung aufweist. Die Züchtung basiert auf der Nutzung zytoplasmatisch bedingter männlicher Sterilität (CMS) zur wirtschaftlichen...

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Sanierungsmaßnahmen

Sanierungsmaßnahmen bezeichnen im landwirtschaftlichen Kontext ein Bündel von technischen, baulichen, kulturellen oder chemischen Verfahren, die darauf abzielen, die Funktionsfähigkeit von Produktionsfaktoren (Boden, Wasser, Luft, Pflanzenbestand, Tierbestand oder Infrastruktur) nach einer Schädigung oder Überbeanspruchung...

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