Lexikon-Begriffe

Archiv: Lexikon-Begriffe

Abstockung

Abstockung bezeichnet in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung die planmäßige und dauerhafte Verringerung des Tierbesatzes, gemessen in Großvieheinheiten (GV) je Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. Sie ist ein zentrales Instrument im Rahmen agrarumweltrechtlicher Regelungen, insbesondere des Österreichischen Programms...

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kreislauforientierte Tierhaltung

Die kreislauforientierte Tierhaltung bezeichnet ein Produktionssystem in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung, bei dem die Nährstoffflüsse – insbesondere Stickstoff und Phosphor – zwischen Tierbestand und Pflanzenbau geschlossen werden, um Nährstoffausträge in die Umwelt zu reduzieren und die Ressourceneffizienz...

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Hackgutheizung

Die Hackgutheizung ist eine Feuerungsanlage zur thermischen Nutzung von holziger Biomasse in Form von Hackgut (Hackschnitzel). Hackgut wird aus Waldrestholz, Landschaftspflegematerial oder Kurzumtriebsplantagen (KUP) hergestellt und weist eine definierte Korngröße (meist G30 bis G50 nach ÖNORM EN ISO 17225-4) sowie einen...

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Silage

Silage ist ein durch anaerobe Milchsäuregärung konserviertes Futtermittel, das aus Grünlandaufwuchs (Grassilage) oder Ganzpflanzen von Mais, Getreide oder Leguminosen hergestellt wird. Der Konservierungsprozess beruht auf der Umwandlung pflanzlicher Zucker in Milchsäure durch epiphytische oder zugesetzte Milchsäurebakterien,...

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Maststall

Ein Maststall ist ein landwirtschaftliches Gebäude, das der intensiven Haltung von Nutztieren zur Fleischerzeugung dient. Die bauliche und technische Ausführung unterliegt den im Jahr 2026 geltenden Vorschriften des Baurechts, des Tierschutzgesetzes sowie der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft)....

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Feldfutter

Feldfutter bezeichnet im Ackerbau angebaute Pflanzenbestände, die als Ganzpflanze oder in Teilen als Grundfutter für Nutztiere, vorrangig Wiederkäuer, verwendet werden. Im Gegensatz zum Dauergrünland werden Futterpflanzen wie Kleegrasgemenge, Luzerne, Silomais, Futterrüben oder Ackerbohnen im Rahmen einer Fruchtfolge...

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Grundfutter

Grundfutter bezeichnet in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung Futterpflanzen, die einen hohen Anteil an Rohfaser aufweisen und vorwiegend von Wiederkäuern verwertet werden. Hierzu zählen Grünfutter (Weidegras, Feldfutter), Silagen (Grassilage, Maissilage), Heu sowie Stroh. Im Gegensatz zu Kraftfutter liefert Grundfutter...

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Bioackerbau

Der Bioackerbau ist eine Form der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion, die auf die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung (EG) Nr. 834/2007 in der aktuellen Fassung vom Mai 2026 gestützt wird. Er stellt eine Alternative zum konventionellen Ackerbau dar und verzichtet vollständig auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel...

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Grünlandbetriebe

Grünlandbetriebe sind landwirtschaftliche Unternehmen, bei denen der überwiegende Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) aus Dauergrünland besteht. Die Definition folgt in Österreich und Deutschland der jeweiligen nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU. Als Dauergrünland gelten Flächen,...

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Echter Mehltau

Der Echte Mehltau ist eine durch obligat biotrophe Pilze der Ordnung Erysiphales verursachte Pflanzenkrankheit, die ein breites Wirtsspektrum im Acker-, Obst-, Wein- und Gemüsebau umfasst. Charakteristisch ist der weiße bis graue, mehlige Pilzrasen auf Blättern, Stängeln und Früchten, der vorwiegend bei trocken-warmen...

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